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Freitag, 22. März 2013

Hauptspeise: Salbei-Hähnchen mit Pastasotto

Danke an meine liebe Kollegin Vio: Wegen ihr bin ich jetzt süchtig nach Pastasotto. Die Idee stammt aus der Küche von Johann Lafer - den ich mittlerweile (nachdem ich diverse Rezepte von ihm ausprobiert habe) sehr schätze. Die Zubereitung ist einfach. Das schwerste war, die Reisnudeln (Risoni) im Supermarkt zu finden. Es handelt sich um Nudeln in Reisform (nicht zu verwechseln mit chinesischen Reisnudeln). Ihr könnt sie auch unter dem griechischen Namen Kritharaki kaufen.


Zutaten:
4 Hähnchenbrustfilets (ohne Haut, je ca. 150 Gramm)
8 Scheiben Speck
12 Salbeiblätter
Salz, Pfeffer
Olivenöl
1 rote Zwiebel
200 g Reisnudeln (Risoni)
400 ml warme Geflügelbrühe
3 EL Trüffelbutter
40 g frische geriebenen Parmesan
1 EL gehackte Petersilie und 1 EL gehackten Schnittlauch

Zubereitung:
Die Hähnchenbrust waschen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Salbeiblätter auf die Hähnchenbrust legen, alles mit Speckscheiben umwickeln (das müsste von alleine halten, ansonsten könnt Ihr Küchengarn zum Fixieren nehmen). Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenbrüste von allen Seiten anbraten. Den Ofen auf 150 Grad vorheizen und die Hähnchenbrüste in einer ofenfesten Form auf mittlerer Schiene für 15 Minuten fertig garen.
Für das Pastasotto die Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in Olivenöl andünsten. Die Reisnudeln dazu geben, alles mit 200 ml Geflügelbrühe ablöschen. 15 Minuten bei ständigem Umrühren bei mittlerer Hitze garen, dabei nach und nach die restlichen 200 ml Geflügelbrühe einrühren. Am Ende die Trüffelbutter und den Parmesan hinzufügen. Petersilie und Schnittlauch unterrühren. Mit den Hähnchenbrüsten anrichten. Dazu passen Zuckerschoten.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Hauptgericht: Türkische Hacktaschen

Von unserem Kurztrip in Istanbul haben wir (neben einem Sieg von Borussia Mönchengladbach gegen Fenerbahce und unvergesslichen Impressionen einer wunderschönen Stadt) vor allem eins mitgebracht: Lust auf die türkische Küche. Also habe ich sofort nach unserer Rückkehr ein türkisches Kochbuch bestellt. An Silvester haben wir die ersten Rezepte daraus ausprobiert und definitiv für gut befunden!


Zutaten:
200 g Möhren
500 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
2 EL Tomatenmark
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
frische Petersilie
1 Packung Filoteig

Zubereitung:
Das Hackfleisch und die klein geschnittene Zwiebel anbraten. Die Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden, dann mit der Hackfleischmischung anbraten. Als nächstes wird das Tomatenmark zu dem Fleisch gegeben, alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Petersilie klein hacken und zur Masse geben.
Den Filoteig ausbreiten, von der kurzen Seite ca 5 Zentimeter abschneiden. Jetzt von der breiteren Seite aus vier Streifen abschneiden. Jeweils in die obere Ecke 1-2 EL Hackfleischmasse  geben, dann immer weiter zum Dreieck falten, bis es nicht mehr geht. Die Ecken am Ende mit etwas Wasser anfeuchten und fest drücken. Die Falttechnik habe ich nach Gefühl gemacht, wahrscheinlich gibt es traditionell einen bestimmten Weg, wie der Filoteig zum Dreieck wird, aber es hat auch so gut funktioniert.  
Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und die Hacktaschen darin für ca 35 Minuten backen. Den Teig zwischendurch mit Olivenöl bestreichen, damit er nicht zu knusprig wird und zerspringt.
Natürlich kann die Füllung variiert werden. Probiert einfach, was Euch schmeckt!


Montag, 3. Dezember 2012

Hauptspeise: Medaillons mit Pfeffer-Sekt-Sauce


Dieses Gericht ist eines meiner Lieblingsgerichte, weil die Sauce einfach zum Reinlegen schmeckt! Und der perfekte Tipp für ein gutes Weihnachtsessen!


Zutaten (für 4 Personen):
5 Eigelb
250 ml süße Sahne
4 Rindermedaillons (ich nehme Rinderhüfte oder Filet)
4 dünne Scheiben geräucherter Speck
30 Gramm Butterschmalz
1 EL grüne Pfefferkörner
250 ml Sekt
Salz, Pfeffer
grüne Bohne
Speckscheiben für die Bohnen
250 g Mehl
10 g Salz
4 Eier
50 ml Milch

Zubereitung:
Das Eigelb mit der Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen und in einem Topf bei mäßiger Hitze so lange schlagen, bis eine dicke Creme entsteht (geht auch im Wasserbad). Die Medaillons mit Küchenkrepp trocken tupfen und den Rand mit einer Scheibe Speck umwickeln (mit einem Faden oder kleinen Zahnstochern befestigen). Die Steaks in einer Pfanne beidseitig (je ca 3 Minuten) anbraten, danach mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und warm stellen. Im Bratenfond die grünen Pfefferkörner zerdrücken und mit Sekt aufgießen, kurz aufkochen und einkochen lassen. Diese Reduktion dann unter die vorbereitete dicke Creme rühren (Achtung: bitte einen Schneebesen verwenden und langsam einrühren. Nicht mehr aufkochen, sonst gerinnt die Sauce!) Zu den Medaillons passen grüne Prinzessböhnchen im Speckmantel und Spätzle. Die Bohnen kochen, mit Speck umwickeln und anbraten. Für die selbstgemachten Spätzle benötigt man eine Spätzlereibe - und dann muss man sich einfach trauen. Versprochen, danach will man keine fertigen Spätzle mehr essen. Mehl in eine Schüssel sieben, mit Salt, Eiern und Milch verrühren, bis der Teig blasen wirft. Wasser kochen und die Spätzle mit der Reibe ins Wasser schaben. Sie sind gut, wenn sie oben im Wasser schwimmen. Guten Appetit. 


Montag, 29. Oktober 2012

Kartoffelfrikadellen auf frischem Wirsinggemüse


Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, ist es mal wieder Zeit für frisches Gemüse aus der Region. Wirsing und Kartoffeln lassen sich bestens kombinieren. Mir hat das Kochen richtig Spaß gemacht, weil es meine ersten (und sicher nicht letzten) Kochversuche mit Wirsing waren. Als es Gemüse früher bei meiner Oma gab, habe ich es nicht mal gerne gemocht. Jetzt ist es für mich ein wahrer Genuss!



Zutaten für vier Personen:
800 g Kartoffeln
1 Kopf Wirsing (circa 1 Kilo)
1 kleine Zwiebel
2 Eier
100 g Edelschinkenspeck
50 g Magerquark
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
50 g Mehl
Öl
½ Bund Petersilie
4 feine Mettwürstchen
250 ml frische Gemüsebrühe
1 Schuss Sahne

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und kochen. Den Wirsingkopf entstrunken, die Blätter „abschälen“ und sorgfältig putzen. Schinkenspeck kurz anbraten. Zwiebel klein schneiden, mit dem verquirlten Ei, dem Mehl, und dem Schinkenspeck in eine Schüssel geben. Kartoffel durch eine Kartoffelpresse drücken und in diese Schüssel geben. Alles gut verkneten (bei Bedarf zum Binden noch ein wenig Paniermehl dazu geben). Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Aus der Masse Frikadellen formen. Wirsing in kleine Stücke schneiden. Öl in einem Bräter erhitzen, den Wirsing darin garen. Mit der Brühe ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Mettwürstchen im Wirsing erhitzen. Einen Schuss Sahne dazu geben, alles gut vermengen. In einer Pfanne Öl erhitzen und darin die Kartoffelfrikadellen braten.
Petersilie waschen und über den Wirsing streuen. Kartoffelfrikadellen auf dem Wirsing anrichten, die Mettwürstchen daneben anrichten.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Hauptspeise: Zwiebelkuchen

Die Herbstzeit ist perfekt, um frischen und selbstgemachten Zwiebelkuchen zu genießen. Dazu ein Glas Federweißer und man kann es sich richtig gut gehen lassen!


Zutaten:
250 g Mehl
50 g Butter
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
150 ml lauwarme Milch
500 g Zwiebeln
100 g feiner Speck
Salz, Pfeffer (wer es mag noch Kümmel)
2 Eier
1 Becher saure Sahne

Zubereitung:
Die Milch in einem Topf erwärmen, ohne sie aufzukochen. In eine Schüssel das Mehl sieben, in der Mitte eine Mulde frei lassen. Darein wird die Hefe gebröselt und mit einem Schuss der warmen Milch übergossen. Mit einem Küchenhandtuch abdecken und 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Im Anschluss die Milch wieder erhitzen und die Butter darin schmelzen. Salz und Zucker dazugeben und alles zu dem Mehlgemisch geben. Mit dem Knethaken zu einem festen Teig kneten. Wieder die Schüssel abdecken und für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Kurz bevor der Teig weiter verarbeitet wird, die Zwiebeln schälen und anbraten. Warm stellen, bevor der Speck (ich nehme immer Edelspeck, da ist kein bisschen Fett dran!) angebraten wird. Eier in einer separaten Schüssel aufschlagen und verquirlen. Mit der sauren Sahne vermischen und alles mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.
Den Teig ausrollen und auf ein Backblech legen. Saure Sahne-Mischung auf dem Teig verteilen, darauf die Zwiebeln und den Speck geben. Wer es lieber vegetarisch mag, kann den Speck ganz einfach weglassen! Käse-Fans geben noch frisch geriebenen Käse über den Zwiebelkuchen. Im vorgeheizten Backofen (200 Grad Umluft) für 40-45 Minuten backen.


Dienstag, 28. August 2012

Hauptspeise: Chili con Carne

Ein Klassiker, von dem es unterschiedliche Varianten gibt: Chili con Carne. Am besten probiert man unterschiedliche Rezepte aus und entscheidet sich dann für die individuelle Lieblingsvariante. Ein perfektes Gericht, wenn es mal schnell gehen muss.


Zutaten:
500 g Hackfleisch vom Rind
1 Zwiebel1 Dose rote Bohnen
1 Dose Mais
1 Dose Tomatenstücke
2 Paprika
Saft von einer frischen Orange
Salz, Pfeffer, frische Chili, Honig



Zubereitung:Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Hackfleisch mit den Zwiebeln anbraten. Paprika in Stückchen schneiden und ebenfalls anbraten. Danach mit Mais, Tomaten und roten Bohnen in einen Topf geben und köcheln. Wenn das Hackfleisch krümelig gebratne ist, zu dem Gemüse in den Topf geben. Chilischote (wer es scharf liebt, nimmt mehr als eine Schote) klein schneiden (Tipp: einen Einmal-Handschuh anziehen, damit die Schärfe nicht an den Händen bleibt). Chili in die Masse geben, die mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abgeschmeckt werden soll. Einen Esslöffel Honig sowie den Saft einer frischen Orange unterrühren, alles köcheln.

Sonntag, 1. Juli 2012

EM 2012 - Finale Italien gegen Spanien: Gegrillte, spanische Pizza

Der Frust ist groß, zu gerne hätten wir heute abend unsere Jungs angefeuert. Aber dafür hätte wohl jemand dem Jogi sagen müssen, dass seine Lieblinge nicht immer gesetzt sein müssen. Dass ein Reus vielleicht ein wenig bewirkt hätte, hätte er von Anfang an gespielt, ist nicht nur meine Meinung als Gladbach-Fan. Aber gut, jammern bringt nichts, greifen wir halt in zwei Jahren noch mal an.
Als guten Kompromiss für heute Abend, haben wir uns für unser kulinarisches EM-Projekt für spanische Pizza entschieden. Damit das Ganze etwas Besonderes ist, haben wir uns einen Pizzastein für den Grill geleistet!



Zutaten:
250 ml lauwarmes Wasser
30 g Hefe
460 g Mehl
10 g Salz
Prise Zucker
10 ml Öl
1 Dose gestückelte Tomaten
Chorizo
Pepperoni
Chili
Oliven
Mozzarella

Zubereitung:


Für den Teig das Wasser, die Hefe, Salz, Öl und Zucker verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Dann das Mehl unterrühren und zu einem Teig kneten. Teig für mindestens 1h kalt stellen. Danach auf einer bemehlten Fläche (wenn Ihr keine Sauerei auf der Arbeitsfläche haben wollt, legt Backpapier unter) die Pizzen hauchdünn ausrollen. Wie groß die Pizzen werden, entscheidet Ihr selbst, je nachdem, wie viel Teig Ihr nehmt. Anschließend mit Tomatensauce bestreichen. Darauf die Chorizo legen, mit dem Mozzarella belegen. Anschließend das eingelegte Gemüse darauf geben. Der Pizzabelag kann natürlich variieren. Ich mag nicht so gerne eingelegtes Gemüse, also waren auf meiner Pizza noch frische Tomaten und ein wenig Schafskäse. Esst einfach das, was schmeckt. Unsere Pizza wurde auf dem Pizzastein von Weber im Grill (wichtig, dieser muss verschlossen sein) für 12 Minuten gebacken und anschließend mit frisch gehacktem Basilikum bestreut. Aber natürlich könnt Ihr die Pizza auch ganz normal im Backofen backen. Guten Appetit. 




  

Donnerstag, 28. Juni 2012

EM 2012 - Deutschland: Sauerkraut, Kartoffelpüree und Mettwurst

Heute wird es klassisch auf unseren Tellern. Wir kochen so was von gut bürgerlich und genießen Sauerkraut mit frischem Kartoffelpüree und Mettwürstchen (alternativ schmeckt natürlich auch Kassler). Ein Gericht aus dem Land des hoffentlich-Europameisters Deutschland!



Zutaten:
Kartoffeln
Milch
Salz
Butter
Muskatnuss
Mettwürstchen (1 pro Person)
750 g Sauerkraut
200 g Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
1 säuerlicher Apfel
3 EL Zucker
250 ml Weißwein
375 ml Gemüsebrühe
3 Lorbeerblätter
9 Wacholderbeeren
3 Gewürznelken
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf anbraten, wenn alles glasig ist, den Zucker dazu geben und alles leicht karamellisieren. Den Apfel schälen, entkernen und ebenfalls in feine Stücke schneiden, zu der Zwiebelmischung dazu geben. Apfel kurz mit anbraten, dann das Sauerkraut dazu geben. Mit dem Weißwein ablöschen, leicht köcheln lassen, ehe die Gemüsebrühe dazu gegeben wird. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Gewürznelken zum Sauerkraut geben und alles circa 1 Stunde köcheln, zwischendurch immer wieder umrühren.
20-30 Minuten vor dem Servieren die Mettwürstchen ins Sauerkraut geben und so erhitzen.
Während das Sauerkraut gart, Kartoffeln schälen und kochen. Wenn sie fertig sind, das Wasser abgießen, die Kartoffeln im Topf mit einem guten Schuss Milch (nach Gefühl, je nachdem welche Konsistenz euer Püree haben soll) mit einem Kartoffelstampfer zerbreien. Am Ende mit Salz und Pfeffer sowie Muskatnuss (frisch gerieben natürlich) abschmecken. Einen Messerstich Butter (auch nach Geschmack) unterrühren. Um ein feines Kartoffelpüree zu bekommen, rührt ihr am Ende noch mal mit dem Schneebesen durch.
Alles auf einem Teller anrichten, natürlich gehört Senf mit dazu! Lecker sind auch geröstete Zwiebeln auf dem Kartoffelpüree!

EM 2012 - Spanien II: Bauernpfanne

Sorry, aber auch wenn wir mit Paella schon ein spanisches Gericht gekocht haben, musste ich mich einfach wieder für Spanien entscheiden. Portugiesische Küche ist einfach nicht mein Ding, auch wenn das Land wunderschön ist und ich einen Aufenthalt in Portugal nur empfehlen kann: Shoppen in Lissabon, Ausruhen an der Algarve - die perfekte Kombination eines schönen Urlaubs. Bei diversen Aufenthalten in Portugal (mein Onkel hatte eine Quinta, das ist ein portugiesischer Bauernhof, in der Nähe von Lissabon) habe ich zwar Land und Leute lieben gelernt, mit der Küche kann man mich aber jagen! Also, verzeiht mir bitte, dass es heute erneut etwas Spanisches geworden ist!

Zutaten:
5 dicke Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 Paprika
3 Tomaten
3 Knoblauchzehen
Chorizo
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Oliven

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und kochen. Das Gemüse waschen und in Stücke schneiden, bei dieser rustikalen Bauernpfanne können die Stück eruhig etwas größer sein. Wenn die Kartoffeln gut sind, werden sie in Scheiben geschnitten und angebraten. In einer separaten Pfanne das Gemüse anbraten, dann zu den Kartoffeln geben. Nun die Chorizo in Scheiben schneiden und ebenfalls erst separat anbraten, dann zum Gemüse geben. Alles würzen und mit Olivenb belegen. Guten Appetit!

Samstag, 23. Juni 2012

EM 2012 - Frankreich II: Salat mit Ziegenkäse-Kräutertalern

Heute wird es gesund bei uns! Anlässlich des Viertelfinalspiels Spanien gegen Frankreich haben wir uns noch einmal für die französische Küche entschieden. Frische Kräuter, herzhafter Ziegenkäse mit feinem Honig überbacken - da lacht das Gourmetherz!


Zutaten (für 2 Personen):
2 Ziegenkäsetaler (ich kaufe Ziegenkäse mit Honignote an der Käsetheke)
frisches Basilikum, Thymian, Rosmarin
Pinienkerne
Honig
Dressing
Blattsalat
frische Früchte nach Wahl

Zubereitung:
Den Ziegenkäse auf ein Backblech legen, Honig darüber träufeln. Viel Basilikum, eine Handvoll Pinienkerne, Thymian (von 2 Zweigen) und Rosmarin (von einem Zweig) mit Honig in einen Häcksler geben und zu einer Paste verarbeiten. Diese dann dick auf den Ziegenkäse streichen. Circa 10 Minuten bei 180 Grad Grillstufe im Herd überbacken. In der Zeit Salat mit dem Dressing verrühren, anschließend die Portionen auf den Tellern verteilen. Frische Früchte wie Erdbeeren, Kiwi, Melone, Trauben waschen und in Stücke schneiden, dann auf dem Salat anrichten. Die fertig überbackenen Ziegenkäsetaler neben dem Salat servieren.    

Donnerstag, 21. Juni 2012

EM 2012 - Tschechien: Scharfes Gulasch

Gulasch gibt es ja in zahlreichen Varianten. Heute haben wir eine tschechische ausprobiert und es hat vor allem meinem Freund sehr gut geschmeckt. Ich fand, dass es nicht besonders hübsch aussah (siehe Foto), aber das Fleisch mit einer ganzen Pulle Rotwein ist eben sehr, sehr dunkel geworden.


Zutaten:
700 g Rindergulasch
250 g Zwiebeln
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
2 kleine Chili
1 Flasche Rotwein

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und klein schneiden. Fleisch waschen, in Stücke schneiden und mit den Zwiebeln in einem Bräter scharf anbraten. Salzen, pfeffern und mit dem Paprikapulver würzen. Die Chili klein schneiden und in den Bräter geben. Mit dem Rotwein aufgießen und auf kleiner Flamme 1,5 bis 2 Stunden köcheln lassen. Immer wieder umrühren, damit das ganze nicht anbackt. Dann die Sahne einrühren und sich das ganze schmecken lassen!
Wir haben dazu Rosenkohl und frische Spätzle gegessen. Traut Euch ruhig mal an die Spätzle ran, das ist wirklich kinderleicht und soooo lecker! Für vier Personen braucht ihr 8 Eier, 500 g Mehl, 20 g Salz und 100 ml Milch. Alles zu einem Teig verrühren, der Blasen wirft. In einem großen Topf Wasser aufkochen, mit einem Spätzlebrett den Teig ins Wasser schaben (ich empfehle den Silit Spätzle-Profi, einfach zu bedienen und kann in der Spülmaschine gereinigt werden). Wenn die Spätzle oben schwimmen, sind sie gut!

Dienstag, 19. Juni 2012

EM 2012 - England: Fish and Chips

Ui, das Abendessen war ganz schön ungesund, aber ganz lecker. Und für was für ein Rezept will man sich auch bei Großbritannien entscheiden? Soll ja genießbar sein! Als Unterlage musste natürlich mein guter Stadt-Kurier herhalten (immerhin darf ich mich dort als Karla Kolumna austoben), schließlich wird Fish and Chips klassisch in Zeitungspapier verkauft.



Zutaten:
750 g Kartoffeln
gutes Olivenöl
Salz, Pfeffer
165 g self-raising Floor (Mehlsorte; kann man auch selbst herstellen: 158 g Mehl mit 2 g Salz und 5 g Backpulver vermengen)
500 g Kabeljaufilet
200 ml Weißbier
2 l Frittieröl
Zitronen
Kurkuma
Englischer Essig

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, in Spalten schneiden und mit 1 EL Olivenöl in der Actifry zu Pommes zubereiten.
125 g self-raising Floor mit 100 ml Weißbier und Kurkuma vermischen. Den Rest des Weißbiers nach und nach mit dem Schneebesen  einrühren. Teig 1h im Kühlschrank gehen lassen. Kabeljaufilet in Stücke schneiden, salzen und pfeffern und mit dem restlichen Mehl bestäuben. Danach in den Teig geben, so dass jedes Fischstück komplett bedeckt ist. In einem Topf Frittieröl erhitzen. Wenn es auf 150 Grad erhitzt ist, die Fischstücke in das Öl geben. nach circa 5 Minuten mit einem Sieb heraus nehmen und mit den Chips servieren. Klassisch wird Essig darüber gegeben. Wir haben noch Zitrone (und Salat, sonst wäre es doch arg ungesund) dazu serviert.

Montag, 18. Juni 2012

EM 2012 - Spanien: Paella

Spanien - eines unserer liebsten Urlaubsländer! Auch in diesem Jahr werden wir wieder 2 Wochen dort verbringen. Und mit Sicherheit werden wir dann das ein oder andere Mal in einem gemütlichen Strandrestaurant sitzen, aufs Meer schauen und Paella genießen. Jetzt haben wir uns darauf mit einer eigenen Paella schon mal eingestimmt. Die Auswahl an Rezepten und Varianten ist enorm. Hier stelle ich Euch unsere Lieblingsversion vor.



Zutaten:
125 g Reis
3 Paprikaschoten
2 Zwiebeln
500 g Hühnchenbrust
3 Knoblauchzehen
250 g Garnelen
500 g frische Tintenfischtuben
500 ml Gemüsebrühe
200 ml Weißwein
200 g Erbsen
Zitronen
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Safran



Zubereitung:
Die Hühnchenbrust waschen, trocken tupfen und in Stücke schneiden. Paprikaschoten, Zwiebeln und Knoblauch ebenfalls in kleine Stücke schneiden.  Reis kochen. In einer Pfanne die Hühnchenbruststücke kurz anbraten und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. In einer Schüssel warm stellen. Zwiebeln, Knoblauch und Paprika in einer großen Pfanne anbraten. Den Reis dazu geben, ebenfalls die Erbsen in die große Pfanne geben. Alles leicht anbraten, dann mit der Brühe und dem Wein ablöschen. Ein Tütchen Safran einrühren. Die Garnelen separat anbraten, Tintenfischtuben abwaschen  und in Ringe schneiden. Auch den Tintenfisch anbraten (von jeder Seite knapp 2 Minuten). Kurz vor dem Servieren das Fleisch, den Tintenfisch und die Garnelen zum Reis geben, alles noch mal nach Geschmack nachwürzen. Mit Zitronenscheiben und Petersilie dekorieren. Natürlich wirkt eine Paella besonders, wenn sie ganz klassisch in einer großen Pfanne serviert wird.   
Natürlich können noch weitere Fischsorten, Gemüse aller Art oder Muscheln zu der Paella gegeben werden. Probiert einfach mal aus, was Euch am besten schmeckt.

EM 2012 - Dänemark: Dänische Schweinerouladen

Dänisches Essen? Bisher auch eine kulinarische Welt, die mir verborgen blieb. Bis auf Hot Dogs - aber ein Rezept dafür braucht wohl niemand! Also habe ich mich im Internet auf Rezeptsuche begeben und mich für gefüllte Schweinerouladen entschieden, die wirklich sehr lecker waren!  




Zutaten:
1 Schweinefilet
getrocknete Pflaumen und Aprikosen
500 g Möhren
2 Stangen Lauch 
Salz, Pfeffer, Anis
Bacon
2 Zwiebeln
200 ml Sherry
500 ml Brühe
Kartoffeln
Senf oder Frischkäse

Zubereitung:
Das Schweinefielt waschen, trocken tupfen und aufschneiden, so dass es eine große Fläche wird (Dafür in der Mitte einschneiden, aufklappen, nun jede Seite so einschneiden, dass ihr sie weiter nach außen klappen könnt. Alternativ könnt Ihr natürlich auch fertig geschnittene Rouladen beim Metzger kaufen, das erspart Arbeit! Ich wollte aber Schweinefilet, also habe ich selbst geschnitten.)  Fläche salzen und pfeffern und dann mit Senf oder Frischkäse bestreichen (ich hasse Senf, deshalb habe ich Frischkäse genommen) und mit dem Bacon belegen. Die Aprikosen und Pflaumen klein schneiden, auf dem Bacon verteilen (in einer Reihe nach unten, nicht in die ganze Breite gehen!) und die Rouladen dann eng zusammen drehen und feststecken. Wer keine Rouladennadeln hat, kann einfach Zahnstocher nehmen. In einem Bräter Öl erhitzen und die Roulade rundum anbraten (ca 10 Minuten insgesamt). Mit der Brühe und dem Sherry auffüllen und ca 1 Stunde köcheln lassen. In der Zwischenzeit Möhren und Lauch waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln ebenfalls stückeln. Eine Viertelstunde vor Ende der Rouladengarzeit das Gemüse anbraten.
Anis ohne Fett rösten und über die Rouladen geben. Wir haben dazu Kartoffeln gegessen. 

Mittwoch, 13. Juni 2012

EM 2012 - Niederlande: Spargelcremesuppe

Ich muss es jetzt einmal so sagen: Die Niederlande haben in meinen Augen keine tolle Ess-Kultur. Bei der Recherche, welches Gericht ich heute kochen soll, ist es mir schwer gefallen, mich zu entscheiden. Frikandel mag ich nicht essen, Vla gibt es im Supermarkt, Poffertjes sind zu süß, Cassis gilt nicht als Abendessen,... Ich hätte diese fehlende Ess-Kultur natürlich verdeutlichen können, indem ich ein Foto von ein paar Käseecken aus frischem Gouda (den können die Holländer immerhin ganz vorzüglich! Mein Tipp: ein kleiner Käseläden in Venlo, von den "Zwei Brüdern" kommend am Beginn der Einkaufsstraße auf der linken Seite! Wer einmal Käse von dort probiert hat, wird sich nie wieder mit Supermarkt-Gouda abspeisen wollen!) Als Kompromiss, welches Rezept ich heute vorstelle, habe ich mich für eine frische Spargelcremesuppe entschieden, schließlich sind die Niederlande das Land des Spargels!



Zutaten:
500 g Spargel (grün oder weiß oder beides)
1 TL Zucker
1 TL Salz
4 EL Öl
40 g Mehl
750 ml Gemüsebrühe
250 ml Weißwein
200 g Creme Fraiche
Salz, Pfeffer, Muskat
Saft von 1-2 frischen Orangen
Kresse
1 Becher geschlagene Sahne

Zubereitung:
Den Spargel schälen, vom Weißen das untere Ende abschneiden. In 3 cm lange Stücke schneiden. Mit Zucker und Salz in 1 l kochendem Wasser garen und nach 12-15 Minuten kochen rausnehmen. Öl in einem Topf erhitzen, Mehl unterrühren und bei schwacher Hitze kurz andünsten. Mit der Brühe löschen. Die Suppe aufkochen lassen, Wein und Creme Fraiche unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Spargelstücke in die Suppe geben und Orangen in die Suppe presssen. Die Suppe auf den Tellern anrichten, einen Klecks geschlagene Sahne darauf geben und diesen mit Kresse bestreuen.

Dienstag, 12. Juni 2012

EM 2012 - Polen: Bigos

Eine der größeren Herausforderungen bei unserem kulinarischen EM-Projekt: Bigos hätte ich wohl sonst nie gemacht. Das Rezept, das ich im Internet gefunden habe, wurde von meiner polnischen Freundin Vio abgesegnet - aber ich bin sicher, dass so ein Gericht immer besser schmeckt, wenn es von einem Landsmann gemacht wird. Unser Resultat: es war trotzdem richtig lecker und das Fleisch war so unfassbar zart, dass wir uns über dieses neue Rezept in unserer Sammlung gefreut haben.




Zutaten:
500 g Rindfleisch (ich habe Hüfte genommen)
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
Öl zum Braten
5 Tomaten
250 g Speck
250 g Weißkohl
500 g Sauerkraut
1 säuerlicher Apfel
3 Lorbeerblätter
Piment, Salz, Pfeffer,  Paprikapulver, Majoran
2 EL Tomatenmark
125 ml Rinderbrühe
250 ml Rotwein


Zubereitung:
Das Fleisch in Stücke schneiden und mit dem Speck in einem Bräter anschwitzen. Zwiebeln, Knoblauchzehen, und Apfel schälen und in Stücke schneiden. Zu dem Fleisch geben und mit anbraten. Den Weißkohl in feine Scheiben "schnibbeln", die Tomaten stückeln und beides mit dem Sauerkraut zum Fleisch geben, wenn das etwas Farbe angenommen hat. Fleisch würzen und mit der Rinderbrühe und dem Rotwein, in den vorher das Tomatenmark eingerührt wurde, auffüllen (alles muss bedeckt sein). Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, das Bigos in dem feuerfesten Bräter für zwei Stunden in den Ofen geben. Wir haben dazu frisches Baguette gegessen und sind uns ganz sicher, dass es bei uns jetzt öfter Bigos geben wird! Ob ich mich traue, Vio mal dazu einzuladen, weiß ich aber noch nicht...




Montag, 11. Juni 2012

EM 2012 - Schweden: Köttbullar

Zugegeben, bei uns ist dieses Gericht wohl durch ein großes schwedisches Möbelhaus bekannt geworden und die Zutaten waren auch nicht ganz einfach zu besorgen. So musste ich dann  unter anderem doch auf Rinderhack zurück greifen - mein Metzger hatte kein Elchhack! Und die Gewürzmischung Piffi Allkrydda habe ich auch nirgendwo gefunden, also habe ich sie selbst  hergestellt. Belohnt wurden wir aber mit einem tollen Abendessen und einem richtig guten Geschmack, der dem Gericht aus dem Möbelhaus einiges voraus hat!



Zutaten für die Köttbullar:
500 g Hackfleisch vom Rind oder Elch
1 Zwiebel
1 Ei
2 EL Paniermehl
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 Tl Piffi Allkrydda
Butter zum Braten
100 ml Wasser
200 ml Sahne
1 TL Mehl
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer, Piffi Allkrydda



Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Ei, Paniermehl und die Gewürze mit der Zwiebel und dem Hackfleisch in eine  Schüssel geben und alles gut miteinander vermengen. Hände anfeuchten und aus der Hackfleischmasse kleine Bällchen formen (es gilt: je kleiner, desto besser). Heizt danach den Ofen auf 120 Grad (Ober-/Unterhitze). Hackfleischbällchen in heißem Fett scharf anbraten, danach in eine Auflaufform geben und im Ofen warm halten.
Sahne und Wasser in die Pfanne geben, mit dem restlichen Bratfett verrühren (Achtung: natürlich nicht das Wasser zuerst ins Fett geben - Brandgefahr!!!). Aufkochen lassen, mit dem Mehl binden (Tipp: ein wenig Wasser separat mit dem Mehl anrühren und dann erst unter die Sauce geben. Auch hier gilt mal wieder: Immer den Schneebesen benutzen und kräftig schlagen, damit die Sauce keine Klumpen hat!) Mit den Gewürzen abschmecken.
Wir haben die Köttbullar mit Salzkartoffeln, Preiselbeeren und Rosenkohl serviert! Probiert es doch einmal aus, das Gericht ist wirklich gut und mit der selbstgemachten Gewürzmischung ein wahrer Gaumenschmaus.




Zutaten fürs Piffi Allkrydda:

100 gSalz
3 ELChiliflocken
3 ELsüßes Paprikapulver
2 TLPfeffer
5 ELZwiebelpulver
2 TLKnoblauchpulver
5 TLSelleriesalz
3 TLCalciumpulver
1 TLMuskatnuss frisch gerieben
1 TLKoriandersamen gemahlen
1 TLschwarzer Kardamom gemahlen
0.5 TL Nelkenpulver
Zubereitung:
Die Gewürze in einen Mörser (oder einen Häcksler) geben, gut zu einem feinen  Pulver mahlen.




Sonntag, 10. Juni 2012

EM 2012 - Italien: Lasagne

Zugegeben, Lasagne ist eine langweilige Entscheidung gewesen, als wir überlegt haben, was wir heute kochen. Aber sie ist nun mal sooooooo lecker - und versprochen: ab morgen wird es außergewöhnlicher!



Zutaten:
500 g Hackfleisch halb und halb
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 Möhren
4 Tomaten
1 Dose Tomaten
250-300 ml Rotwein
Lasagneblätter (ich entscheide mich für die frischen aus der Kühltheke)
2 Becher Creme Fraiche Kräuter
geriebener Käse (nach Wahl, ich mag gerne jungen Gouda)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, italienische Kräuter, 4 Lorbeerblätter
Zucker
frisches Basilikum

Zubereitung:
Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, in kleine Stücke schneiden und alles in Olivenöl anbraten. Die Möhren schälen, raspeln und ebenfalls anbraten (ich mache das in einer separaten Pfanne). Das Hackfleisch mit den Zwiebeln farbig braten, mit Salz, Pfeffer, Paprikapukver würzen. Wenn das Hackfleisch schön knusprig ist, die Dose Tomaten, die frischen Tomaten in Stücke geschnitten, die Möhren und den Rotwein zum Fleisch geben, alles aufkochen. Eine Prise Zucker zu der Sauce geben. Auch die Lorbeerblätter und die italienischen Kräuter in die Sauce mischen, abschmecken. Die Sauce sollte, um gut durch zu ziehen, ruhig 45 Minuten vor sich hin köcheln.
Den Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen. Die Lorbeerblätter aus der Sauce fischen. Eine Auflaufform nehmen, die erste Schicht ist Sauce, darauf Lasagneplatten verteilen. Es folgt noch eine Schicht Sauce, darauf wieder Nudeln. Den Rest der Sauce auf die letzte Nudelschicht geben. Das Creme Fraiche verrühren und auf den Schichten verteilen. Darauf den geriebenen Käse geben. 30 Minuten in den Ofen geben. Wenn Ihr die Lasagne aus dem Ofen nehmt, lasst sie noch mal 5 Minuten ruhen, bevor Ihr sie anschneidet, dann zerfällt sie nicht so schnell. Mit frischem Basilikum garnieren und genießen!




Samstag, 9. Juni 2012

EM 2012 - Deutschland: Currywurst

Heute spielt unsere Elf zum ersten Mal, also kommt es bei uns etwas aus der eigenen Heimat auf den Tisch. Ich muss aber zugeben, dass ich bei der Auswahl der heutigen Speisekarte am meisten Schwierigkeiten hatte (kann daran liegen, dass Schweinshaxe mal so gar nicht mein Fall ist ebenso wie Kölsche Flonz und Co. Und Sauerkraut gab es diese Woche schon bei uns). Also habe ich mich spontan für Currywurst entschieden. Aus der Diskussion, ob die Currywurst nun in Hamburg oder Berlin erfunden wurde, halte ich mich raus - ist für meinen Zweck ja auch egal, Hauptsache sie gehört zur deutschen Küche. Als Beilage haben wir uns für selbst gemachte Pommes und einen grünen Salat (fürs Gewissen) entschieden.



Zutaten (für 2 Personen):
2 Nürnberger Bratwürstchen (große natürlich)
2 kleine Zwiebeln
2 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
250 g Tomatenketchup
3 EL Balsamicoessig
2 EL Honig
1 TL Sojasauce
1 TL Chilipulver
2 EL Currypulver

Zubereitung:
Die selbstgemachten Pommes haben wir in der Actifry gemacht. Dafür werden die Kartoffeln geschält, in Stifte geschnitten, mit 1EL Öl und Salz vermischt und 45 Minuten in meiner Lieblingsküchenmaschine fritiert. In der Zeit die Würstchen grillen. Für die Sauce die Zwiebeln in kleine Stücke schneiden, in Öl anschwitzen. Das Tomatenmark dazu geben und kurz mit anrösten. Mit ein wenig Wasser ablöschen. Ketchup, Balsamico und Honig hinzufügen und alles kurz aufkochen. Die Sauce mit Sojasauce, Chilipulver und Currypulver abschmecken. Unsere Version haben wir noch mit einem Schuss Sherry verfeinert. Die Würstchen werden in Stücke geschnitten, die Sauce wird darauf verteilt. Zum Schluss noch mit etwas Currypulver bestäuben.

Freitag, 28. Oktober 2011

Hauptspeise: Spaghetti Bolognaise & Grünes Pesto


Ja, ich weiß: Es ist der Klassiker überhaupt, von dem es unzählige Varianten gibt. Ich stelle Euch hier trotzdem unsere Lieblingsvariante vor, die sich aus diversen Rezepten, nach zahlreichen Versuchen und mit Hilfe der Meinungen von lieben Testessern heraus kristallisiert hat. Es ist und bleibt einfach mein absolutes Lieblingsgericht - und selbst mein Nudel verachtender Freund liebt unsere Bolognaise, ist ja auch genug Fleisch drin ;-)

Zutaten für die Bolognaise:
500 Gramm gemischtes Hackfleisch
1 große Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
100 Gramm Mailänder Salami
250 ml Rotwein
frische Tomaten nach Bedarf
1 Dose Tomatenstücke (ich nehme scharf oder mit Basilikum)
Salz, Pfeffer, italienische Gewürze, Paprikapulver, frisches Baslikum
Nudeln

Zubereitung:
Die Zwiebel in kleine Stückchen schneien, ebenso den Knoblauch. In einer Pfanne Öl erhitzen, das Hackfleisch krümelig braten, salzen und pfeffern. Zwiebeln und Knoblauch dazu geben. Die Möhren schälen und klein raspeln. Mit dem Hackfleisch leicht anbraten (erst dazu geben, wenn das Hackfleisch schon krümelig gebraten ist). Die Salami klein schneiden und in die Sauce geben. Dann auch den Rotwein und die Tomatenstücke dazu geben (jetzt ist auch der Zeitpunkt für leckere, frische Tomatenstücke). Die Sauce ca 25 Minuten köcheln und immer wieder rühren. Mit Paprikapulver und italienischen Gewürzen abschmecken. Und fertig! Mit frischem Basilikum ganieren. So einfach und schnell kann eine richtig leckere Bolognaise sein - wieder mal der Beweis, dass Fertigsaucen vollkommen überbewertet sind, denn frisch geht es ruckzuck und ist wirklich einfach.

Wir kombinieren die Sauce gerne mit frischem Pesto, das auch ganz ganz leicht zubereitet werden kann. Und dabei muss ich mich wohl jetzt schon entschuldigen, denn bei dem Pesto muss ich gestehen, dass ich die Mengenangaben nach dem Motto "Passt schon" variiere. Übrigens hat dieses Pesto eine lustige Geschichte: Wir haben es nämlich mal an Altweiber bei einer kleinen Nudel-Vorglüh-Party zubereitet. Das Rezept hatte eine meiner Freundinnen von ihrem Freund. Ich will ihm ja nichts unterstellen, aber irgendwie haben wir statt zwei Knoblauchzehen mehr als zehn "Vampirtöter" in das Pesto gegeben. Da war dann auch schnell klar, dass wir an diesem Abend, als wir eine Kneipentour durch Neuss gemacht haben, sehr, sehr alleine waren und nicht angequatscht wurden.

Zutaten für das Pesto:
2 Hand voll Basilikum
2-3 Knoblauchzehen
eine Hand voll Pinienkerne
gutes (!) Olivenöl
1-2 Esslöffel geriebenen, frischen Parmesan
Salz

Zubereitung:
Alles in einen Häcksler geben und verrühren. Mit dem Olivenöl die Konsistenz nach Belieben variieren.
Guten Appetit :-*