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Donnerstag, 21. März 2013

Dessert: Panna Cotta auf Orangenragout

Ich liebe Nachtisch, besonders alles, was mit frischer Vanille zubereitet wird. Dieses Panna Cotta ist ganz einfach zuzubereiten und ein richtiger Genuss. Übrigens heißt "Panna Cotta" übersetzt "gekochte Sahne" und genau das ist dieses Dessert auch. Traut Euch also einfach mal ran, es geht viel einfacher, als ich gedacht habe. Für das Orangenragout braucht ihr etwas Geduld: Orangen filetieren ist nicht unbedingt die schönste Aufgabe ;-) Dafür werdet Ihr mit frischem und gutem Geschmack belohnt.


Zutaten (für 4 Personen):
500 g Schlagsahne
2 Vanilleschoten
3 Blatt Gelatine
50 g Zucker
6 Orangen
1 TL Speisestärke
3 cl Grand Manier

Zubereitung:
Für das Panna Cotta die Gelatine in Wasser einweichen. Die Vanilleschoten auskratzen und mit der Sahne in einen Topf geben. Auch die ausgekratzten Schoten geben noch genügend Geschmack ab und kommen deshalb mit in das Sahnegemisch. Den Zucker ebenfalls unterrühren und alles bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln. Topf vom Herd nehmen und die Vanilleschoten entfernen. Gelatine ausdrücken und in eine große Suppenkelle geben. Einen Löffel der Sahnemischung ebenfalls in die Suppenkelle geben und mit einer Gabel über der heißen Sahne verrühren, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Erst dann langsam die Gelatine in die restliche Sahnemischung geben und gut verrühren. In kleine Schüsseln geben und kühl stellen (mindestens vier Stunden).
Für das Orangenragout drei Orangen filetieren (dafür muss alles, was weiß ist, abgeschnitten werden, auch die ganz dünnen Häute zwischen den Orangenstückchen. Das A und O dabei ist ein gutes, scharfes Küchenmesser). Den Saft auffangen und mit dem Saft der anderen drei Orangen in einen Topf geben. Mit 50 g Zucker für 5 Minuten köcheln. Speisestärke in etwas Wasser anrühren und unter den Orangensaft rühren. Noch mal aufkochen. Dann den Grand Manier und die Orangenfilets dazu geben.
Das Panna Cotta aus den Schüsseln stürzen (dafür die Ränder mit einem Messer vorsichtig lösen) und mit dem Orangenragout anrichten. Guten Appetit!

Montag, 10. Dezember 2012

Vorspeise: Cremige Maronensuppe

Auf der Suche nach einer leckeren Vorspeise für mein Weihnachts-Menu bin ich auf verschiedene Maronen-Suppen gestoßen. Bis ich das perfekte Rezept gefunden habe, hat es allerdings ein paar Durchläufe gebraucht. Dies ist nun mein Favorit!


Zutaten für 4 Personen:
250 g gegarte Maronen (vakuumverpackt) oder 400 g frische Maronen
2 Schalotten
1 EL Olivenöl
100 ml Sherry
600 ml Geflügelfond ( für die vegetarische Variante Gemüsefond)
200 ml Sahne
Salz, frischer gemahlener Pfeffer
50 ml geschlagene Sahne

Zubereitung:
Die vakuumverpackten Maronen 5 Minuten in kochendem Wasser garen. Wer sich für frische Maronen entscheidet, heizt den Ofen auf 200 Grad vor und ritzt die Maronen kreuzweise an der gewölbten Seite ein. 25 Minuten in den Ofen schieben, danach schälen. Die Schalotten ebenfalls schälen und fein würfeln. Maronen in kleine Stücke schneiden, als Deko pro Teller eine Marone in feine Scheiben schneiden. Die Schalotten in einem großen Topf im Olivenöl anschwitzen, wenn sie glasig sind, die Maronenstücke dazugeben. Mit Sherry ablöschen und den Fond aufgießen. Bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln, dann die Sahne dazugießen und nochmals aufkochen. Suppe mit dem Stabmixer pürieren, durch ein feines Sieb in einen anderen Topf gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Suppe in die Schälchen geben, je mit einem Klecks geschlagener Sahne dekorieren, auf denen die feinen Maronenscheiben drapiert werden.

Montag, 3. Dezember 2012

Hauptspeise: Medaillons mit Pfeffer-Sekt-Sauce


Dieses Gericht ist eines meiner Lieblingsgerichte, weil die Sauce einfach zum Reinlegen schmeckt! Und der perfekte Tipp für ein gutes Weihnachtsessen!


Zutaten (für 4 Personen):
5 Eigelb
250 ml süße Sahne
4 Rindermedaillons (ich nehme Rinderhüfte oder Filet)
4 dünne Scheiben geräucherter Speck
30 Gramm Butterschmalz
1 EL grüne Pfefferkörner
250 ml Sekt
Salz, Pfeffer
grüne Bohne
Speckscheiben für die Bohnen
250 g Mehl
10 g Salz
4 Eier
50 ml Milch

Zubereitung:
Das Eigelb mit der Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen und in einem Topf bei mäßiger Hitze so lange schlagen, bis eine dicke Creme entsteht (geht auch im Wasserbad). Die Medaillons mit Küchenkrepp trocken tupfen und den Rand mit einer Scheibe Speck umwickeln (mit einem Faden oder kleinen Zahnstochern befestigen). Die Steaks in einer Pfanne beidseitig (je ca 3 Minuten) anbraten, danach mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und warm stellen. Im Bratenfond die grünen Pfefferkörner zerdrücken und mit Sekt aufgießen, kurz aufkochen und einkochen lassen. Diese Reduktion dann unter die vorbereitete dicke Creme rühren (Achtung: bitte einen Schneebesen verwenden und langsam einrühren. Nicht mehr aufkochen, sonst gerinnt die Sauce!) Zu den Medaillons passen grüne Prinzessböhnchen im Speckmantel und Spätzle. Die Bohnen kochen, mit Speck umwickeln und anbraten. Für die selbstgemachten Spätzle benötigt man eine Spätzlereibe - und dann muss man sich einfach trauen. Versprochen, danach will man keine fertigen Spätzle mehr essen. Mehl in eine Schüssel sieben, mit Salt, Eiern und Milch verrühren, bis der Teig blasen wirft. Wasser kochen und die Spätzle mit der Reibe ins Wasser schaben. Sie sind gut, wenn sie oben im Wasser schwimmen. Guten Appetit. 


Donnerstag, 28. Juni 2012

EM 2012 - Deutschland: Sauerkraut, Kartoffelpüree und Mettwurst

Heute wird es klassisch auf unseren Tellern. Wir kochen so was von gut bürgerlich und genießen Sauerkraut mit frischem Kartoffelpüree und Mettwürstchen (alternativ schmeckt natürlich auch Kassler). Ein Gericht aus dem Land des hoffentlich-Europameisters Deutschland!



Zutaten:
Kartoffeln
Milch
Salz
Butter
Muskatnuss
Mettwürstchen (1 pro Person)
750 g Sauerkraut
200 g Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
1 säuerlicher Apfel
3 EL Zucker
250 ml Weißwein
375 ml Gemüsebrühe
3 Lorbeerblätter
9 Wacholderbeeren
3 Gewürznelken
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf anbraten, wenn alles glasig ist, den Zucker dazu geben und alles leicht karamellisieren. Den Apfel schälen, entkernen und ebenfalls in feine Stücke schneiden, zu der Zwiebelmischung dazu geben. Apfel kurz mit anbraten, dann das Sauerkraut dazu geben. Mit dem Weißwein ablöschen, leicht köcheln lassen, ehe die Gemüsebrühe dazu gegeben wird. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Gewürznelken zum Sauerkraut geben und alles circa 1 Stunde köcheln, zwischendurch immer wieder umrühren.
20-30 Minuten vor dem Servieren die Mettwürstchen ins Sauerkraut geben und so erhitzen.
Während das Sauerkraut gart, Kartoffeln schälen und kochen. Wenn sie fertig sind, das Wasser abgießen, die Kartoffeln im Topf mit einem guten Schuss Milch (nach Gefühl, je nachdem welche Konsistenz euer Püree haben soll) mit einem Kartoffelstampfer zerbreien. Am Ende mit Salz und Pfeffer sowie Muskatnuss (frisch gerieben natürlich) abschmecken. Einen Messerstich Butter (auch nach Geschmack) unterrühren. Um ein feines Kartoffelpüree zu bekommen, rührt ihr am Ende noch mal mit dem Schneebesen durch.
Alles auf einem Teller anrichten, natürlich gehört Senf mit dazu! Lecker sind auch geröstete Zwiebeln auf dem Kartoffelpüree!

Sonntag, 24. Juni 2012

EM 2012 - Italien: Tiramisu

Heute möchte ich mal einen Nachtisch vorstellen. Tiramisu wollte ich eh schon längst mal für den Blog vorbereiten, also nutze ich das Spiel Italien-England heute mal dafür! Es ist übrigens kein normales Tiramisu, sondern eine ganz besondere Art: Tiramisu à la Lästerschwester. Das Rezept habe ich nämlich von meiner Lästerschwester Stef, eine von uns beiden hat es eigentlich immer für eine Party machen müssen, weil es so so lecker ist!!!


Zutaten:
2 Eigelb
100 g Zucker
5 EL Amaretto
500 g Mascarpone
100 g geraspelte Schokolade
200 ml Sahne
Löffelbiscuits
1 großer Becher Espresso
Kakaopulver

Zubereitung:
Eigelb, Zucker und Amaretto in einer Schüssel schaumig rühren. Danach die Mascarpone einrühren und die Schokoflocken unterrühren. Anschließend die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben. In eine Schüssel Löffelbiscuits (Zuckerseite nach unten) legen, mit dem Espresso beträufeln (obwohl ich Kaffee und Co wirklich hasse und nie im Leben auch nur einen Schluck Kaffee trinken könnte, nehme ich den Espresso für dieses Rezept und träufel halt einfach etwas vorsichtiger, damit die Biscuits nicht in Espresso schwimmen! Beim Genießen schmeckt man auch meiner Meinung nach den Espresso auch nicht mehr so sehr). Darauf eine Lage Creme geben. Vorgang mit Löffelbiscuits, Espresso  und Creme wiederholen. Anschließend Kakaopulver mit einem Sieb über das Tiramisu streuen, kalt stellen. Mit Pfefferminze und Amarettini oder Früchten dekorieren.









Freitag, 22. Juni 2012

EM 2012 -Griechenland Teil II: Hähnchenfilet in Metaxasauce

So, bevor wir Griechenland rausschmeißen, kochen wir doch noch mal etwas aus dem Land der abgebrannten Verlierer! Heute frönen wir mal wieder unserem Motto: Kochen mit Schuss!


Zutaten:
500 g Hähnchenfilet
2 Zwiebeln
250 g Champignons
2 rote Paprika
1 Becher Sahne
1 Becher Schmand
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
geriebener Käse
5 EL Metaxa

Zubereitung:

Das Hähnchenbrustfilet in Stücke schneiden und anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und warm stellen. Paprika in Stücke schneiden, Champignons sauber putzen (nicht waschen! Mit einer Champignonbürste oder Zewatüchern abwischen). Zwiebeln schälen und auch in kleine Stücke schneiden. In der Pfanne Paprikastücke, die Zwiebeln und die Champigonscheiben anbraten - ebenfalls würzen. Mit Metaxa, Sahne und Schmand ablöschen, alles gut einrühren. Das Hähnchenfleisch dazu geben. Knapp eine Minute kochen. Dann in eine Auflaufform füllen, den Käse darüber verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad knapp 20 Minuten überbacken. Wir haben dazu Reis und Tomaten/Gurken gegessen.  








Donnerstag, 21. Juni 2012

EM 2012 - Tschechien: Scharfes Gulasch

Gulasch gibt es ja in zahlreichen Varianten. Heute haben wir eine tschechische ausprobiert und es hat vor allem meinem Freund sehr gut geschmeckt. Ich fand, dass es nicht besonders hübsch aussah (siehe Foto), aber das Fleisch mit einer ganzen Pulle Rotwein ist eben sehr, sehr dunkel geworden.


Zutaten:
700 g Rindergulasch
250 g Zwiebeln
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
2 kleine Chili
1 Flasche Rotwein

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und klein schneiden. Fleisch waschen, in Stücke schneiden und mit den Zwiebeln in einem Bräter scharf anbraten. Salzen, pfeffern und mit dem Paprikapulver würzen. Die Chili klein schneiden und in den Bräter geben. Mit dem Rotwein aufgießen und auf kleiner Flamme 1,5 bis 2 Stunden köcheln lassen. Immer wieder umrühren, damit das ganze nicht anbackt. Dann die Sahne einrühren und sich das ganze schmecken lassen!
Wir haben dazu Rosenkohl und frische Spätzle gegessen. Traut Euch ruhig mal an die Spätzle ran, das ist wirklich kinderleicht und soooo lecker! Für vier Personen braucht ihr 8 Eier, 500 g Mehl, 20 g Salz und 100 ml Milch. Alles zu einem Teig verrühren, der Blasen wirft. In einem großen Topf Wasser aufkochen, mit einem Spätzlebrett den Teig ins Wasser schaben (ich empfehle den Silit Spätzle-Profi, einfach zu bedienen und kann in der Spülmaschine gereinigt werden). Wenn die Spätzle oben schwimmen, sind sie gut!

Dienstag, 19. Juni 2012

EM 2012 - England: Fish and Chips

Ui, das Abendessen war ganz schön ungesund, aber ganz lecker. Und für was für ein Rezept will man sich auch bei Großbritannien entscheiden? Soll ja genießbar sein! Als Unterlage musste natürlich mein guter Stadt-Kurier herhalten (immerhin darf ich mich dort als Karla Kolumna austoben), schließlich wird Fish and Chips klassisch in Zeitungspapier verkauft.



Zutaten:
750 g Kartoffeln
gutes Olivenöl
Salz, Pfeffer
165 g self-raising Floor (Mehlsorte; kann man auch selbst herstellen: 158 g Mehl mit 2 g Salz und 5 g Backpulver vermengen)
500 g Kabeljaufilet
200 ml Weißbier
2 l Frittieröl
Zitronen
Kurkuma
Englischer Essig

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, in Spalten schneiden und mit 1 EL Olivenöl in der Actifry zu Pommes zubereiten.
125 g self-raising Floor mit 100 ml Weißbier und Kurkuma vermischen. Den Rest des Weißbiers nach und nach mit dem Schneebesen  einrühren. Teig 1h im Kühlschrank gehen lassen. Kabeljaufilet in Stücke schneiden, salzen und pfeffern und mit dem restlichen Mehl bestäuben. Danach in den Teig geben, so dass jedes Fischstück komplett bedeckt ist. In einem Topf Frittieröl erhitzen. Wenn es auf 150 Grad erhitzt ist, die Fischstücke in das Öl geben. nach circa 5 Minuten mit einem Sieb heraus nehmen und mit den Chips servieren. Klassisch wird Essig darüber gegeben. Wir haben noch Zitrone (und Salat, sonst wäre es doch arg ungesund) dazu serviert.

Montag, 18. Juni 2012

EM 2012 - Spanien: Paella

Spanien - eines unserer liebsten Urlaubsländer! Auch in diesem Jahr werden wir wieder 2 Wochen dort verbringen. Und mit Sicherheit werden wir dann das ein oder andere Mal in einem gemütlichen Strandrestaurant sitzen, aufs Meer schauen und Paella genießen. Jetzt haben wir uns darauf mit einer eigenen Paella schon mal eingestimmt. Die Auswahl an Rezepten und Varianten ist enorm. Hier stelle ich Euch unsere Lieblingsversion vor.



Zutaten:
125 g Reis
3 Paprikaschoten
2 Zwiebeln
500 g Hühnchenbrust
3 Knoblauchzehen
250 g Garnelen
500 g frische Tintenfischtuben
500 ml Gemüsebrühe
200 ml Weißwein
200 g Erbsen
Zitronen
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Safran



Zubereitung:
Die Hühnchenbrust waschen, trocken tupfen und in Stücke schneiden. Paprikaschoten, Zwiebeln und Knoblauch ebenfalls in kleine Stücke schneiden.  Reis kochen. In einer Pfanne die Hühnchenbruststücke kurz anbraten und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. In einer Schüssel warm stellen. Zwiebeln, Knoblauch und Paprika in einer großen Pfanne anbraten. Den Reis dazu geben, ebenfalls die Erbsen in die große Pfanne geben. Alles leicht anbraten, dann mit der Brühe und dem Wein ablöschen. Ein Tütchen Safran einrühren. Die Garnelen separat anbraten, Tintenfischtuben abwaschen  und in Ringe schneiden. Auch den Tintenfisch anbraten (von jeder Seite knapp 2 Minuten). Kurz vor dem Servieren das Fleisch, den Tintenfisch und die Garnelen zum Reis geben, alles noch mal nach Geschmack nachwürzen. Mit Zitronenscheiben und Petersilie dekorieren. Natürlich wirkt eine Paella besonders, wenn sie ganz klassisch in einer großen Pfanne serviert wird.   
Natürlich können noch weitere Fischsorten, Gemüse aller Art oder Muscheln zu der Paella gegeben werden. Probiert einfach mal aus, was Euch am besten schmeckt.

EM 2012 - Dänemark: Dänische Schweinerouladen

Dänisches Essen? Bisher auch eine kulinarische Welt, die mir verborgen blieb. Bis auf Hot Dogs - aber ein Rezept dafür braucht wohl niemand! Also habe ich mich im Internet auf Rezeptsuche begeben und mich für gefüllte Schweinerouladen entschieden, die wirklich sehr lecker waren!  




Zutaten:
1 Schweinefilet
getrocknete Pflaumen und Aprikosen
500 g Möhren
2 Stangen Lauch 
Salz, Pfeffer, Anis
Bacon
2 Zwiebeln
200 ml Sherry
500 ml Brühe
Kartoffeln
Senf oder Frischkäse

Zubereitung:
Das Schweinefielt waschen, trocken tupfen und aufschneiden, so dass es eine große Fläche wird (Dafür in der Mitte einschneiden, aufklappen, nun jede Seite so einschneiden, dass ihr sie weiter nach außen klappen könnt. Alternativ könnt Ihr natürlich auch fertig geschnittene Rouladen beim Metzger kaufen, das erspart Arbeit! Ich wollte aber Schweinefilet, also habe ich selbst geschnitten.)  Fläche salzen und pfeffern und dann mit Senf oder Frischkäse bestreichen (ich hasse Senf, deshalb habe ich Frischkäse genommen) und mit dem Bacon belegen. Die Aprikosen und Pflaumen klein schneiden, auf dem Bacon verteilen (in einer Reihe nach unten, nicht in die ganze Breite gehen!) und die Rouladen dann eng zusammen drehen und feststecken. Wer keine Rouladennadeln hat, kann einfach Zahnstocher nehmen. In einem Bräter Öl erhitzen und die Roulade rundum anbraten (ca 10 Minuten insgesamt). Mit der Brühe und dem Sherry auffüllen und ca 1 Stunde köcheln lassen. In der Zwischenzeit Möhren und Lauch waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln ebenfalls stückeln. Eine Viertelstunde vor Ende der Rouladengarzeit das Gemüse anbraten.
Anis ohne Fett rösten und über die Rouladen geben. Wir haben dazu Kartoffeln gegessen. 

Mittwoch, 13. Juni 2012

EM 2012 - Niederlande: Spargelcremesuppe

Ich muss es jetzt einmal so sagen: Die Niederlande haben in meinen Augen keine tolle Ess-Kultur. Bei der Recherche, welches Gericht ich heute kochen soll, ist es mir schwer gefallen, mich zu entscheiden. Frikandel mag ich nicht essen, Vla gibt es im Supermarkt, Poffertjes sind zu süß, Cassis gilt nicht als Abendessen,... Ich hätte diese fehlende Ess-Kultur natürlich verdeutlichen können, indem ich ein Foto von ein paar Käseecken aus frischem Gouda (den können die Holländer immerhin ganz vorzüglich! Mein Tipp: ein kleiner Käseläden in Venlo, von den "Zwei Brüdern" kommend am Beginn der Einkaufsstraße auf der linken Seite! Wer einmal Käse von dort probiert hat, wird sich nie wieder mit Supermarkt-Gouda abspeisen wollen!) Als Kompromiss, welches Rezept ich heute vorstelle, habe ich mich für eine frische Spargelcremesuppe entschieden, schließlich sind die Niederlande das Land des Spargels!



Zutaten:
500 g Spargel (grün oder weiß oder beides)
1 TL Zucker
1 TL Salz
4 EL Öl
40 g Mehl
750 ml Gemüsebrühe
250 ml Weißwein
200 g Creme Fraiche
Salz, Pfeffer, Muskat
Saft von 1-2 frischen Orangen
Kresse
1 Becher geschlagene Sahne

Zubereitung:
Den Spargel schälen, vom Weißen das untere Ende abschneiden. In 3 cm lange Stücke schneiden. Mit Zucker und Salz in 1 l kochendem Wasser garen und nach 12-15 Minuten kochen rausnehmen. Öl in einem Topf erhitzen, Mehl unterrühren und bei schwacher Hitze kurz andünsten. Mit der Brühe löschen. Die Suppe aufkochen lassen, Wein und Creme Fraiche unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Spargelstücke in die Suppe geben und Orangen in die Suppe presssen. Die Suppe auf den Tellern anrichten, einen Klecks geschlagene Sahne darauf geben und diesen mit Kresse bestreuen.

Dienstag, 12. Juni 2012

EM 2012 - Polen: Bigos

Eine der größeren Herausforderungen bei unserem kulinarischen EM-Projekt: Bigos hätte ich wohl sonst nie gemacht. Das Rezept, das ich im Internet gefunden habe, wurde von meiner polnischen Freundin Vio abgesegnet - aber ich bin sicher, dass so ein Gericht immer besser schmeckt, wenn es von einem Landsmann gemacht wird. Unser Resultat: es war trotzdem richtig lecker und das Fleisch war so unfassbar zart, dass wir uns über dieses neue Rezept in unserer Sammlung gefreut haben.




Zutaten:
500 g Rindfleisch (ich habe Hüfte genommen)
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
Öl zum Braten
5 Tomaten
250 g Speck
250 g Weißkohl
500 g Sauerkraut
1 säuerlicher Apfel
3 Lorbeerblätter
Piment, Salz, Pfeffer,  Paprikapulver, Majoran
2 EL Tomatenmark
125 ml Rinderbrühe
250 ml Rotwein


Zubereitung:
Das Fleisch in Stücke schneiden und mit dem Speck in einem Bräter anschwitzen. Zwiebeln, Knoblauchzehen, und Apfel schälen und in Stücke schneiden. Zu dem Fleisch geben und mit anbraten. Den Weißkohl in feine Scheiben "schnibbeln", die Tomaten stückeln und beides mit dem Sauerkraut zum Fleisch geben, wenn das etwas Farbe angenommen hat. Fleisch würzen und mit der Rinderbrühe und dem Rotwein, in den vorher das Tomatenmark eingerührt wurde, auffüllen (alles muss bedeckt sein). Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, das Bigos in dem feuerfesten Bräter für zwei Stunden in den Ofen geben. Wir haben dazu frisches Baguette gegessen und sind uns ganz sicher, dass es bei uns jetzt öfter Bigos geben wird! Ob ich mich traue, Vio mal dazu einzuladen, weiß ich aber noch nicht...




Donnerstag, 24. Mai 2012

Nachtisch: Erdbeeren mit Mascarponecreme

Seid Ihr auch so verrückt nach Erdbeeren wie ich? Ich könnte mich im Moment nur von den süßen Früchten ernähren – und deshalb brauche ich natürlich viele Rezepte, um immer Abwechslung auf den Tisch zu zaubern. Wenn es mal ein leckerer Nachtisch für Gäste sein soll, greife ich gerne auf dieses Rezept zurück: Erdbeeren mit Mascarponecreme.


Zutaten (für 4 Personen):
500 g Erdbeeren
2 EL Amaretto (oder etwas mehr ;-) )
50 g Amarettinis
50 g Puderzucker
250 g Quark
250 g Mascarpone
100 g Zucker
200 ml Sahne
Zubereitung:
Die Erdbeeren waschen und die Früchte in Viertel schneiden! Siebt danach den Puderzucker über die Erdbeeren und gebt den Amaretto zu der Masse. Alles gut verrühren. Danach die Amarettinis zerbröseln. Schlagt im Anschluss die Sahne steif und verrühren diese in einer separaten Schüssel mit dem Quark, der Mascarpone und dem Zucker. Die Hälfte der Erdbeeren wird dann püriert, die andere Hälfte in Gläser gefüllt. Darauf wird ein Teil der Amarettinibrösel verteilt, darüber die Creme gegeben und darauf das Erdbeermus gegossen. Lecker!

Freitag, 28. Oktober 2011

Hauptspeise: Spaghetti Bolognaise & Grünes Pesto


Ja, ich weiß: Es ist der Klassiker überhaupt, von dem es unzählige Varianten gibt. Ich stelle Euch hier trotzdem unsere Lieblingsvariante vor, die sich aus diversen Rezepten, nach zahlreichen Versuchen und mit Hilfe der Meinungen von lieben Testessern heraus kristallisiert hat. Es ist und bleibt einfach mein absolutes Lieblingsgericht - und selbst mein Nudel verachtender Freund liebt unsere Bolognaise, ist ja auch genug Fleisch drin ;-)

Zutaten für die Bolognaise:
500 Gramm gemischtes Hackfleisch
1 große Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
100 Gramm Mailänder Salami
250 ml Rotwein
frische Tomaten nach Bedarf
1 Dose Tomatenstücke (ich nehme scharf oder mit Basilikum)
Salz, Pfeffer, italienische Gewürze, Paprikapulver, frisches Baslikum
Nudeln

Zubereitung:
Die Zwiebel in kleine Stückchen schneien, ebenso den Knoblauch. In einer Pfanne Öl erhitzen, das Hackfleisch krümelig braten, salzen und pfeffern. Zwiebeln und Knoblauch dazu geben. Die Möhren schälen und klein raspeln. Mit dem Hackfleisch leicht anbraten (erst dazu geben, wenn das Hackfleisch schon krümelig gebraten ist). Die Salami klein schneiden und in die Sauce geben. Dann auch den Rotwein und die Tomatenstücke dazu geben (jetzt ist auch der Zeitpunkt für leckere, frische Tomatenstücke). Die Sauce ca 25 Minuten köcheln und immer wieder rühren. Mit Paprikapulver und italienischen Gewürzen abschmecken. Und fertig! Mit frischem Basilikum ganieren. So einfach und schnell kann eine richtig leckere Bolognaise sein - wieder mal der Beweis, dass Fertigsaucen vollkommen überbewertet sind, denn frisch geht es ruckzuck und ist wirklich einfach.

Wir kombinieren die Sauce gerne mit frischem Pesto, das auch ganz ganz leicht zubereitet werden kann. Und dabei muss ich mich wohl jetzt schon entschuldigen, denn bei dem Pesto muss ich gestehen, dass ich die Mengenangaben nach dem Motto "Passt schon" variiere. Übrigens hat dieses Pesto eine lustige Geschichte: Wir haben es nämlich mal an Altweiber bei einer kleinen Nudel-Vorglüh-Party zubereitet. Das Rezept hatte eine meiner Freundinnen von ihrem Freund. Ich will ihm ja nichts unterstellen, aber irgendwie haben wir statt zwei Knoblauchzehen mehr als zehn "Vampirtöter" in das Pesto gegeben. Da war dann auch schnell klar, dass wir an diesem Abend, als wir eine Kneipentour durch Neuss gemacht haben, sehr, sehr alleine waren und nicht angequatscht wurden.

Zutaten für das Pesto:
2 Hand voll Basilikum
2-3 Knoblauchzehen
eine Hand voll Pinienkerne
gutes (!) Olivenöl
1-2 Esslöffel geriebenen, frischen Parmesan
Salz

Zubereitung:
Alles in einen Häcksler geben und verrühren. Mit dem Olivenöl die Konsistenz nach Belieben variieren.
Guten Appetit :-*

Donnerstag, 29. September 2011

Hauptspeise: Rinderfilet in Traubensauce


Es ist und bleibt einfach meine Leidenschaft: Fleisch mit Obst. Mh, lecker! Dieses Rezept gab es an Weihnachten bei den Eltern von meinem Schatz und ich war direkt hin und weg. Beim Originalrezept wird es mit Hirsch gemacht, aber ich ersetze Wild ganz gerne durch Rindfleisch, weil es mir einfach viel besser schmeckt!

Zutaten:
4 Scheiben Rinderfilet (oder Rinderhüftsteak)
500 Gramm Weintrauben ohne Kerne (grün und lila)
2 Loorbeerblätter
250 ml Rotwein
250 ml Sahne
50 Gramm Zucker

Zubereitung:
Die Trauben in Hälften schneiden. Mit dem Rotwein und dem Zucker 15 Minuten köcheln.
Das Rinderfilet scharf anbraten. Ich weiß, dass das gaaaaaanz schwer ist, aber als Richtlinie gelten auf jeder Seite 2-3 Minuten - es sei denn ihr esst das Fleisch noch, wenn es lebt... Mit viel Pfeffer abschmecken. Ebenso Pfeffer und Salz an die Sauce geben. Auf einem Teller anrichten. Tipp: Wenn die Sauce zu rosa ist, gebe ich immer ein paar Tropfen Zuckercouleur in die Sauce (es ist ernst gemeint: 2-3 Tropfen reichen, ansonsten versaut ihr die ganze Traubensauce). Dazu schmecken Kroketten am besten.

Montag, 5. September 2011

Hauptspeise: Schweinefilet in Mascarponesauce







Dieses Rezept ist genau das richtige für alle Kääääääseliebhaber! Ich war erst selbst skeptisch, aber probiert es einfach aus!

Zutaten:
1 kg grünen Spargel oder ein Paket grüne Bohnen (dann natürlich noch Speck...)
2 große Zwiebeln
1 großes Schweinefilet
Salz und Pfeffer
1 EL Mehl
250 ml Weißwein
250 Gramm Mascarpone

Zubereitung:
Den Spargel waschen und die unteren Enden abschneiden (denkt daran, dass grüner Spargel nicht geschält wird!). Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Das Filet trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Fleisch darin portionsweise bei starker Hitze von jeder Seite ca. 1 Minute braten. Das Fleisch sollte schön braun werden. Mit Salz und dem bunten Pfeffer würzen, warm halten. Inzwischen den Spargel in kochendem Salzwasser mit einer Prise Zucker in 6-8 Minuten bissfest kochen. Die Zwiebeln im Bratfett anbraten. Mit Mehl bestäuben, kurz hell anschwitzen. Wein zugießen, aufkochen lassen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Mascarpone einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Denkt beim Einrühren daran, den Schneebesen zu benutzen, um Klumpen zu vermeiden. Fleisch in die Sauce geben. Auf einem Teller mit dem Spargel anrichten. Der Spargel kann entweder in Stücke geschnitten und in die Sauce gegeben werden oder kurz angebraten werden!
Bitte nicht wundern: Auf dem Foto sind natürlich Zuckerschoten zu sehen und kein grüner Spargel. Die passen auch und auf dem Markt gab es keinen grünen Spargel mehr, als ich das Rezept das letzte Mal gekocht habe!

Donnerstag, 1. September 2011

Hauptspeise: Schweinefilet an Marsalasauce


Und mal wieder ein eine Episode aus meiner Lieblingsserie "Fleisch, Alkohol und Obst". Dieses Rezept habe ich im Internet aufgespürt und finde die Kombi wirklich köstlich. Aber auch hierbei gilt mal wieder: Erst beim dritten Mal kochen hat es mir so toll geschmeckt, dass ich es für uns gut fand. Also traut Euch und probiert, testet und findet Euren eigenen Stil!

Zutaten:
1 Schweinefilet
250 ml Marsala
400 ml Sahne
2 TL Tomatenmark
150 ml Sherry
300 ml Gemüsebrühe
Birnen
ZIegenkäse
Preiselbeeren zum Dekorieren
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Schweinefilet in Medaillons schneiden, würzen und anbraten. Dann kalt stellen. In einen Topf den Marsala geben und erhitzen, das Tomatenmark und die Gemüsebrühe einrühren. Etwas reduzieren lassen, bis die Sauce sämig ist. Nun die Sahne zugeben, gut mit dem Schneebesen verrühren und die Temperatur etwas zurückschalten. Eventuell mit etwas Saucenbinder binden. Die Birnenhälften (ich nehme sie für diesen Fall aus der Dose) mit etwas Zucker (ohne Fett) in einer Pfanne glasieren. Danach den Ziegenkäse auf die Birne legen und im Backofen kurz unter den Grill legen. Alternativ oder zusätzlich kann die erhitze Birne statt mit Käse auch mit Preiselbeeren gefüllt werden - oder kombiniert einfach beides! Dazu passen am besten Spätzle! Guten Appetit!





Donnerstag, 25. August 2011

Hauptspeise: Roulade mit Steinpilzen

Bei einem Kochkurs meiner Oma haben die Herren eine köstliche Roulade zubereitet. Und ich bin mal wieder nach Hause gekommen und habe gesagt: "Das war so lecker, das müssen wir nachkochen!" Also will ich Euch auch dieses Rezept nicht vorenthalten.


Zutaten:
4 Rouladen vom Schwein (je 150 Gramm)
30 Gramm Steinpilze (getrocknet)
50 Gramm Schalotten
3-4 Knoblauchzehen (zerdrückt oder zerhackt)
1 Bund Petersilie
250 Gramm Schweinemett
4 Scheiben durchwachsener Speck
1 Bund Suppengemüse
2 El Butterschmalz
125 ml Gemüsebrühe
125 ml Weißwein
125 Gramm Creme Fraiche
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Schnitzel abbrausen, trocken tupfen und mit einem Fleischhammer flach klopfen. Von beiden Seiten salzen und pfeffern. Pilze in 125 ml lauwarmen Wasser einweichen. Schalotten abziehen, würfeln und mit zerhacktem Knoblauch, Petersilie und Schweinemett vermengen (ebenfalls salzen und pfeffern). Die Schnitzel mit der Füllung bestreichen, aufrollen und mit je einer Scheibe Speck umwickeln, eventuell feststecken. Das Gemüse abbrausen, putzen, zerkleinern, während die Rouladen in dem heißen Schmalz rundum angebraten werden. Dann das Gemüse dazu geben und mitbraten. Pilze mit Sud, Brühe und Wein hinzufügen und zugedeckt 45 Minuten schmoren lassen. Rouladne herausnehmen und den Fond pürieren. Noch einmal aufkochen lassen und das Creme Fraiche einrühren. Schmeckt am besten mit Kartoffeln und grünem Spargel!

Hauptspeise: Schweinefilet in Sherry-Rahmsauce

Jede Familie hat ein Rezept, das Tradition ist. Bei uns ist es das Schweinefilet in Sherry-Sauce, das meine Oma zu feierlichen Anlässen kocht und das das absolute Lieblingsgericht von meiner Schwester und mir ist. Mittlerweile gibt es das Gericht bei uns auch zu weniger festlichen Anlässen - einfach weil es so verdammt lecker ist! Natürlich habe ich erstmal überlegt, ob ich das Gericht überhaupt vorstelle, schließlich ist es doch unser Familienrezept. Aber psssst, Ihr müsst ja nichts meiner Oma verraten: Es macht eben einfach sooooo süchtig, dass Ihr es probieren müsst und ich es Euch nicht vorenthalten mag.

Zutaten (diesmal für 2-3 Personen):
1 großes Schweinefilet
1 Flasche Sherry (ich empfehle den roten von Sandemann)
1 EL Thymian (wer will auch noch 1 EL Oregano - kommt im Original-Rezept mit rein, ich hasse aber Orgegano und lasse ihn weg)
mittelscharfen Senf
1-2 Becher Sahne
Salz, Pfeffer, Öl zum Braten
...und viel Zeit

Zubereitung:
Das Fleisch einen oder zwei Tage vor dem Verzehr waschen, trocken tupfen und von Sehnen befreien. Salzen, pfeffern und leicht mit Senf einreiben. In einen kleinen Topf die ganze Flasche Sherry geben (ja, die ganze ;-) ). Den Thymian einrühren und das Schweinefilet einlegen. Bitte darauf achten, dass das Fleisch komplett mit Sauce bedeckt ist!!! Ein Stück Alufolie auf den Topf geben und den Deckel darauf geben! Es darf keine Luft an das Fleisch und die Sauce kommen!!! Nach der Einwirkzeit das Fleisch trocken tupfen und von allen Seiten anbraten (es reichen circa 4 Minuten!) Den Sherry-Sud durch eine Sieb in einen größeren Topf gießen und erhitzen. Das angebratene Fleisch dazu geben und 20 Minuten köcheln, dabei das Fleisch immer mal wieder umdrehen. Im Anschluss das Fleisch aus dem Sherry nehmen, in Alufolie wickeln, um es warm zu halten. Mit dem Schneebesen Sahne einrühren und weiterhin erhitzen (nicht mehr kochen). Falls es zu flüssig ist, etwas Saucenbinder in die Flüssigkeit geben (aber das bleibt wohl auch besser unter uns. Meine Oma, die als Kochlehrerin gearbeitet hat, fände das sicher keine gute Lösung ;-) )
Das Fleisch in dünne Scheiben schneiden und Sauce darüber (auf meinem Teller dürfen alle Beilagen ruhig in Sauce schwimmen, denn ich bin einfach süchtig danach!) Das Fleisch kann mit Kroketten oder Spätzle angerichtet werden. Dazu passen grüner Spargel, Prinzessböhnchen im Speckmantel oder Erbsen. Sehr lecker sind auch heiße Birnen mit Preiselbeeren gefüllt - aber das volle Programm gibt es bei uns wirklich nur an Weihnachten!