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Dienstag, 18. Oktober 2011

Schönes aus meiner Küche...


Jeder hat sicher so seine Favoriten, wenn es um Küchenutensilien geht. Das ist auch bei mir so. Hier ein kleiner Überblick über Dinge, die in meiner Küche nicht fehlen dürfen und die ich ohne Weiteres empfehlen kann. Ihr könnt ja mal raten, welchen Gegenstand mein Freund vorgeschlagen hat, als ich ihn um Hilfe gebeten habe, welche Gegenstände ich Euch vorschlagen kann...

1. Russell Hobbs Saftpresse: Ich habe ehrlich schon viele Saftpressen gehabt, aber keine war so einfach zu bedienen und zu säubern wie diese! Zwar wird direkt ins Glas gepresst statt in eine kleine Karaffe, wie es bei einigen anderen Saftpressen der Fall ist, aber damit kann man gut leben. Das einfache Zusammenbauen, die Spülmaschinentauglichkeit und das leichte Bedienen machen diesen Nachteil wieder wett!
2. WMF Dosenöffner "Tin up": Zugegeben, ich habe ein paar Anläufe gebraucht, bis ich die erste Dose mit dem "Tin up" offen hatte, was aber daran lag, dass ich die Bedienungsanleitung nicht mehr hatte... Hat man einmal den Dreh raus, ist es einfach wie nie zuvor erlebt, eine Dose zu öffnen. Und das Beste: Es gibt keine scharfen Ränder mehr an der Dose, an denen man sich schneiden kann.
3. Geschirr "Melodie" von Ritzenhoff & Breker: Klassisch und trotzdem modern. Das Weiß passt zu allem, das geschwungene Geschirr ist zeitlos, ohne dabei spießig zu wirken. Da es viel Zubehör gibt, kann es beliebig erweitert werden. Klar, das Geschirr hat seinen Preis, aber dieser lohnt sich und bei uns kommt das gute Geschirr jeden Tag auf den Tisch und nicht nur zu besonderen Anlässen - aber ihr kennt das "Melodie" ja von den Rezeptfotos.
4. Flaschenöffner Simpsons: Gut, dieser Vorschlag ist nicht auf meinem Mist gewachsen aber laut Aussage meines Freundes der wichtigste Gegenstand in unserer Küche - also glaube ich ihm mal und habe seinen Flaschenöffner in meine Liste aufgenommen.
5. Kühlschrank SMEG: Rot, groß und geräumig - unser Kühlschrank hat alles, was man braucht. Klar, manchmal stößt er an seine Grenzen, wenn ich mal wieder viel zu viel einkaufe, aber irgendwie bekommt man immer noch alles hineingequetscht. Ich mag besonders den Flascheneinschub.
6. Bosch Solitaire: Es ist zwar keine Kitchen Aid, aber meine Küchenmaschine ist trotzdem toll und mein absolutes Lieblingsteil in der Küche! Ein riesiges Danke also noch mal an die Oma meines Freundes, die uns das gute Stück geschenkt hat! Es gibt so viele Funktionen, Aufsätze und Zubehör, dass ich das alles an dieser Stelle kaum aufzählen kann. Ideal ist die Bosch als Standmixer, Rührschüssel, Knetschüssel, zum Reiben von Kartoffeln, um frische Rösti zu machen (mit ganz vielen Schneidescheiben für unterschiedliche Dicke) und für so viel mehr. Man sollte allerdings Platz haben, denn das ganze Zubehör muss untergebracht werden. Die Maschine selbst habe ich auf der Arbeitsfläche stehen - in ihrer matt-silbernen Edelstahloptik und mit einem Deckel sieht sie einfach nur schick aus.
7. Küchenzange Rösle: Dank des Silikonüberzugs gibt es kein Verkratzen der Pfanne mehr. Die Zange liegt toll in der Hand und kann mit nur einer Hand geöffnet und geschlossen werden (dafür muss sie lediglich gedreht werden - das sorgte für verzweifeltes Austesten, denn auch in diesem Fall hätte ich vielleicht einen Blick in die Gebrauchsanweisung werfen sollen. Statt dessen verbrachten meine Kollegen und ich einen Nachmittag mit der Frage "Wie öffnet sich diese Zange???") Einmal geschafft, mag man nie wieder eine andere Zange haben, die sich ständig selbst öffnet und so zum Ärgernis wird...
8. Steak-Besteck WMF "Bistro": Als ich dieses Besteck von den Eltern meines Freundes zum Geburtstag bekommen habe, habe ich mich tierisch gefreut. Es ist für mich ein Anfang, denn ich möchte gerne noch das normale Besteck und so Dinge wie Salatbesteck oder Vorlegebesteck aus dieser Reihe haben. Das Besteck ist auch sehr klassisch, ohne viel Geschnörkel und passt so perfekt zu uns. Es liegt toll in der Hand und ist nicht zu schwer. Und die Messer schneiden fantastisch!

Montag, 29. August 2011

Es muss nicht immer alles klappen...

Kennt Ihr das? Ihr wollt kochen und nichts gelingt? Ganz schlimm, wenn das natürlich ausgerechnet dann passiert, wenn Gäste kommen. Aber wie immer im Leben bin ich der Meinung, dass mit Humor alles geht. Also einfach drüber lachen, zu dem Missgeschick stehen und irgendwie versuchen, das Essen noch zu retten. Im Grunde gibt es für fast alles eine Lösung: wenn etwas versalzen ist, kommt eben eine geschälte rohe Kartoffel in die Sauce oder Suppe, wenn etwas angebrannt ist, kann die obere Schicht abgekratzt werden,...
Wenn das alles nicht hilft, dann hilft manchmal auch nur noch durchdrehen. Ich oute mich jetzt mal vor Euch: Ich könnte an die Decke gehen, wenn ich "Sauce Hollandaise" nur höre! Nicht weil diese Kalorienbombe mir nicht schmecken würde - viel schlimmer: Ich liebe sie. Das Drama liegt ganz woanders: Ich bekomme sie einfach nicht hin.... Tausende Versuche und ich habe nicht mal eine annehmbare auf die Reihe bekommen. Entweder gerinnt sie oder sie ist viel zu flüssig und weit entfernt von einer cremigen Konsistenz. Ich habe schon so viele Varianten ausprobiert... und jedes Mal zweifel ich an meinen Kochkünsten. Mein Schatz kann das schon nicht mehr hören. Wollt Ihr ihn retten? Dann gebt mir doch bitte, bitte einen Tipps für eine absolut gelingsichere Sauce Hollandaise :-D

Mittwoch, 24. August 2011

Ich liebe es zu kochen!

Kochen ist meine Leidenschaft! Wenn ich von einem langen Arbeitstag nach Hause komme, finde ich es wunderschön mit meinem Freund zusammen in der Küche zu stehen, vom Tag zu erzählen, zu schnibbeln und brutzeln und danach an unserem schönen Esstisch zu sitzen und zu genießen.
Dabei habe ich beim Kochen eigentlich nur zwei Regeln: nicht stur nach dem Rezept kochen, sondern ausprobieren und keine Fertigtütchen! Nur wenn man Rezepte variiert, kann man in meinen Augen auch ein Gespür für die Zutaten entwickeln. Wie oft haben sich bei uns schon die leckersten Rezepte ergeben, weil wir sie einfach umgeändert und Zutaten weggelassen oder dazu gefügt haben. Klar, nicht immer gelingt der erste Versuch – manchmal dauert es eben den ein oder anderen Testlauf, um ein Gericht zu kreieren.
Schief gehen kann da so einiges - aber das gehört dazu, schließlich soll das Kochen doch Spaß machen und keine ernste Angelegenheit sein. Und wenn es nicht auch die witzigen (und zugegebenermaßen teils trotteligen) Erlebnisse gäbe, dann würde man ja auch nicht lernen, dass Sahne irgendwann beim Schlagen Butter wird oder dass viele Köche den Brei verderben (so geschehen bei einer feuchtfröhlichen Mädels-Vorbereitung auf das Weggehen an Altweiber, bei der als Stärkung gemeinsam gekocht wurde. Da haben wir uns leider etwas mit der Knoblauchangabe für das frische Pesto vertan und die ein oder andere Knolle zu viel benutzt. Immerhin hatten wir an dem Abend immer viel Platz um uns herum).
Was Fertigtütchen angeht bin ich irgendwie nicht wirklich kompromissbereit. Die kommen bei uns nicht ins Haus. Natürlich habe ich die auch mal probiert, aber die schmecken doch einfach alle gleich. Und mal ganz ehrlich: Es gibt so viele tolle Rezepte, die schnell gehen und bei denen man alles selber macht, dass diese Fertigtütchen für mich vollkommen unnötig sind. Also: Ran an die Kochtöpfe! Vielleicht findet Ihr auf dieser Seite ja das ein oder andere rezept, das Ihr mal nachkochen wollt!