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Mittwoch, 2. Januar 2013

Hauptgericht: Türkische Hacktaschen

Von unserem Kurztrip in Istanbul haben wir (neben einem Sieg von Borussia Mönchengladbach gegen Fenerbahce und unvergesslichen Impressionen einer wunderschönen Stadt) vor allem eins mitgebracht: Lust auf die türkische Küche. Also habe ich sofort nach unserer Rückkehr ein türkisches Kochbuch bestellt. An Silvester haben wir die ersten Rezepte daraus ausprobiert und definitiv für gut befunden!


Zutaten:
200 g Möhren
500 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
2 EL Tomatenmark
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
frische Petersilie
1 Packung Filoteig

Zubereitung:
Das Hackfleisch und die klein geschnittene Zwiebel anbraten. Die Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden, dann mit der Hackfleischmischung anbraten. Als nächstes wird das Tomatenmark zu dem Fleisch gegeben, alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Petersilie klein hacken und zur Masse geben.
Den Filoteig ausbreiten, von der kurzen Seite ca 5 Zentimeter abschneiden. Jetzt von der breiteren Seite aus vier Streifen abschneiden. Jeweils in die obere Ecke 1-2 EL Hackfleischmasse  geben, dann immer weiter zum Dreieck falten, bis es nicht mehr geht. Die Ecken am Ende mit etwas Wasser anfeuchten und fest drücken. Die Falttechnik habe ich nach Gefühl gemacht, wahrscheinlich gibt es traditionell einen bestimmten Weg, wie der Filoteig zum Dreieck wird, aber es hat auch so gut funktioniert.  
Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und die Hacktaschen darin für ca 35 Minuten backen. Den Teig zwischendurch mit Olivenöl bestreichen, damit er nicht zu knusprig wird und zerspringt.
Natürlich kann die Füllung variiert werden. Probiert einfach, was Euch schmeckt!


Dienstag, 28. August 2012

Hauptspeise: Chili con Carne

Ein Klassiker, von dem es unterschiedliche Varianten gibt: Chili con Carne. Am besten probiert man unterschiedliche Rezepte aus und entscheidet sich dann für die individuelle Lieblingsvariante. Ein perfektes Gericht, wenn es mal schnell gehen muss.


Zutaten:
500 g Hackfleisch vom Rind
1 Zwiebel1 Dose rote Bohnen
1 Dose Mais
1 Dose Tomatenstücke
2 Paprika
Saft von einer frischen Orange
Salz, Pfeffer, frische Chili, Honig



Zubereitung:Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Hackfleisch mit den Zwiebeln anbraten. Paprika in Stückchen schneiden und ebenfalls anbraten. Danach mit Mais, Tomaten und roten Bohnen in einen Topf geben und köcheln. Wenn das Hackfleisch krümelig gebratne ist, zu dem Gemüse in den Topf geben. Chilischote (wer es scharf liebt, nimmt mehr als eine Schote) klein schneiden (Tipp: einen Einmal-Handschuh anziehen, damit die Schärfe nicht an den Händen bleibt). Chili in die Masse geben, die mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abgeschmeckt werden soll. Einen Esslöffel Honig sowie den Saft einer frischen Orange unterrühren, alles köcheln.

Donnerstag, 14. Juni 2012

EM 2012 - Kroatien: Cevapcici, Djuvecreis, Grillgemüse, Djuvecdippp

Kroatisch esse ich wirklich richtig gerne - besonders Cevapcici liebe ich. Die dürfen bei keiner Grillparty fehlen!


Zutaten:
1 Beutel Reis
3 Zwiebeln
2 Paprika
1 kleine Zucchini
1 Dose Tomaten
Salz, Pfeffer
2 EL Tomatenmark
Öl
1 Becher Creme Fraiche
Dipp "Djuvec" von Gourmet Bernier
2 Cevapcici und 2 Feta Hacksteaks

Zubereitung:
Reis kochen. Zwei Zwiebeln und eine Paprika in kleine Stücke schneiden, in Öl anschwitzen. Danach die Tomatendose und das Tomatenmark in die Masse geben. Wenn der Reis fertig gekocht ist, wird dieser ebenfalls in die Tomatenmasse eingerührt (wenn es zu viel Sauce ist, schöpfe ich sie vorher ab und gebe sie nach Bedarf zu dem Reis). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Becher Creme Fraiche cremig rühren, die Gewürzmischung "Djuvec" (ca 1-2 TL) einrühren. 1 Paprika, die Zucchini und 1 Zwiebel in größere Stücke schneiden und in einer Grillpfanne  anbraten.
Die Cevapcici können getrost bei einem guten Metzger gekauft werden. Wir bevorzugen Matzner in Neuss oder Heimes in Kaarst-Vorst. Dort gibt es auch fantastische Feta-Hacksteaks.
Wer die Cevapcici selbst machen möchte, nimmt 500 Hackfleisch (halb und halb), würzt diese mit Salz, Pfeffer, Majoran und drei klein geschnittenen Knoblauchzehen. Mit einem Ei vermengen und gut durchkneten. Mit einer halben Tasse Fleischbrühe und 5 Tropfen Tabasco vermengen und wieder gut verkneten. Daraus Würstchen formen oder Hacksteaks. Wenn Ihr Euch für Hacksteaks entscheidet, könnt ihr in die Mitte davon Fetakäse geben. An die Ränder können gemischte Kräuter gedrückt werden. Ob gekaufte oder selbst gemachte Cevapcici: Am besten schmecken sie, wenn Ihr sie grillt!
Die Cevapcici auf den Tellern anrichten, Grillgemüse und Dipp daneben verteilen. Den Reis in ein Förmchen füllen und auf den Teller stürzen. Guten Appetit!  

Montag, 11. Juni 2012

EM 2012 - Schweden: Köttbullar

Zugegeben, bei uns ist dieses Gericht wohl durch ein großes schwedisches Möbelhaus bekannt geworden und die Zutaten waren auch nicht ganz einfach zu besorgen. So musste ich dann  unter anderem doch auf Rinderhack zurück greifen - mein Metzger hatte kein Elchhack! Und die Gewürzmischung Piffi Allkrydda habe ich auch nirgendwo gefunden, also habe ich sie selbst  hergestellt. Belohnt wurden wir aber mit einem tollen Abendessen und einem richtig guten Geschmack, der dem Gericht aus dem Möbelhaus einiges voraus hat!



Zutaten für die Köttbullar:
500 g Hackfleisch vom Rind oder Elch
1 Zwiebel
1 Ei
2 EL Paniermehl
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 Tl Piffi Allkrydda
Butter zum Braten
100 ml Wasser
200 ml Sahne
1 TL Mehl
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer, Piffi Allkrydda



Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Ei, Paniermehl und die Gewürze mit der Zwiebel und dem Hackfleisch in eine  Schüssel geben und alles gut miteinander vermengen. Hände anfeuchten und aus der Hackfleischmasse kleine Bällchen formen (es gilt: je kleiner, desto besser). Heizt danach den Ofen auf 120 Grad (Ober-/Unterhitze). Hackfleischbällchen in heißem Fett scharf anbraten, danach in eine Auflaufform geben und im Ofen warm halten.
Sahne und Wasser in die Pfanne geben, mit dem restlichen Bratfett verrühren (Achtung: natürlich nicht das Wasser zuerst ins Fett geben - Brandgefahr!!!). Aufkochen lassen, mit dem Mehl binden (Tipp: ein wenig Wasser separat mit dem Mehl anrühren und dann erst unter die Sauce geben. Auch hier gilt mal wieder: Immer den Schneebesen benutzen und kräftig schlagen, damit die Sauce keine Klumpen hat!) Mit den Gewürzen abschmecken.
Wir haben die Köttbullar mit Salzkartoffeln, Preiselbeeren und Rosenkohl serviert! Probiert es doch einmal aus, das Gericht ist wirklich gut und mit der selbstgemachten Gewürzmischung ein wahrer Gaumenschmaus.




Zutaten fürs Piffi Allkrydda:

100 gSalz
3 ELChiliflocken
3 ELsüßes Paprikapulver
2 TLPfeffer
5 ELZwiebelpulver
2 TLKnoblauchpulver
5 TLSelleriesalz
3 TLCalciumpulver
1 TLMuskatnuss frisch gerieben
1 TLKoriandersamen gemahlen
1 TLschwarzer Kardamom gemahlen
0.5 TL Nelkenpulver
Zubereitung:
Die Gewürze in einen Mörser (oder einen Häcksler) geben, gut zu einem feinen  Pulver mahlen.




Sonntag, 10. Juni 2012

EM 2012 - Italien: Lasagne

Zugegeben, Lasagne ist eine langweilige Entscheidung gewesen, als wir überlegt haben, was wir heute kochen. Aber sie ist nun mal sooooooo lecker - und versprochen: ab morgen wird es außergewöhnlicher!



Zutaten:
500 g Hackfleisch halb und halb
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 Möhren
4 Tomaten
1 Dose Tomaten
250-300 ml Rotwein
Lasagneblätter (ich entscheide mich für die frischen aus der Kühltheke)
2 Becher Creme Fraiche Kräuter
geriebener Käse (nach Wahl, ich mag gerne jungen Gouda)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, italienische Kräuter, 4 Lorbeerblätter
Zucker
frisches Basilikum

Zubereitung:
Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, in kleine Stücke schneiden und alles in Olivenöl anbraten. Die Möhren schälen, raspeln und ebenfalls anbraten (ich mache das in einer separaten Pfanne). Das Hackfleisch mit den Zwiebeln farbig braten, mit Salz, Pfeffer, Paprikapukver würzen. Wenn das Hackfleisch schön knusprig ist, die Dose Tomaten, die frischen Tomaten in Stücke geschnitten, die Möhren und den Rotwein zum Fleisch geben, alles aufkochen. Eine Prise Zucker zu der Sauce geben. Auch die Lorbeerblätter und die italienischen Kräuter in die Sauce mischen, abschmecken. Die Sauce sollte, um gut durch zu ziehen, ruhig 45 Minuten vor sich hin köcheln.
Den Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen. Die Lorbeerblätter aus der Sauce fischen. Eine Auflaufform nehmen, die erste Schicht ist Sauce, darauf Lasagneplatten verteilen. Es folgt noch eine Schicht Sauce, darauf wieder Nudeln. Den Rest der Sauce auf die letzte Nudelschicht geben. Das Creme Fraiche verrühren und auf den Schichten verteilen. Darauf den geriebenen Käse geben. 30 Minuten in den Ofen geben. Wenn Ihr die Lasagne aus dem Ofen nehmt, lasst sie noch mal 5 Minuten ruhen, bevor Ihr sie anschneidet, dann zerfällt sie nicht so schnell. Mit frischem Basilikum garnieren und genießen!




Mittwoch, 22. Februar 2012

Hauptspeise: Hamburger

Ungesundes Essen kann manchmal so gut tun... Wir essen gerne mal einen Hamburger, natürlich mit selbst gemachten Frikadellen. Und ich gebe zu: dieser "Turm" auf dem Foto ist ganz, ganz schwer zu essen ;-)




Zutaten:
500 Gramm Hackfleisch
80 g Weißbrot
120 ml Milch
1 kleine Zwiebel (gewürfelt)
eine Hand voll Petersilie
2 Eier
4 Hamburgerbrötchen
frische Gurke
Tomatenscheiben
Käse nach Wahl (bei uns ist es meistens Gouda)
1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
Salatblätter
Saucen nach Wahl (/Ketchup, Mayo, Senf, Barbecuesauce,...)



Zubereitung:
Das Weißbrot entrinden und in Stücke schneiden. Die Milch erhitzen und vom Herd nehmen. Das Weißbrot in der Milch einweichen. In der Zwischenzeit die gewürfelte Zwiebel anschwitzen. Die Eier verquirlen, danach mit dem Brot und den Zwiebeln vermengen. Die Petersilie fein in Stückchen schneiden und ebenfalls zu der Masse geben, zu der natürlich dann noch das Hackfleisch gegeben wird. Alles sehr gut verkneten, Salz und Pfeffer dazu geben. Kleine Bällchen formen und platt drücken (man bekommt ein Gefühl für die richtige Menge. Aus den angegebenen Zutaten bekomme ich meistens zehn Frikadellen, von denen wir den Rest kalt essen). Öl oder Bratfett in einer Pfanne erhitzen und die Frikadellen von beiden Seiten braten (am besten nicht bei ganz großer Hitze, sonst sind die Frikadellen außen kross und innen noch ganz blutig...)Während die Frikadellen braten, die Gurke und Tomate in Scheiben schneiden. Mit den Zwiebelringen und Salatblättern auf einem Teller anrichten. Die Hamburgerbrötchen im Backofen vorheizen. Kurz vor dem Servieren noch in der Pfanne den Käse auf die Frikadellen für den Burger legen, so dass er schon ein wenig schmelzen kann. Und dann nach Herz und Laune die Brötchen belegen!

Freitag, 28. Oktober 2011

Hauptspeise: Spaghetti Bolognaise & Grünes Pesto


Ja, ich weiß: Es ist der Klassiker überhaupt, von dem es unzählige Varianten gibt. Ich stelle Euch hier trotzdem unsere Lieblingsvariante vor, die sich aus diversen Rezepten, nach zahlreichen Versuchen und mit Hilfe der Meinungen von lieben Testessern heraus kristallisiert hat. Es ist und bleibt einfach mein absolutes Lieblingsgericht - und selbst mein Nudel verachtender Freund liebt unsere Bolognaise, ist ja auch genug Fleisch drin ;-)

Zutaten für die Bolognaise:
500 Gramm gemischtes Hackfleisch
1 große Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
100 Gramm Mailänder Salami
250 ml Rotwein
frische Tomaten nach Bedarf
1 Dose Tomatenstücke (ich nehme scharf oder mit Basilikum)
Salz, Pfeffer, italienische Gewürze, Paprikapulver, frisches Baslikum
Nudeln

Zubereitung:
Die Zwiebel in kleine Stückchen schneien, ebenso den Knoblauch. In einer Pfanne Öl erhitzen, das Hackfleisch krümelig braten, salzen und pfeffern. Zwiebeln und Knoblauch dazu geben. Die Möhren schälen und klein raspeln. Mit dem Hackfleisch leicht anbraten (erst dazu geben, wenn das Hackfleisch schon krümelig gebraten ist). Die Salami klein schneiden und in die Sauce geben. Dann auch den Rotwein und die Tomatenstücke dazu geben (jetzt ist auch der Zeitpunkt für leckere, frische Tomatenstücke). Die Sauce ca 25 Minuten köcheln und immer wieder rühren. Mit Paprikapulver und italienischen Gewürzen abschmecken. Und fertig! Mit frischem Basilikum ganieren. So einfach und schnell kann eine richtig leckere Bolognaise sein - wieder mal der Beweis, dass Fertigsaucen vollkommen überbewertet sind, denn frisch geht es ruckzuck und ist wirklich einfach.

Wir kombinieren die Sauce gerne mit frischem Pesto, das auch ganz ganz leicht zubereitet werden kann. Und dabei muss ich mich wohl jetzt schon entschuldigen, denn bei dem Pesto muss ich gestehen, dass ich die Mengenangaben nach dem Motto "Passt schon" variiere. Übrigens hat dieses Pesto eine lustige Geschichte: Wir haben es nämlich mal an Altweiber bei einer kleinen Nudel-Vorglüh-Party zubereitet. Das Rezept hatte eine meiner Freundinnen von ihrem Freund. Ich will ihm ja nichts unterstellen, aber irgendwie haben wir statt zwei Knoblauchzehen mehr als zehn "Vampirtöter" in das Pesto gegeben. Da war dann auch schnell klar, dass wir an diesem Abend, als wir eine Kneipentour durch Neuss gemacht haben, sehr, sehr alleine waren und nicht angequatscht wurden.

Zutaten für das Pesto:
2 Hand voll Basilikum
2-3 Knoblauchzehen
eine Hand voll Pinienkerne
gutes (!) Olivenöl
1-2 Esslöffel geriebenen, frischen Parmesan
Salz

Zubereitung:
Alles in einen Häcksler geben und verrühren. Mit dem Olivenöl die Konsistenz nach Belieben variieren.
Guten Appetit :-*

Donnerstag, 1. September 2011

Hauptspeise: Hackfleischtorte - die etwas andere Geburtstagstorte!

Mein Schatz hat gerade seinen 30. Geburtstag gefeiert. Klar, dass ich mir dafür auch etwas Leckeres als Überraschung einfallen lassen wollte. Mit einer klassischen Torte oder einem leckeren Kuchen hätte ich ihm aber allenfalls ein höfliches Danke entlocken können - denn Süßigkeiten sind mal rein gar nicht sein Ding! Das ist meistens gut, denn so bleibt mehr für mich, doch für den Geburtstag sollte es etwas ganz Besonderes für ihn sein. Also habe ich trotzdem eine Torte gebacken - eine nach seinem Geschmack: mit Hackfleisch, Lauch und Paprika. Zwei Wochen später habe ich diese Torte auch auf meinem Geburtstag für die Gäste gemacht - und ganz viel Lob erhalten. Testet diese Torte mal... mh, lecker!

Zutaten:
500 Gramm Hackfleisch (halb und halb)
2 Stangen Lauch
2 rote Paprikaschoten
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
250 Gramm Kartoffeln
80 Gramm Butter
150 Gramm Mehl
180 ml Milch
3 Eier
2 EL Tomatenmark
1 Becher Schmand
geriebener Gouda

Zubereitung:
Die Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden. Lauch putzen und in Ringe schneiden. Die Kartoffel schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. 20 Minuten kochen. In der Zwischenzeit das Hackfleisch anbraten, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Wenn das Hackfleisch schon bröckelig ist, das Gemüse mit in die Pfanne geben und braten. Wenn die Kartoffeln fertig sind, diese mit dem Kartoffelstampfer klein stampfen und mit Milch (nur ein Schuss), Butter und Mehl zu einem Teig kneten (am besten mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine). Den Teig 20 Minuten kalt stellen. (Ich muss zugeben, dass ich bei den Kartoffeln selbst skeptisch war, wie damit ein Teig entstehen soll, mich aber eines Besseren belehren ließ. Es schmeckt einfach köstlich!)
Den Teig in eine 26-er Kuchenform geben und ausrollen. Dabei darauf achten, dass ein hoher Rand entsteht. Die Hackfleisch-Gemüse-Mischung auf dem Teig verteilen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. In einem Rührbecher die Eier verquirlen und mit dem Tomatenmark, 150 ml Milch und dem Becher Schmand verrühren. Diese Mischung auf das Hackfleisch geben und mit dem geriebenen Gouda bestreuen. 45 Minuten backen. Schmeckt natürlich warm am besten, aber auch kalt konnten wir diesen ungewöhnlichen Geburtstagskuchen genießen!