Dienstag, 10. April 2012

Hoteltipp: Hotel Enzian in Zauchensee

















Ein verschneiter Wald, die Straße führt kurvig den Berg hinauf und man sieht nur noch Natur: Schon fühlt man sich wie angekommen und die Entspannung beginnt. In Zauchensee checken wir im Hotel Enzian ein und fühlen uns sofort wohl: Das Team ist unfassbar freundlich, die Einrichtung passt: nicht zu modern aber auch nicht zu altmodisch, eben urig, wie ich es im Skiurlaub auch erwarte. Für uns als Skifahrer ist ein großer Vorteil des Hotels die Nähe zur Gondel: Morgens werden die Skier aus den abschließbaren (!) Spinden geholt, nach wenigen Schritten steht man am Lift. Entsprechend toll ist natürlich auch die Aussicht vom Balkon aus. Wir haben gerne nach dem Skifahren noch ein Bier mit Blick auf die Piste auf dem Balkon genossen oder abends die Raupen beim Präparieren der Pisten beobachten.
Aber nun das Wichtigste für einen Gourmet: Zum perfekten Urlaub gehört für mich nämlich auch das Genießen! Und da haben wir den perfekten Skiurlaub erlebt, denn was könnte es besseres geben als tolles Essen nach einem wunderschönen Tag in den Bergen. Das Team im Hotel Zauchensee hat sich in der Tat jeden Abend selbst übertroffen und Delikatessen auf den Tisch gezaubert. Beim Frühstück können die Gäste auswählen, welche Hauptspeise sie am Abend genießen wollen. Es gibt jeden Abend ein vegetarisches Gericht bei der Auswahl, Essen aus der Region und moderne Küche. Die Entscheidung fiel meist schwer, denn eigentlich hat sich immer alles lecker angehört. Am Abend beginnt das Essen mit einem frischen Salat vom Buffet, danach sorgt eine Suppe für Aufwärmung vom Skitag, die Hauptspeise und ein leckerere Nachtisch runden das Abendessen ab. Schnell fällt auf: Im Hotel Enzian wird ausschließlich frisch gekocht! Alles ist selbst gemacht und das Auge isst mit, denn der Küchenchef scheint viel Wert auf Deko zu legen. Liebevoll und aufmerksam ist auch das Personal im Speiseraum: Sie geben Weintipps, decken zügig ab, sorgen für den Getränkenachschub und haben immer ein Lächeln für die Gäste - die Kellner sind präsent ohne aufdringlich zu wirken!
Einen Abend werde ich besonders in Erinnerung halten, denn da haben wir so gut wie selten gegessen. Nach einem Amuse Bouche wurde uns "Geeiste Lende vom Weidenrind mit Limettenrahm und Parmesanflocken" serviert. Das Fleisch schmeckte so zart, dass wir uns auch daran hätten satt essen können. Áder nächste Gang "Kartoffel-Chili-Schaumsuppe mit Kräuterfrischkäsetascherl" stand der Vorspeise in nichts nach. Ebenfalls ein Genuss "Konfierte Lachsforelle auf cremigen Rosmarinrisotto und sautierten Kürbiswürfeln mit rotem Rübenschaum". Mein Freund konnte gar nicht genug davon bekommen! Ausgezeichnet auch das "Im ganzen gebratene Rinderfilet mit hausgemachten Kartoffelgratin und glacierten Gemüse". Das Rind war auf den Punkt richtig gegart - Respekt an den Küchenchef! Als Nachtisch zauberten die Enzian-Köche "Hausgemachte Windbeutel gefüllt mit cremigen Vanilleschaum". Ich muss gestehen, dass Windbeutel nicht so mein Ding sind - bis jetzt, denn die Windbeutel im Hotel Enzian haben mich überzeugt. Auch mein Freund hat die ganze Woche Nachtisch gegessen - und sucht normalerweise das Weite, wenn es um den süßen Dessertgenuss geht.
Das Skigebiet ist übrigens bestens zu empfehlen: Die Pisten bieten für Anfänger und Könner Herausforderungen, auch einem Familienurlaub steht so nichts im Wege. Für Freunde des Apres Ski lädt ein Skizelt zum Feiern ein und der kleine Ort Zauchensee hat sich trotz Tourismus den Charme eines kleinen Bergdorfes bewahrt. Die Skilifte sind modern - es gibt nur wenige Sessellifte ohne Windschutz und Sitzpolster, Schlepplifte lassen sich komplett vermeiden. Für uns war es eins der schönsten Gebiete, in denen wir je Skifahren waren - und wir sind sicher, dass wir wieder kommen werden.

Donnerstag, 29. März 2012

Vorspeise: Salat mit Früchten


Heute stelle ich Euch meinen neuen Lieblingssalat vor, den es jetzt zum Grillen bei uns gab! Sö ähnlich habe ich den Salat am Wochenende auf einer Party gegessen und mir das Rezept dann einfach zusammengereimt.

Zutaten:
150 Gramm gemischter Salat (für alle Neusser: der Salat kann am besten bei Straeer am "Wagen" (Friedrich-Ebert-Platz) gekauft werden
dunkle, kernlose Trauben
in Späne geriebener Fontinakäse
1 Birne
Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamicoessig
eine Hand voll Walnüsse

Zubereitung:
Den Salat waschen, die Trauben in Hälften schneiden und die Birne in kleine Stücke schneiden. Die Walnüsse kurz anrösten, alles zusammen in eine Schüssel geben. Für das Dressing Salz, Pfeffer, Öl und Essig mischen (zum Abschmecken ruhig noch einen Spritzer Senf dazu geben), gut verrühren und über den Salat geben. Die Fontinaspäne über dem Salat verteilen und genießen!

Neue Produkte: Naturals mit Rosmarin




Ich freue mich, dass ich gestern mein Paket von empfehlerin.de bekommen habe. Das ist ein Portal, bei dem man sich anmelden kann und Produkte testet. Ich habe nun meinen ersten Produkttest vor der Brust: Chips! Und zwar Naturals mit Rosmarin! Da ich eh ein großer Rosmarin-Fan bin, also ein super Einstand bei den Testern!
Einen Teil der 20 Probierpackungen habe ich heute morgen schon unter meinen Kollegen verteilt, die begeistert waren. Auch mein Freund und ich haben die Chips gestern abend sofort getestet.
Unser Fazit bisher: Der Rosmarin-Geschmack kommt gut durch, die Chips sind nicht fettig, schön knackig und frisch. Mein Kollege Göddi meinte sofort "Schön rosmarinig!!! Die machen süchtig!" Die Jungs, die getestet haben, waren übrigens der Meinung, dass die Chips ruhig noch einen Ticken würziger sein könnten - aber ich glaube, da unterscheidet sich die Meinung von Mann und Frau ;-)
Ganz wichtig für mich: Die Kartoffelchips bestehen aus natürlichen Zutaten, die Kartoffeln sind aus regionalem Anbau und werden mit Schale in hauchdünne Scheiben geschnitten. Ebenso ein großer Vorteil gegenüber anderen Chips: die Naturals sind ohne künstliche Aromen und Konservierungsstoffe!
Also gesundes Genießen (ohne schlechtes Gewissen) ist mit den Naturals auf jeden Fall möglich! Sie werden sicher noch öfter in unserem Einkaufswagen landen!

Donnerstag, 15. März 2012

Neue Produkte: Bratfett-Chips



Fremde Länder und andere Geschmäcker? Das ist ja klar, aber dass wir kulinarische Entdeckungen ausgerechnet im nahen Österreich im Skiurlaub entdecken, war nicht mein Plan. Auf jeden Fall konnte mein Freund nicht an einer neuen (und nur für den österreichischen Markt herausgebrachten) Chipssorte "Brat Style" vorbei gehen: Und so landete eine Tüte Bratenfett-Chips in unserem Einkaufswagen - der Traum vieler Männer... Was soll ich sagen, der Geschmack ist... gar nicht mal so schlecht! Tatsächlich schmeckt man einen typischen Bratengeschmack durch, was auf den ersten Biss ein wenig befremdlich ist! Und etwas saalziger hätten die Chips sein können, wir haben sie als etwas laff empfunden!

Mittwoch, 22. Februar 2012

Hauptspeise: Schnelle Hähnchenpfanne mit Grillgemüse


Wenn es abend mal schnell gehen soll, weil ich lange arbeite, improvisiere ich auch schon mal und zaubere etwas aus dem, was der Kühlschrank so her gibt. So ist dieses schnelle Rezept entstanden.

Zutaten:
500 Gramm Hähnchenfilet
1 Becher Creme Fraiche
1 Bund frischen Schnittlauch (in feine Scheiben geschnitten)
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chilipulver
1 Paprika
1 rote Zwiebel
kleine Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zucchini
1 kleine Aubergine
Kartoffeln
Sauerrahm
Olivenöl

Zubereitung:
Die Kartoffeln auf dem Bild habe ich in meiner Actifry zubereitet, das Essen schmeckt aber auch gut mit ganz normalen Frühlingskartoffeln, die gekocht werden. Das Gemüse in Stücke schneiden und in Öl anbraten (natürlich am besten in einer Grillpfanne), mit Salz und Pfeffer würzen. Optimal ist es, wenn das Gemüse zwar schon schon angegrillt aber noch nicht matschig ist.
Das Hähnchenfilet in Streifen schneiden, die Zwiebel ebenfalls klein schneiden. Beides anbraten. Wenn das Fleisch durch ist, Creme Fraiche unterrühren und den Schnittlauch in die Sauce geben.
Sauerrahm in einer Schüssel cremig rühren und mit Salz, Pfeffer, Paprika- und Chilipulver abschmecken! Alles auf einem Teller anrichten und den Feierabend genießen!

Hauptspeise: Hamburger

Ungesundes Essen kann manchmal so gut tun... Wir essen gerne mal einen Hamburger, natürlich mit selbst gemachten Frikadellen. Und ich gebe zu: dieser "Turm" auf dem Foto ist ganz, ganz schwer zu essen ;-)




Zutaten:
500 Gramm Hackfleisch
80 g Weißbrot
120 ml Milch
1 kleine Zwiebel (gewürfelt)
eine Hand voll Petersilie
2 Eier
4 Hamburgerbrötchen
frische Gurke
Tomatenscheiben
Käse nach Wahl (bei uns ist es meistens Gouda)
1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
Salatblätter
Saucen nach Wahl (/Ketchup, Mayo, Senf, Barbecuesauce,...)



Zubereitung:
Das Weißbrot entrinden und in Stücke schneiden. Die Milch erhitzen und vom Herd nehmen. Das Weißbrot in der Milch einweichen. In der Zwischenzeit die gewürfelte Zwiebel anschwitzen. Die Eier verquirlen, danach mit dem Brot und den Zwiebeln vermengen. Die Petersilie fein in Stückchen schneiden und ebenfalls zu der Masse geben, zu der natürlich dann noch das Hackfleisch gegeben wird. Alles sehr gut verkneten, Salz und Pfeffer dazu geben. Kleine Bällchen formen und platt drücken (man bekommt ein Gefühl für die richtige Menge. Aus den angegebenen Zutaten bekomme ich meistens zehn Frikadellen, von denen wir den Rest kalt essen). Öl oder Bratfett in einer Pfanne erhitzen und die Frikadellen von beiden Seiten braten (am besten nicht bei ganz großer Hitze, sonst sind die Frikadellen außen kross und innen noch ganz blutig...)Während die Frikadellen braten, die Gurke und Tomate in Scheiben schneiden. Mit den Zwiebelringen und Salatblättern auf einem Teller anrichten. Die Hamburgerbrötchen im Backofen vorheizen. Kurz vor dem Servieren noch in der Pfanne den Käse auf die Frikadellen für den Burger legen, so dass er schon ein wenig schmelzen kann. Und dann nach Herz und Laune die Brötchen belegen!

Dienstag, 14. Februar 2012

Das beste Himbeertörtchen der Welt



Hier nur ein kleiner Tipp für alle Berlin-Fans: Wer in der Hauptstadt ist, sollte unbedingt Törtchen bei Lenotre im Kadewe probieren! Mehr Genuss geht nicht... Frische Himbeeren, eine luftige Creme (wie wird die bloß gemacht???) und ein saftiger Boden - wenn wir in Berlin sind, führt unser Weg mindestens einmal ins Kadewe Törtchen kaufen!