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Donnerstag, 21. März 2013

Dessert: Panna Cotta auf Orangenragout

Ich liebe Nachtisch, besonders alles, was mit frischer Vanille zubereitet wird. Dieses Panna Cotta ist ganz einfach zuzubereiten und ein richtiger Genuss. Übrigens heißt "Panna Cotta" übersetzt "gekochte Sahne" und genau das ist dieses Dessert auch. Traut Euch also einfach mal ran, es geht viel einfacher, als ich gedacht habe. Für das Orangenragout braucht ihr etwas Geduld: Orangen filetieren ist nicht unbedingt die schönste Aufgabe ;-) Dafür werdet Ihr mit frischem und gutem Geschmack belohnt.


Zutaten (für 4 Personen):
500 g Schlagsahne
2 Vanilleschoten
3 Blatt Gelatine
50 g Zucker
6 Orangen
1 TL Speisestärke
3 cl Grand Manier

Zubereitung:
Für das Panna Cotta die Gelatine in Wasser einweichen. Die Vanilleschoten auskratzen und mit der Sahne in einen Topf geben. Auch die ausgekratzten Schoten geben noch genügend Geschmack ab und kommen deshalb mit in das Sahnegemisch. Den Zucker ebenfalls unterrühren und alles bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln. Topf vom Herd nehmen und die Vanilleschoten entfernen. Gelatine ausdrücken und in eine große Suppenkelle geben. Einen Löffel der Sahnemischung ebenfalls in die Suppenkelle geben und mit einer Gabel über der heißen Sahne verrühren, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Erst dann langsam die Gelatine in die restliche Sahnemischung geben und gut verrühren. In kleine Schüsseln geben und kühl stellen (mindestens vier Stunden).
Für das Orangenragout drei Orangen filetieren (dafür muss alles, was weiß ist, abgeschnitten werden, auch die ganz dünnen Häute zwischen den Orangenstückchen. Das A und O dabei ist ein gutes, scharfes Küchenmesser). Den Saft auffangen und mit dem Saft der anderen drei Orangen in einen Topf geben. Mit 50 g Zucker für 5 Minuten köcheln. Speisestärke in etwas Wasser anrühren und unter den Orangensaft rühren. Noch mal aufkochen. Dann den Grand Manier und die Orangenfilets dazu geben.
Das Panna Cotta aus den Schüsseln stürzen (dafür die Ränder mit einem Messer vorsichtig lösen) und mit dem Orangenragout anrichten. Guten Appetit!

Montag, 10. Dezember 2012

Vorspeise: Cremige Maronensuppe

Auf der Suche nach einer leckeren Vorspeise für mein Weihnachts-Menu bin ich auf verschiedene Maronen-Suppen gestoßen. Bis ich das perfekte Rezept gefunden habe, hat es allerdings ein paar Durchläufe gebraucht. Dies ist nun mein Favorit!


Zutaten für 4 Personen:
250 g gegarte Maronen (vakuumverpackt) oder 400 g frische Maronen
2 Schalotten
1 EL Olivenöl
100 ml Sherry
600 ml Geflügelfond ( für die vegetarische Variante Gemüsefond)
200 ml Sahne
Salz, frischer gemahlener Pfeffer
50 ml geschlagene Sahne

Zubereitung:
Die vakuumverpackten Maronen 5 Minuten in kochendem Wasser garen. Wer sich für frische Maronen entscheidet, heizt den Ofen auf 200 Grad vor und ritzt die Maronen kreuzweise an der gewölbten Seite ein. 25 Minuten in den Ofen schieben, danach schälen. Die Schalotten ebenfalls schälen und fein würfeln. Maronen in kleine Stücke schneiden, als Deko pro Teller eine Marone in feine Scheiben schneiden. Die Schalotten in einem großen Topf im Olivenöl anschwitzen, wenn sie glasig sind, die Maronenstücke dazugeben. Mit Sherry ablöschen und den Fond aufgießen. Bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln, dann die Sahne dazugießen und nochmals aufkochen. Suppe mit dem Stabmixer pürieren, durch ein feines Sieb in einen anderen Topf gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Suppe in die Schälchen geben, je mit einem Klecks geschlagener Sahne dekorieren, auf denen die feinen Maronenscheiben drapiert werden.

Montag, 3. Dezember 2012

Hauptspeise: Medaillons mit Pfeffer-Sekt-Sauce


Dieses Gericht ist eines meiner Lieblingsgerichte, weil die Sauce einfach zum Reinlegen schmeckt! Und der perfekte Tipp für ein gutes Weihnachtsessen!


Zutaten (für 4 Personen):
5 Eigelb
250 ml süße Sahne
4 Rindermedaillons (ich nehme Rinderhüfte oder Filet)
4 dünne Scheiben geräucherter Speck
30 Gramm Butterschmalz
1 EL grüne Pfefferkörner
250 ml Sekt
Salz, Pfeffer
grüne Bohne
Speckscheiben für die Bohnen
250 g Mehl
10 g Salz
4 Eier
50 ml Milch

Zubereitung:
Das Eigelb mit der Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen und in einem Topf bei mäßiger Hitze so lange schlagen, bis eine dicke Creme entsteht (geht auch im Wasserbad). Die Medaillons mit Küchenkrepp trocken tupfen und den Rand mit einer Scheibe Speck umwickeln (mit einem Faden oder kleinen Zahnstochern befestigen). Die Steaks in einer Pfanne beidseitig (je ca 3 Minuten) anbraten, danach mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und warm stellen. Im Bratenfond die grünen Pfefferkörner zerdrücken und mit Sekt aufgießen, kurz aufkochen und einkochen lassen. Diese Reduktion dann unter die vorbereitete dicke Creme rühren (Achtung: bitte einen Schneebesen verwenden und langsam einrühren. Nicht mehr aufkochen, sonst gerinnt die Sauce!) Zu den Medaillons passen grüne Prinzessböhnchen im Speckmantel und Spätzle. Die Bohnen kochen, mit Speck umwickeln und anbraten. Für die selbstgemachten Spätzle benötigt man eine Spätzlereibe - und dann muss man sich einfach trauen. Versprochen, danach will man keine fertigen Spätzle mehr essen. Mehl in eine Schüssel sieben, mit Salt, Eiern und Milch verrühren, bis der Teig blasen wirft. Wasser kochen und die Spätzle mit der Reibe ins Wasser schaben. Sie sind gut, wenn sie oben im Wasser schwimmen. Guten Appetit. 


Samstag, 1. Dezember 2012

Kuchen: Nussiger Schokoladenkuchen

Zum 60. Geburtstag meines lieben Papas haben meine Schwester und ich zwei Kuchen gebacken. Meine Volontärin Vio hat mir dieses Rezept gegeben. Der Kuchen geht schnell, ist saftig und unfassbar lecker. Probiert ihn einfach mal aus.



Zutaten für eine 26er Form:
8 Eier
200 g Zucker
250 g gemahlene Nüsse
1 Löffel Butter
1 Tafel Zartbitterschokolade
2 EL Milch
1 Becher Sahne

Zubereitung:
Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und separat das Eigelb mit dem Zucker weiß schlagen. Das dauert locker 5 Minuten (im Gegensatz zu Vio überlasse ich das Cremig Rühren meiner guten Küchenmaschine). Nun die Hälfte des Eiweißes mit der Eigelb-Creme vermengen. 250 g gemahlene Nüsse durch ein Sieb darunter mengen. Achtung, das ist anstrengend, aber wichtig, denn die Nüsse ersetzen das Mehl. Wenn ihr keine gute Küchenmaschine zum Mahlen habt, kauft besser ein paar Nüsse mehr, denn meistens sind selbst die gemahlenen Nüsse noch zu grobkörnig fürs Sieb. Ich habe den Kuchen mit Haselnüssen gebacken, Vio mit Walnüssen, beides schmeckt sehr gut. Jetzt das restliche Eiweiß unterheben. Teig in eine gefettete Form geben und bei 160 Grad für 50 bis 60 Minuten backen. Gut abkühlen lassen. Dann die Schokolade in Stückchen mit der Butter und der Milch in einem Topf schmelzen und als Kuvertüre über den Kuchen streichen. Wieder abkühlen lassen. Dann den Becher Sahne steif schlagen und damit den Kuchen verzieren. Guten Appetit.


Montag, 19. November 2012

Nachtisch: Weiße Mousse mit Himbeercreme


Leckerer Nachtisch ist immer eine Sünde wert! Und ich meine wirklich IMMER!!! Dieses mal habe ich mich für eine nicht zu süße weiße Mousse au Chocolat entschieden, die einen gewissen Pfeffer-Kick als Überraschung mit sich bringt. Dazu Himbeersauce - und man fühlt sich beim Genießen wie im siebten Himmel!



Zutaten (für 5 Personen):
4 Blatt Gelatine
1.250 g Schlagsahne
300 g weiße Schokolade
400 g Himbeeren
10 g roter Pfeffer
40 g Puderzucker
2 Limetten
weiße Schokolade



Zubereitung:

Die Gelatine in kaltem Wasser für circa zehn Minuten einweichen. Die Sahne (bis auf einen Becher) in einem Topf erhitzen. Gelatine aus dem Wasser nehmen und ausdrücken. In eine beschichtete, tiefe Suppenkelle die Gelatine legen und über der heißen Sahne rührend zum Schmelzen bringen. Wenn die Gelatine flüssig gerührt wurde, einen Esslöffel von der Sahne in die Kelle geben und wieder alles verrühren. Erst dann die Gelatine in die Sahne einrühren. Danach die Schokolade (am besten in kleinen Stückchen) in die heiße Sahne-Mischung geben und schmelzen lassen. Kalt stellen!Den roten Pfeffer zermörsern. Die Himbeeren mit Puderzucker bestäuben (am besten nehmt ihr natürlich frische Himbeeren, in diesem Fall tun es tiefgekühlte aber genau so gut), Limettensaft darüber auspressen, alles gut verrühren, so dass eine flüssige Sauce entsteht (ich persönlich mag Himbeer-Sauce, wenn noch ein paar Stückchen drin sind. Wer es edler mag, passiert die Himbeer-Sauce, so dass keine Kerne und Fasern bleiben). Ebenfalls kalt stellen. Den übrig gebliebenen Becher Sahne steif schlagen und unter die Schokoladen-Sahne-Mischung heben. Diese Mischung als erste Schicht in Gläser füllen, darauf den Pfeffer verteilen und dann die Himbeer-Sauce als oberste Schicht im Glas verteilen. Weiße Schokolade hobeln und als Deko auf der Himbeer-Sauce verteilen.


Zubereitung:Die Gelatine in kaltem Wasser für circa zehn Minuten einweichen. Die Sahne  (bis auf einen Becher) in einem Topf erhitzen. Gelatine aus dem Wasser nehmen und ausdrücken. In eine beschichtete, tiefe Suppenkelle die Gelatine legen und über der heißen Sahne rührend zum Schmelzen bringen. Wenn die Gelatine flüssig gerührt wurde, einen Esslöffel von der Sahne in die Kelle geben und wieder alles verrühren. Erst dann die Gelatine in die Sahne einrühren. Danach die Schokolade (am besten in kleinen Stückchen) in die heiße Sahne-Mischung geben und schmelzen lassen. Kalt stellen!Den roten Pfeffer zermörsern. Die Himbeeren mit Puderzucker bestäuben (am besten nehmt ihr natürlich frische Himbeeren, in diesem Fall tun es tiefgekühlte aber genau so gut), Limettensaft darüber auspressen, alles gut verrühren, so dass eine flüssige Sauce entsteht (ich persönlich mag Himbeer-sauce, wenn noch ein paar Stückchen drin sind. Wer es edler mag, passiert die Himbeer-Sauce, so dass keine Kerne und Fasern bleiben). Ebenfalls kalt stellen.  Den übrig gebliebenen Becher Sahne steif schlagen und unter die Schokoladen-Sahne-Mischung heben. Diese Mischung als erste Schicht in Gläser füllen, darauf den Pfeffer verteilen und dann die Himbeer-Sauce als oberste Schicht im Glas verteilen. Weiße Schokolade hobeln und als Deko auf der Himbeer-Sauce verteilen.

Sonntag, 24. Juni 2012

EM 2012 - Italien: Tiramisu

Heute möchte ich mal einen Nachtisch vorstellen. Tiramisu wollte ich eh schon längst mal für den Blog vorbereiten, also nutze ich das Spiel Italien-England heute mal dafür! Es ist übrigens kein normales Tiramisu, sondern eine ganz besondere Art: Tiramisu à la Lästerschwester. Das Rezept habe ich nämlich von meiner Lästerschwester Stef, eine von uns beiden hat es eigentlich immer für eine Party machen müssen, weil es so so lecker ist!!!


Zutaten:
2 Eigelb
100 g Zucker
5 EL Amaretto
500 g Mascarpone
100 g geraspelte Schokolade
200 ml Sahne
Löffelbiscuits
1 großer Becher Espresso
Kakaopulver

Zubereitung:
Eigelb, Zucker und Amaretto in einer Schüssel schaumig rühren. Danach die Mascarpone einrühren und die Schokoflocken unterrühren. Anschließend die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben. In eine Schüssel Löffelbiscuits (Zuckerseite nach unten) legen, mit dem Espresso beträufeln (obwohl ich Kaffee und Co wirklich hasse und nie im Leben auch nur einen Schluck Kaffee trinken könnte, nehme ich den Espresso für dieses Rezept und träufel halt einfach etwas vorsichtiger, damit die Biscuits nicht in Espresso schwimmen! Beim Genießen schmeckt man auch meiner Meinung nach den Espresso auch nicht mehr so sehr). Darauf eine Lage Creme geben. Vorgang mit Löffelbiscuits, Espresso  und Creme wiederholen. Anschließend Kakaopulver mit einem Sieb über das Tiramisu streuen, kalt stellen. Mit Pfefferminze und Amarettini oder Früchten dekorieren.









Freitag, 22. Juni 2012

EM 2012 -Griechenland Teil II: Hähnchenfilet in Metaxasauce

So, bevor wir Griechenland rausschmeißen, kochen wir doch noch mal etwas aus dem Land der abgebrannten Verlierer! Heute frönen wir mal wieder unserem Motto: Kochen mit Schuss!


Zutaten:
500 g Hähnchenfilet
2 Zwiebeln
250 g Champignons
2 rote Paprika
1 Becher Sahne
1 Becher Schmand
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
geriebener Käse
5 EL Metaxa

Zubereitung:

Das Hähnchenbrustfilet in Stücke schneiden und anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und warm stellen. Paprika in Stücke schneiden, Champignons sauber putzen (nicht waschen! Mit einer Champignonbürste oder Zewatüchern abwischen). Zwiebeln schälen und auch in kleine Stücke schneiden. In der Pfanne Paprikastücke, die Zwiebeln und die Champigonscheiben anbraten - ebenfalls würzen. Mit Metaxa, Sahne und Schmand ablöschen, alles gut einrühren. Das Hähnchenfleisch dazu geben. Knapp eine Minute kochen. Dann in eine Auflaufform füllen, den Käse darüber verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad knapp 20 Minuten überbacken. Wir haben dazu Reis und Tomaten/Gurken gegessen.  








Mittwoch, 13. Juni 2012

EM 2012 - Niederlande: Spargelcremesuppe

Ich muss es jetzt einmal so sagen: Die Niederlande haben in meinen Augen keine tolle Ess-Kultur. Bei der Recherche, welches Gericht ich heute kochen soll, ist es mir schwer gefallen, mich zu entscheiden. Frikandel mag ich nicht essen, Vla gibt es im Supermarkt, Poffertjes sind zu süß, Cassis gilt nicht als Abendessen,... Ich hätte diese fehlende Ess-Kultur natürlich verdeutlichen können, indem ich ein Foto von ein paar Käseecken aus frischem Gouda (den können die Holländer immerhin ganz vorzüglich! Mein Tipp: ein kleiner Käseläden in Venlo, von den "Zwei Brüdern" kommend am Beginn der Einkaufsstraße auf der linken Seite! Wer einmal Käse von dort probiert hat, wird sich nie wieder mit Supermarkt-Gouda abspeisen wollen!) Als Kompromiss, welches Rezept ich heute vorstelle, habe ich mich für eine frische Spargelcremesuppe entschieden, schließlich sind die Niederlande das Land des Spargels!



Zutaten:
500 g Spargel (grün oder weiß oder beides)
1 TL Zucker
1 TL Salz
4 EL Öl
40 g Mehl
750 ml Gemüsebrühe
250 ml Weißwein
200 g Creme Fraiche
Salz, Pfeffer, Muskat
Saft von 1-2 frischen Orangen
Kresse
1 Becher geschlagene Sahne

Zubereitung:
Den Spargel schälen, vom Weißen das untere Ende abschneiden. In 3 cm lange Stücke schneiden. Mit Zucker und Salz in 1 l kochendem Wasser garen und nach 12-15 Minuten kochen rausnehmen. Öl in einem Topf erhitzen, Mehl unterrühren und bei schwacher Hitze kurz andünsten. Mit der Brühe löschen. Die Suppe aufkochen lassen, Wein und Creme Fraiche unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Spargelstücke in die Suppe geben und Orangen in die Suppe presssen. Die Suppe auf den Tellern anrichten, einen Klecks geschlagene Sahne darauf geben und diesen mit Kresse bestreuen.

Montag, 11. Juni 2012

EM 2012 - Schweden: Köttbullar

Zugegeben, bei uns ist dieses Gericht wohl durch ein großes schwedisches Möbelhaus bekannt geworden und die Zutaten waren auch nicht ganz einfach zu besorgen. So musste ich dann  unter anderem doch auf Rinderhack zurück greifen - mein Metzger hatte kein Elchhack! Und die Gewürzmischung Piffi Allkrydda habe ich auch nirgendwo gefunden, also habe ich sie selbst  hergestellt. Belohnt wurden wir aber mit einem tollen Abendessen und einem richtig guten Geschmack, der dem Gericht aus dem Möbelhaus einiges voraus hat!



Zutaten für die Köttbullar:
500 g Hackfleisch vom Rind oder Elch
1 Zwiebel
1 Ei
2 EL Paniermehl
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 Tl Piffi Allkrydda
Butter zum Braten
100 ml Wasser
200 ml Sahne
1 TL Mehl
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer, Piffi Allkrydda



Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Ei, Paniermehl und die Gewürze mit der Zwiebel und dem Hackfleisch in eine  Schüssel geben und alles gut miteinander vermengen. Hände anfeuchten und aus der Hackfleischmasse kleine Bällchen formen (es gilt: je kleiner, desto besser). Heizt danach den Ofen auf 120 Grad (Ober-/Unterhitze). Hackfleischbällchen in heißem Fett scharf anbraten, danach in eine Auflaufform geben und im Ofen warm halten.
Sahne und Wasser in die Pfanne geben, mit dem restlichen Bratfett verrühren (Achtung: natürlich nicht das Wasser zuerst ins Fett geben - Brandgefahr!!!). Aufkochen lassen, mit dem Mehl binden (Tipp: ein wenig Wasser separat mit dem Mehl anrühren und dann erst unter die Sauce geben. Auch hier gilt mal wieder: Immer den Schneebesen benutzen und kräftig schlagen, damit die Sauce keine Klumpen hat!) Mit den Gewürzen abschmecken.
Wir haben die Köttbullar mit Salzkartoffeln, Preiselbeeren und Rosenkohl serviert! Probiert es doch einmal aus, das Gericht ist wirklich gut und mit der selbstgemachten Gewürzmischung ein wahrer Gaumenschmaus.




Zutaten fürs Piffi Allkrydda:

100 gSalz
3 ELChiliflocken
3 ELsüßes Paprikapulver
2 TLPfeffer
5 ELZwiebelpulver
2 TLKnoblauchpulver
5 TLSelleriesalz
3 TLCalciumpulver
1 TLMuskatnuss frisch gerieben
1 TLKoriandersamen gemahlen
1 TLschwarzer Kardamom gemahlen
0.5 TL Nelkenpulver
Zubereitung:
Die Gewürze in einen Mörser (oder einen Häcksler) geben, gut zu einem feinen  Pulver mahlen.




Mittwoch, 30. Mai 2012

Nachtisch: Creme Brulee

Ich liebe Creme Brulee: frisch, lecker und der Brenner kann auch endlich mal wieder benutzt werden! Bunsenbrenner für die Küche gibt es übrigens schon für 20 Euro, eine Anschaffung, die sich lohnt!
Probiert die Creme Brulee doch einfach mal aus, so schwer, wie man vielleicht vorher denkt, ist es gar nicht. Ich habe unterschiedliche Rezepte ausprobiert und mich am Ende für dieses entschieden. Bei Rezepten, bei denen die Milchmasse nicht aufgekocht wird, ist die Creme am Ende nicht wirklich fest geworden. Deshalb sollte Eure Wahl auf jeden Fall auf ein Rezept fallen, bei dem gekocht wird!


Zutaten:
250 ml Sahne
250 ml Milch
120 g Zucker
2 Vanilleschoten
2 Eier
3 Eigelb
brauner Zucker zum Karamellisieren

Zubereitung:
Die Vanilleschoten auskratzen. Die Sahne, die Milch, den Zucker, das Vanillemark und die Vanilleschoten in einen Topf geben und aufkochen. Eier und Eigelb in der Zwischenzeit schaumig schlagen, anschließend die heiße Sahne-Milch-Mischung langsam unterrühren. Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Eine Auflaufform (oder das Backblech, wenn es tief genug ist) mit Wasser füllen (vorsicht: nicht zu viel, dass es überschwappt, aber auch nicht zu wenig Wasser nehmen). In die Auflaufform ofenfeste Förmchen stellen, die Mischung für die Creme Brulee in diese Förmchen geben. 40 Minuten im Ofen stocken lassen, anschließend 4 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen (Naschkatzen machen sich direkt über eine heiße Form her, das ist auch sehr köstlich!!!) Vor dem Servieren mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner karamellisieren.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Nachtisch: Erdbeeren mit Mascarponecreme

Seid Ihr auch so verrückt nach Erdbeeren wie ich? Ich könnte mich im Moment nur von den süßen Früchten ernähren – und deshalb brauche ich natürlich viele Rezepte, um immer Abwechslung auf den Tisch zu zaubern. Wenn es mal ein leckerer Nachtisch für Gäste sein soll, greife ich gerne auf dieses Rezept zurück: Erdbeeren mit Mascarponecreme.


Zutaten (für 4 Personen):
500 g Erdbeeren
2 EL Amaretto (oder etwas mehr ;-) )
50 g Amarettinis
50 g Puderzucker
250 g Quark
250 g Mascarpone
100 g Zucker
200 ml Sahne
Zubereitung:
Die Erdbeeren waschen und die Früchte in Viertel schneiden! Siebt danach den Puderzucker über die Erdbeeren und gebt den Amaretto zu der Masse. Alles gut verrühren. Danach die Amarettinis zerbröseln. Schlagt im Anschluss die Sahne steif und verrühren diese in einer separaten Schüssel mit dem Quark, der Mascarpone und dem Zucker. Die Hälfte der Erdbeeren wird dann püriert, die andere Hälfte in Gläser gefüllt. Darauf wird ein Teil der Amarettinibrösel verteilt, darüber die Creme gegeben und darauf das Erdbeermus gegossen. Lecker!

Montag, 5. September 2011

Hauptspeise: Schweinefilet in Mascarponesauce







Dieses Rezept ist genau das richtige für alle Kääääääseliebhaber! Ich war erst selbst skeptisch, aber probiert es einfach aus!

Zutaten:
1 kg grünen Spargel oder ein Paket grüne Bohnen (dann natürlich noch Speck...)
2 große Zwiebeln
1 großes Schweinefilet
Salz und Pfeffer
1 EL Mehl
250 ml Weißwein
250 Gramm Mascarpone

Zubereitung:
Den Spargel waschen und die unteren Enden abschneiden (denkt daran, dass grüner Spargel nicht geschält wird!). Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Das Filet trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Fleisch darin portionsweise bei starker Hitze von jeder Seite ca. 1 Minute braten. Das Fleisch sollte schön braun werden. Mit Salz und dem bunten Pfeffer würzen, warm halten. Inzwischen den Spargel in kochendem Salzwasser mit einer Prise Zucker in 6-8 Minuten bissfest kochen. Die Zwiebeln im Bratfett anbraten. Mit Mehl bestäuben, kurz hell anschwitzen. Wein zugießen, aufkochen lassen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Mascarpone einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Denkt beim Einrühren daran, den Schneebesen zu benutzen, um Klumpen zu vermeiden. Fleisch in die Sauce geben. Auf einem Teller mit dem Spargel anrichten. Der Spargel kann entweder in Stücke geschnitten und in die Sauce gegeben werden oder kurz angebraten werden!
Bitte nicht wundern: Auf dem Foto sind natürlich Zuckerschoten zu sehen und kein grüner Spargel. Die passen auch und auf dem Markt gab es keinen grünen Spargel mehr, als ich das Rezept das letzte Mal gekocht habe!