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Freitag, 22. März 2013

Hauptspeise: Salbei-Hähnchen mit Pastasotto

Danke an meine liebe Kollegin Vio: Wegen ihr bin ich jetzt süchtig nach Pastasotto. Die Idee stammt aus der Küche von Johann Lafer - den ich mittlerweile (nachdem ich diverse Rezepte von ihm ausprobiert habe) sehr schätze. Die Zubereitung ist einfach. Das schwerste war, die Reisnudeln (Risoni) im Supermarkt zu finden. Es handelt sich um Nudeln in Reisform (nicht zu verwechseln mit chinesischen Reisnudeln). Ihr könnt sie auch unter dem griechischen Namen Kritharaki kaufen.


Zutaten:
4 Hähnchenbrustfilets (ohne Haut, je ca. 150 Gramm)
8 Scheiben Speck
12 Salbeiblätter
Salz, Pfeffer
Olivenöl
1 rote Zwiebel
200 g Reisnudeln (Risoni)
400 ml warme Geflügelbrühe
3 EL Trüffelbutter
40 g frische geriebenen Parmesan
1 EL gehackte Petersilie und 1 EL gehackten Schnittlauch

Zubereitung:
Die Hähnchenbrust waschen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Salbeiblätter auf die Hähnchenbrust legen, alles mit Speckscheiben umwickeln (das müsste von alleine halten, ansonsten könnt Ihr Küchengarn zum Fixieren nehmen). Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenbrüste von allen Seiten anbraten. Den Ofen auf 150 Grad vorheizen und die Hähnchenbrüste in einer ofenfesten Form auf mittlerer Schiene für 15 Minuten fertig garen.
Für das Pastasotto die Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in Olivenöl andünsten. Die Reisnudeln dazu geben, alles mit 200 ml Geflügelbrühe ablöschen. 15 Minuten bei ständigem Umrühren bei mittlerer Hitze garen, dabei nach und nach die restlichen 200 ml Geflügelbrühe einrühren. Am Ende die Trüffelbutter und den Parmesan hinzufügen. Petersilie und Schnittlauch unterrühren. Mit den Hähnchenbrüsten anrichten. Dazu passen Zuckerschoten.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Hauptgericht: Türkische Hacktaschen

Von unserem Kurztrip in Istanbul haben wir (neben einem Sieg von Borussia Mönchengladbach gegen Fenerbahce und unvergesslichen Impressionen einer wunderschönen Stadt) vor allem eins mitgebracht: Lust auf die türkische Küche. Also habe ich sofort nach unserer Rückkehr ein türkisches Kochbuch bestellt. An Silvester haben wir die ersten Rezepte daraus ausprobiert und definitiv für gut befunden!


Zutaten:
200 g Möhren
500 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
2 EL Tomatenmark
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
frische Petersilie
1 Packung Filoteig

Zubereitung:
Das Hackfleisch und die klein geschnittene Zwiebel anbraten. Die Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden, dann mit der Hackfleischmischung anbraten. Als nächstes wird das Tomatenmark zu dem Fleisch gegeben, alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Petersilie klein hacken und zur Masse geben.
Den Filoteig ausbreiten, von der kurzen Seite ca 5 Zentimeter abschneiden. Jetzt von der breiteren Seite aus vier Streifen abschneiden. Jeweils in die obere Ecke 1-2 EL Hackfleischmasse  geben, dann immer weiter zum Dreieck falten, bis es nicht mehr geht. Die Ecken am Ende mit etwas Wasser anfeuchten und fest drücken. Die Falttechnik habe ich nach Gefühl gemacht, wahrscheinlich gibt es traditionell einen bestimmten Weg, wie der Filoteig zum Dreieck wird, aber es hat auch so gut funktioniert.  
Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und die Hacktaschen darin für ca 35 Minuten backen. Den Teig zwischendurch mit Olivenöl bestreichen, damit er nicht zu knusprig wird und zerspringt.
Natürlich kann die Füllung variiert werden. Probiert einfach, was Euch schmeckt!


Montag, 3. Dezember 2012

Hauptspeise: Medaillons mit Pfeffer-Sekt-Sauce


Dieses Gericht ist eines meiner Lieblingsgerichte, weil die Sauce einfach zum Reinlegen schmeckt! Und der perfekte Tipp für ein gutes Weihnachtsessen!


Zutaten (für 4 Personen):
5 Eigelb
250 ml süße Sahne
4 Rindermedaillons (ich nehme Rinderhüfte oder Filet)
4 dünne Scheiben geräucherter Speck
30 Gramm Butterschmalz
1 EL grüne Pfefferkörner
250 ml Sekt
Salz, Pfeffer
grüne Bohne
Speckscheiben für die Bohnen
250 g Mehl
10 g Salz
4 Eier
50 ml Milch

Zubereitung:
Das Eigelb mit der Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen und in einem Topf bei mäßiger Hitze so lange schlagen, bis eine dicke Creme entsteht (geht auch im Wasserbad). Die Medaillons mit Küchenkrepp trocken tupfen und den Rand mit einer Scheibe Speck umwickeln (mit einem Faden oder kleinen Zahnstochern befestigen). Die Steaks in einer Pfanne beidseitig (je ca 3 Minuten) anbraten, danach mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und warm stellen. Im Bratenfond die grünen Pfefferkörner zerdrücken und mit Sekt aufgießen, kurz aufkochen und einkochen lassen. Diese Reduktion dann unter die vorbereitete dicke Creme rühren (Achtung: bitte einen Schneebesen verwenden und langsam einrühren. Nicht mehr aufkochen, sonst gerinnt die Sauce!) Zu den Medaillons passen grüne Prinzessböhnchen im Speckmantel und Spätzle. Die Bohnen kochen, mit Speck umwickeln und anbraten. Für die selbstgemachten Spätzle benötigt man eine Spätzlereibe - und dann muss man sich einfach trauen. Versprochen, danach will man keine fertigen Spätzle mehr essen. Mehl in eine Schüssel sieben, mit Salt, Eiern und Milch verrühren, bis der Teig blasen wirft. Wasser kochen und die Spätzle mit der Reibe ins Wasser schaben. Sie sind gut, wenn sie oben im Wasser schwimmen. Guten Appetit. 


Montag, 29. Oktober 2012

Kartoffelfrikadellen auf frischem Wirsinggemüse


Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, ist es mal wieder Zeit für frisches Gemüse aus der Region. Wirsing und Kartoffeln lassen sich bestens kombinieren. Mir hat das Kochen richtig Spaß gemacht, weil es meine ersten (und sicher nicht letzten) Kochversuche mit Wirsing waren. Als es Gemüse früher bei meiner Oma gab, habe ich es nicht mal gerne gemocht. Jetzt ist es für mich ein wahrer Genuss!



Zutaten für vier Personen:
800 g Kartoffeln
1 Kopf Wirsing (circa 1 Kilo)
1 kleine Zwiebel
2 Eier
100 g Edelschinkenspeck
50 g Magerquark
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
50 g Mehl
Öl
½ Bund Petersilie
4 feine Mettwürstchen
250 ml frische Gemüsebrühe
1 Schuss Sahne

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und kochen. Den Wirsingkopf entstrunken, die Blätter „abschälen“ und sorgfältig putzen. Schinkenspeck kurz anbraten. Zwiebel klein schneiden, mit dem verquirlten Ei, dem Mehl, und dem Schinkenspeck in eine Schüssel geben. Kartoffel durch eine Kartoffelpresse drücken und in diese Schüssel geben. Alles gut verkneten (bei Bedarf zum Binden noch ein wenig Paniermehl dazu geben). Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Aus der Masse Frikadellen formen. Wirsing in kleine Stücke schneiden. Öl in einem Bräter erhitzen, den Wirsing darin garen. Mit der Brühe ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Mettwürstchen im Wirsing erhitzen. Einen Schuss Sahne dazu geben, alles gut vermengen. In einer Pfanne Öl erhitzen und darin die Kartoffelfrikadellen braten.
Petersilie waschen und über den Wirsing streuen. Kartoffelfrikadellen auf dem Wirsing anrichten, die Mettwürstchen daneben anrichten.

Dienstag, 28. August 2012

Hauptspeise: Chili con Carne

Ein Klassiker, von dem es unterschiedliche Varianten gibt: Chili con Carne. Am besten probiert man unterschiedliche Rezepte aus und entscheidet sich dann für die individuelle Lieblingsvariante. Ein perfektes Gericht, wenn es mal schnell gehen muss.


Zutaten:
500 g Hackfleisch vom Rind
1 Zwiebel1 Dose rote Bohnen
1 Dose Mais
1 Dose Tomatenstücke
2 Paprika
Saft von einer frischen Orange
Salz, Pfeffer, frische Chili, Honig



Zubereitung:Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Hackfleisch mit den Zwiebeln anbraten. Paprika in Stückchen schneiden und ebenfalls anbraten. Danach mit Mais, Tomaten und roten Bohnen in einen Topf geben und köcheln. Wenn das Hackfleisch krümelig gebratne ist, zu dem Gemüse in den Topf geben. Chilischote (wer es scharf liebt, nimmt mehr als eine Schote) klein schneiden (Tipp: einen Einmal-Handschuh anziehen, damit die Schärfe nicht an den Händen bleibt). Chili in die Masse geben, die mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abgeschmeckt werden soll. Einen Esslöffel Honig sowie den Saft einer frischen Orange unterrühren, alles köcheln.

Sonntag, 1. Juli 2012

EM 2012 - Finale Italien gegen Spanien: Gegrillte, spanische Pizza

Der Frust ist groß, zu gerne hätten wir heute abend unsere Jungs angefeuert. Aber dafür hätte wohl jemand dem Jogi sagen müssen, dass seine Lieblinge nicht immer gesetzt sein müssen. Dass ein Reus vielleicht ein wenig bewirkt hätte, hätte er von Anfang an gespielt, ist nicht nur meine Meinung als Gladbach-Fan. Aber gut, jammern bringt nichts, greifen wir halt in zwei Jahren noch mal an.
Als guten Kompromiss für heute Abend, haben wir uns für unser kulinarisches EM-Projekt für spanische Pizza entschieden. Damit das Ganze etwas Besonderes ist, haben wir uns einen Pizzastein für den Grill geleistet!



Zutaten:
250 ml lauwarmes Wasser
30 g Hefe
460 g Mehl
10 g Salz
Prise Zucker
10 ml Öl
1 Dose gestückelte Tomaten
Chorizo
Pepperoni
Chili
Oliven
Mozzarella

Zubereitung:


Für den Teig das Wasser, die Hefe, Salz, Öl und Zucker verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Dann das Mehl unterrühren und zu einem Teig kneten. Teig für mindestens 1h kalt stellen. Danach auf einer bemehlten Fläche (wenn Ihr keine Sauerei auf der Arbeitsfläche haben wollt, legt Backpapier unter) die Pizzen hauchdünn ausrollen. Wie groß die Pizzen werden, entscheidet Ihr selbst, je nachdem, wie viel Teig Ihr nehmt. Anschließend mit Tomatensauce bestreichen. Darauf die Chorizo legen, mit dem Mozzarella belegen. Anschließend das eingelegte Gemüse darauf geben. Der Pizzabelag kann natürlich variieren. Ich mag nicht so gerne eingelegtes Gemüse, also waren auf meiner Pizza noch frische Tomaten und ein wenig Schafskäse. Esst einfach das, was schmeckt. Unsere Pizza wurde auf dem Pizzastein von Weber im Grill (wichtig, dieser muss verschlossen sein) für 12 Minuten gebacken und anschließend mit frisch gehacktem Basilikum bestreut. Aber natürlich könnt Ihr die Pizza auch ganz normal im Backofen backen. Guten Appetit. 




  

Donnerstag, 28. Juni 2012

EM 2012 - Spanien II: Bauernpfanne

Sorry, aber auch wenn wir mit Paella schon ein spanisches Gericht gekocht haben, musste ich mich einfach wieder für Spanien entscheiden. Portugiesische Küche ist einfach nicht mein Ding, auch wenn das Land wunderschön ist und ich einen Aufenthalt in Portugal nur empfehlen kann: Shoppen in Lissabon, Ausruhen an der Algarve - die perfekte Kombination eines schönen Urlaubs. Bei diversen Aufenthalten in Portugal (mein Onkel hatte eine Quinta, das ist ein portugiesischer Bauernhof, in der Nähe von Lissabon) habe ich zwar Land und Leute lieben gelernt, mit der Küche kann man mich aber jagen! Also, verzeiht mir bitte, dass es heute erneut etwas Spanisches geworden ist!

Zutaten:
5 dicke Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 Paprika
3 Tomaten
3 Knoblauchzehen
Chorizo
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Oliven

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und kochen. Das Gemüse waschen und in Stücke schneiden, bei dieser rustikalen Bauernpfanne können die Stück eruhig etwas größer sein. Wenn die Kartoffeln gut sind, werden sie in Scheiben geschnitten und angebraten. In einer separaten Pfanne das Gemüse anbraten, dann zu den Kartoffeln geben. Nun die Chorizo in Scheiben schneiden und ebenfalls erst separat anbraten, dann zum Gemüse geben. Alles würzen und mit Olivenb belegen. Guten Appetit!

Montag, 18. Juni 2012

EM 2012 - Dänemark: Dänische Schweinerouladen

Dänisches Essen? Bisher auch eine kulinarische Welt, die mir verborgen blieb. Bis auf Hot Dogs - aber ein Rezept dafür braucht wohl niemand! Also habe ich mich im Internet auf Rezeptsuche begeben und mich für gefüllte Schweinerouladen entschieden, die wirklich sehr lecker waren!  




Zutaten:
1 Schweinefilet
getrocknete Pflaumen und Aprikosen
500 g Möhren
2 Stangen Lauch 
Salz, Pfeffer, Anis
Bacon
2 Zwiebeln
200 ml Sherry
500 ml Brühe
Kartoffeln
Senf oder Frischkäse

Zubereitung:
Das Schweinefielt waschen, trocken tupfen und aufschneiden, so dass es eine große Fläche wird (Dafür in der Mitte einschneiden, aufklappen, nun jede Seite so einschneiden, dass ihr sie weiter nach außen klappen könnt. Alternativ könnt Ihr natürlich auch fertig geschnittene Rouladen beim Metzger kaufen, das erspart Arbeit! Ich wollte aber Schweinefilet, also habe ich selbst geschnitten.)  Fläche salzen und pfeffern und dann mit Senf oder Frischkäse bestreichen (ich hasse Senf, deshalb habe ich Frischkäse genommen) und mit dem Bacon belegen. Die Aprikosen und Pflaumen klein schneiden, auf dem Bacon verteilen (in einer Reihe nach unten, nicht in die ganze Breite gehen!) und die Rouladen dann eng zusammen drehen und feststecken. Wer keine Rouladennadeln hat, kann einfach Zahnstocher nehmen. In einem Bräter Öl erhitzen und die Roulade rundum anbraten (ca 10 Minuten insgesamt). Mit der Brühe und dem Sherry auffüllen und ca 1 Stunde köcheln lassen. In der Zwischenzeit Möhren und Lauch waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln ebenfalls stückeln. Eine Viertelstunde vor Ende der Rouladengarzeit das Gemüse anbraten.
Anis ohne Fett rösten und über die Rouladen geben. Wir haben dazu Kartoffeln gegessen. 

Donnerstag, 14. Juni 2012

EM 2012 - Kroatien: Cevapcici, Djuvecreis, Grillgemüse, Djuvecdippp

Kroatisch esse ich wirklich richtig gerne - besonders Cevapcici liebe ich. Die dürfen bei keiner Grillparty fehlen!


Zutaten:
1 Beutel Reis
3 Zwiebeln
2 Paprika
1 kleine Zucchini
1 Dose Tomaten
Salz, Pfeffer
2 EL Tomatenmark
Öl
1 Becher Creme Fraiche
Dipp "Djuvec" von Gourmet Bernier
2 Cevapcici und 2 Feta Hacksteaks

Zubereitung:
Reis kochen. Zwei Zwiebeln und eine Paprika in kleine Stücke schneiden, in Öl anschwitzen. Danach die Tomatendose und das Tomatenmark in die Masse geben. Wenn der Reis fertig gekocht ist, wird dieser ebenfalls in die Tomatenmasse eingerührt (wenn es zu viel Sauce ist, schöpfe ich sie vorher ab und gebe sie nach Bedarf zu dem Reis). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Becher Creme Fraiche cremig rühren, die Gewürzmischung "Djuvec" (ca 1-2 TL) einrühren. 1 Paprika, die Zucchini und 1 Zwiebel in größere Stücke schneiden und in einer Grillpfanne  anbraten.
Die Cevapcici können getrost bei einem guten Metzger gekauft werden. Wir bevorzugen Matzner in Neuss oder Heimes in Kaarst-Vorst. Dort gibt es auch fantastische Feta-Hacksteaks.
Wer die Cevapcici selbst machen möchte, nimmt 500 Hackfleisch (halb und halb), würzt diese mit Salz, Pfeffer, Majoran und drei klein geschnittenen Knoblauchzehen. Mit einem Ei vermengen und gut durchkneten. Mit einer halben Tasse Fleischbrühe und 5 Tropfen Tabasco vermengen und wieder gut verkneten. Daraus Würstchen formen oder Hacksteaks. Wenn Ihr Euch für Hacksteaks entscheidet, könnt ihr in die Mitte davon Fetakäse geben. An die Ränder können gemischte Kräuter gedrückt werden. Ob gekaufte oder selbst gemachte Cevapcici: Am besten schmecken sie, wenn Ihr sie grillt!
Die Cevapcici auf den Tellern anrichten, Grillgemüse und Dipp daneben verteilen. Den Reis in ein Förmchen füllen und auf den Teller stürzen. Guten Appetit!  

Montag, 11. Juni 2012

EM 2012 - Schweden: Köttbullar

Zugegeben, bei uns ist dieses Gericht wohl durch ein großes schwedisches Möbelhaus bekannt geworden und die Zutaten waren auch nicht ganz einfach zu besorgen. So musste ich dann  unter anderem doch auf Rinderhack zurück greifen - mein Metzger hatte kein Elchhack! Und die Gewürzmischung Piffi Allkrydda habe ich auch nirgendwo gefunden, also habe ich sie selbst  hergestellt. Belohnt wurden wir aber mit einem tollen Abendessen und einem richtig guten Geschmack, der dem Gericht aus dem Möbelhaus einiges voraus hat!



Zutaten für die Köttbullar:
500 g Hackfleisch vom Rind oder Elch
1 Zwiebel
1 Ei
2 EL Paniermehl
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 Tl Piffi Allkrydda
Butter zum Braten
100 ml Wasser
200 ml Sahne
1 TL Mehl
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer, Piffi Allkrydda



Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Ei, Paniermehl und die Gewürze mit der Zwiebel und dem Hackfleisch in eine  Schüssel geben und alles gut miteinander vermengen. Hände anfeuchten und aus der Hackfleischmasse kleine Bällchen formen (es gilt: je kleiner, desto besser). Heizt danach den Ofen auf 120 Grad (Ober-/Unterhitze). Hackfleischbällchen in heißem Fett scharf anbraten, danach in eine Auflaufform geben und im Ofen warm halten.
Sahne und Wasser in die Pfanne geben, mit dem restlichen Bratfett verrühren (Achtung: natürlich nicht das Wasser zuerst ins Fett geben - Brandgefahr!!!). Aufkochen lassen, mit dem Mehl binden (Tipp: ein wenig Wasser separat mit dem Mehl anrühren und dann erst unter die Sauce geben. Auch hier gilt mal wieder: Immer den Schneebesen benutzen und kräftig schlagen, damit die Sauce keine Klumpen hat!) Mit den Gewürzen abschmecken.
Wir haben die Köttbullar mit Salzkartoffeln, Preiselbeeren und Rosenkohl serviert! Probiert es doch einmal aus, das Gericht ist wirklich gut und mit der selbstgemachten Gewürzmischung ein wahrer Gaumenschmaus.




Zutaten fürs Piffi Allkrydda:

100 gSalz
3 ELChiliflocken
3 ELsüßes Paprikapulver
2 TLPfeffer
5 ELZwiebelpulver
2 TLKnoblauchpulver
5 TLSelleriesalz
3 TLCalciumpulver
1 TLMuskatnuss frisch gerieben
1 TLKoriandersamen gemahlen
1 TLschwarzer Kardamom gemahlen
0.5 TL Nelkenpulver
Zubereitung:
Die Gewürze in einen Mörser (oder einen Häcksler) geben, gut zu einem feinen  Pulver mahlen.




Sonntag, 10. Juni 2012

EM 2012 - Italien: Lasagne

Zugegeben, Lasagne ist eine langweilige Entscheidung gewesen, als wir überlegt haben, was wir heute kochen. Aber sie ist nun mal sooooooo lecker - und versprochen: ab morgen wird es außergewöhnlicher!



Zutaten:
500 g Hackfleisch halb und halb
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 Möhren
4 Tomaten
1 Dose Tomaten
250-300 ml Rotwein
Lasagneblätter (ich entscheide mich für die frischen aus der Kühltheke)
2 Becher Creme Fraiche Kräuter
geriebener Käse (nach Wahl, ich mag gerne jungen Gouda)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, italienische Kräuter, 4 Lorbeerblätter
Zucker
frisches Basilikum

Zubereitung:
Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, in kleine Stücke schneiden und alles in Olivenöl anbraten. Die Möhren schälen, raspeln und ebenfalls anbraten (ich mache das in einer separaten Pfanne). Das Hackfleisch mit den Zwiebeln farbig braten, mit Salz, Pfeffer, Paprikapukver würzen. Wenn das Hackfleisch schön knusprig ist, die Dose Tomaten, die frischen Tomaten in Stücke geschnitten, die Möhren und den Rotwein zum Fleisch geben, alles aufkochen. Eine Prise Zucker zu der Sauce geben. Auch die Lorbeerblätter und die italienischen Kräuter in die Sauce mischen, abschmecken. Die Sauce sollte, um gut durch zu ziehen, ruhig 45 Minuten vor sich hin köcheln.
Den Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen. Die Lorbeerblätter aus der Sauce fischen. Eine Auflaufform nehmen, die erste Schicht ist Sauce, darauf Lasagneplatten verteilen. Es folgt noch eine Schicht Sauce, darauf wieder Nudeln. Den Rest der Sauce auf die letzte Nudelschicht geben. Das Creme Fraiche verrühren und auf den Schichten verteilen. Darauf den geriebenen Käse geben. 30 Minuten in den Ofen geben. Wenn Ihr die Lasagne aus dem Ofen nehmt, lasst sie noch mal 5 Minuten ruhen, bevor Ihr sie anschneidet, dann zerfällt sie nicht so schnell. Mit frischem Basilikum garnieren und genießen!




Freitag, 28. Oktober 2011

Hauptspeise: Spaghetti Bolognaise & Grünes Pesto


Ja, ich weiß: Es ist der Klassiker überhaupt, von dem es unzählige Varianten gibt. Ich stelle Euch hier trotzdem unsere Lieblingsvariante vor, die sich aus diversen Rezepten, nach zahlreichen Versuchen und mit Hilfe der Meinungen von lieben Testessern heraus kristallisiert hat. Es ist und bleibt einfach mein absolutes Lieblingsgericht - und selbst mein Nudel verachtender Freund liebt unsere Bolognaise, ist ja auch genug Fleisch drin ;-)

Zutaten für die Bolognaise:
500 Gramm gemischtes Hackfleisch
1 große Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
100 Gramm Mailänder Salami
250 ml Rotwein
frische Tomaten nach Bedarf
1 Dose Tomatenstücke (ich nehme scharf oder mit Basilikum)
Salz, Pfeffer, italienische Gewürze, Paprikapulver, frisches Baslikum
Nudeln

Zubereitung:
Die Zwiebel in kleine Stückchen schneien, ebenso den Knoblauch. In einer Pfanne Öl erhitzen, das Hackfleisch krümelig braten, salzen und pfeffern. Zwiebeln und Knoblauch dazu geben. Die Möhren schälen und klein raspeln. Mit dem Hackfleisch leicht anbraten (erst dazu geben, wenn das Hackfleisch schon krümelig gebraten ist). Die Salami klein schneiden und in die Sauce geben. Dann auch den Rotwein und die Tomatenstücke dazu geben (jetzt ist auch der Zeitpunkt für leckere, frische Tomatenstücke). Die Sauce ca 25 Minuten köcheln und immer wieder rühren. Mit Paprikapulver und italienischen Gewürzen abschmecken. Und fertig! Mit frischem Basilikum ganieren. So einfach und schnell kann eine richtig leckere Bolognaise sein - wieder mal der Beweis, dass Fertigsaucen vollkommen überbewertet sind, denn frisch geht es ruckzuck und ist wirklich einfach.

Wir kombinieren die Sauce gerne mit frischem Pesto, das auch ganz ganz leicht zubereitet werden kann. Und dabei muss ich mich wohl jetzt schon entschuldigen, denn bei dem Pesto muss ich gestehen, dass ich die Mengenangaben nach dem Motto "Passt schon" variiere. Übrigens hat dieses Pesto eine lustige Geschichte: Wir haben es nämlich mal an Altweiber bei einer kleinen Nudel-Vorglüh-Party zubereitet. Das Rezept hatte eine meiner Freundinnen von ihrem Freund. Ich will ihm ja nichts unterstellen, aber irgendwie haben wir statt zwei Knoblauchzehen mehr als zehn "Vampirtöter" in das Pesto gegeben. Da war dann auch schnell klar, dass wir an diesem Abend, als wir eine Kneipentour durch Neuss gemacht haben, sehr, sehr alleine waren und nicht angequatscht wurden.

Zutaten für das Pesto:
2 Hand voll Basilikum
2-3 Knoblauchzehen
eine Hand voll Pinienkerne
gutes (!) Olivenöl
1-2 Esslöffel geriebenen, frischen Parmesan
Salz

Zubereitung:
Alles in einen Häcksler geben und verrühren. Mit dem Olivenöl die Konsistenz nach Belieben variieren.
Guten Appetit :-*

Donnerstag, 29. September 2011

Hauptspeise: Rinderfilet in Traubensauce


Es ist und bleibt einfach meine Leidenschaft: Fleisch mit Obst. Mh, lecker! Dieses Rezept gab es an Weihnachten bei den Eltern von meinem Schatz und ich war direkt hin und weg. Beim Originalrezept wird es mit Hirsch gemacht, aber ich ersetze Wild ganz gerne durch Rindfleisch, weil es mir einfach viel besser schmeckt!

Zutaten:
4 Scheiben Rinderfilet (oder Rinderhüftsteak)
500 Gramm Weintrauben ohne Kerne (grün und lila)
2 Loorbeerblätter
250 ml Rotwein
250 ml Sahne
50 Gramm Zucker

Zubereitung:
Die Trauben in Hälften schneiden. Mit dem Rotwein und dem Zucker 15 Minuten köcheln.
Das Rinderfilet scharf anbraten. Ich weiß, dass das gaaaaaanz schwer ist, aber als Richtlinie gelten auf jeder Seite 2-3 Minuten - es sei denn ihr esst das Fleisch noch, wenn es lebt... Mit viel Pfeffer abschmecken. Ebenso Pfeffer und Salz an die Sauce geben. Auf einem Teller anrichten. Tipp: Wenn die Sauce zu rosa ist, gebe ich immer ein paar Tropfen Zuckercouleur in die Sauce (es ist ernst gemeint: 2-3 Tropfen reichen, ansonsten versaut ihr die ganze Traubensauce). Dazu schmecken Kroketten am besten.

Montag, 5. September 2011

Hauptspeise: Schweinefilet in Mascarponesauce







Dieses Rezept ist genau das richtige für alle Kääääääseliebhaber! Ich war erst selbst skeptisch, aber probiert es einfach aus!

Zutaten:
1 kg grünen Spargel oder ein Paket grüne Bohnen (dann natürlich noch Speck...)
2 große Zwiebeln
1 großes Schweinefilet
Salz und Pfeffer
1 EL Mehl
250 ml Weißwein
250 Gramm Mascarpone

Zubereitung:
Den Spargel waschen und die unteren Enden abschneiden (denkt daran, dass grüner Spargel nicht geschält wird!). Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Das Filet trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Fleisch darin portionsweise bei starker Hitze von jeder Seite ca. 1 Minute braten. Das Fleisch sollte schön braun werden. Mit Salz und dem bunten Pfeffer würzen, warm halten. Inzwischen den Spargel in kochendem Salzwasser mit einer Prise Zucker in 6-8 Minuten bissfest kochen. Die Zwiebeln im Bratfett anbraten. Mit Mehl bestäuben, kurz hell anschwitzen. Wein zugießen, aufkochen lassen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Mascarpone einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Denkt beim Einrühren daran, den Schneebesen zu benutzen, um Klumpen zu vermeiden. Fleisch in die Sauce geben. Auf einem Teller mit dem Spargel anrichten. Der Spargel kann entweder in Stücke geschnitten und in die Sauce gegeben werden oder kurz angebraten werden!
Bitte nicht wundern: Auf dem Foto sind natürlich Zuckerschoten zu sehen und kein grüner Spargel. Die passen auch und auf dem Markt gab es keinen grünen Spargel mehr, als ich das Rezept das letzte Mal gekocht habe!

Donnerstag, 1. September 2011

Hauptspeise: Schweinefilet an Marsalasauce


Und mal wieder ein eine Episode aus meiner Lieblingsserie "Fleisch, Alkohol und Obst". Dieses Rezept habe ich im Internet aufgespürt und finde die Kombi wirklich köstlich. Aber auch hierbei gilt mal wieder: Erst beim dritten Mal kochen hat es mir so toll geschmeckt, dass ich es für uns gut fand. Also traut Euch und probiert, testet und findet Euren eigenen Stil!

Zutaten:
1 Schweinefilet
250 ml Marsala
400 ml Sahne
2 TL Tomatenmark
150 ml Sherry
300 ml Gemüsebrühe
Birnen
ZIegenkäse
Preiselbeeren zum Dekorieren
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Schweinefilet in Medaillons schneiden, würzen und anbraten. Dann kalt stellen. In einen Topf den Marsala geben und erhitzen, das Tomatenmark und die Gemüsebrühe einrühren. Etwas reduzieren lassen, bis die Sauce sämig ist. Nun die Sahne zugeben, gut mit dem Schneebesen verrühren und die Temperatur etwas zurückschalten. Eventuell mit etwas Saucenbinder binden. Die Birnenhälften (ich nehme sie für diesen Fall aus der Dose) mit etwas Zucker (ohne Fett) in einer Pfanne glasieren. Danach den Ziegenkäse auf die Birne legen und im Backofen kurz unter den Grill legen. Alternativ oder zusätzlich kann die erhitze Birne statt mit Käse auch mit Preiselbeeren gefüllt werden - oder kombiniert einfach beides! Dazu passen am besten Spätzle! Guten Appetit!





Hauptspeise: Überbackenes Nuss-Hühnchen

Hierbei handelt es sich um ein Rezept, das ich in einer meiner Lieblingskochzeischriften ("Lecker") gelesen habe, dann aber wie immer ein wenig verändert habe. Uns hat es köstlich geschmeckt und das Fleisch sieht mit der Kruste so schön aus, dass es fast zu schade ist, es zu essen. Aber zum Glück nur fast...


Zutaten:
100 Gramm Parmesan
2 EL Nüsse (zum Beispiel Pinienkerne oder Walnüsse)
100 Gramm kalte und 50 Gramm Butter
4 Hähnchenfilets
Salz, Pfeffer
Couscous
Brühe
Gemüse für den Couscous-Salat (z.B. Paprika, Gurke, Tomate, es passen aber auch Rosinen und Minzblätter dazu)
Öl, Balsamico-Essig, Senf
Schmand
frischer Schnittlauch
Currypulver

Zubereitung:
Den Ofen vorheizen (Umluft 175 Grad). Parmesan reiben, Nüsse grob zerhacken und beides mit 100 Gramm kalter Butter verkneten. Filets waschen und trocken tupfen. Danach mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne erhitzen. Filets von jeder Seite kurz anbraten, herausnehmen und in eine ofenfeste Form geben. Nussbutter auf den Filets verteilen und im heißen Ofen 20 Minuten überbacken. Dazu passt Couscous-Salat. Dafür Brühe aufsetzen und mit den Couscous-Körnern vermengen (wie viel Brühe Ihr braucht, lest Ihr auf der Packungsbeilage). Das Gemüse klein schneiden und mit dem aufgequollenem Couscous vermengen. Für das Dressing Balsamicoessig und Öl gut verrühren. Einen Spritzer Senf und einen Spritzer Honig dazu geben und alles zu einem leckeren Dressing verrühren, das über den Salat gegeben wird. Als Dipp bietet sich an, Schmand mit dem Schneebesen cremig zu rühren, salzen, pfeffern, Currypulver dazu geben, frischen Schnittlauch klein schneiden und unterrühren. Danach auf dem Teller anrichten und schmecken lassen.