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Sonntag, 1. Juli 2012

EM 2012 - Finale Italien gegen Spanien: Gegrillte, spanische Pizza

Der Frust ist groß, zu gerne hätten wir heute abend unsere Jungs angefeuert. Aber dafür hätte wohl jemand dem Jogi sagen müssen, dass seine Lieblinge nicht immer gesetzt sein müssen. Dass ein Reus vielleicht ein wenig bewirkt hätte, hätte er von Anfang an gespielt, ist nicht nur meine Meinung als Gladbach-Fan. Aber gut, jammern bringt nichts, greifen wir halt in zwei Jahren noch mal an.
Als guten Kompromiss für heute Abend, haben wir uns für unser kulinarisches EM-Projekt für spanische Pizza entschieden. Damit das Ganze etwas Besonderes ist, haben wir uns einen Pizzastein für den Grill geleistet!



Zutaten:
250 ml lauwarmes Wasser
30 g Hefe
460 g Mehl
10 g Salz
Prise Zucker
10 ml Öl
1 Dose gestückelte Tomaten
Chorizo
Pepperoni
Chili
Oliven
Mozzarella

Zubereitung:


Für den Teig das Wasser, die Hefe, Salz, Öl und Zucker verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Dann das Mehl unterrühren und zu einem Teig kneten. Teig für mindestens 1h kalt stellen. Danach auf einer bemehlten Fläche (wenn Ihr keine Sauerei auf der Arbeitsfläche haben wollt, legt Backpapier unter) die Pizzen hauchdünn ausrollen. Wie groß die Pizzen werden, entscheidet Ihr selbst, je nachdem, wie viel Teig Ihr nehmt. Anschließend mit Tomatensauce bestreichen. Darauf die Chorizo legen, mit dem Mozzarella belegen. Anschließend das eingelegte Gemüse darauf geben. Der Pizzabelag kann natürlich variieren. Ich mag nicht so gerne eingelegtes Gemüse, also waren auf meiner Pizza noch frische Tomaten und ein wenig Schafskäse. Esst einfach das, was schmeckt. Unsere Pizza wurde auf dem Pizzastein von Weber im Grill (wichtig, dieser muss verschlossen sein) für 12 Minuten gebacken und anschließend mit frisch gehacktem Basilikum bestreut. Aber natürlich könnt Ihr die Pizza auch ganz normal im Backofen backen. Guten Appetit. 




  

Samstag, 9. Juni 2012

EM 2012 - Deutschland: Currywurst

Heute spielt unsere Elf zum ersten Mal, also kommt es bei uns etwas aus der eigenen Heimat auf den Tisch. Ich muss aber zugeben, dass ich bei der Auswahl der heutigen Speisekarte am meisten Schwierigkeiten hatte (kann daran liegen, dass Schweinshaxe mal so gar nicht mein Fall ist ebenso wie Kölsche Flonz und Co. Und Sauerkraut gab es diese Woche schon bei uns). Also habe ich mich spontan für Currywurst entschieden. Aus der Diskussion, ob die Currywurst nun in Hamburg oder Berlin erfunden wurde, halte ich mich raus - ist für meinen Zweck ja auch egal, Hauptsache sie gehört zur deutschen Küche. Als Beilage haben wir uns für selbst gemachte Pommes und einen grünen Salat (fürs Gewissen) entschieden.



Zutaten (für 2 Personen):
2 Nürnberger Bratwürstchen (große natürlich)
2 kleine Zwiebeln
2 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
250 g Tomatenketchup
3 EL Balsamicoessig
2 EL Honig
1 TL Sojasauce
1 TL Chilipulver
2 EL Currypulver

Zubereitung:
Die selbstgemachten Pommes haben wir in der Actifry gemacht. Dafür werden die Kartoffeln geschält, in Stifte geschnitten, mit 1EL Öl und Salz vermischt und 45 Minuten in meiner Lieblingsküchenmaschine fritiert. In der Zeit die Würstchen grillen. Für die Sauce die Zwiebeln in kleine Stücke schneiden, in Öl anschwitzen. Das Tomatenmark dazu geben und kurz mit anrösten. Mit ein wenig Wasser ablöschen. Ketchup, Balsamico und Honig hinzufügen und alles kurz aufkochen. Die Sauce mit Sojasauce, Chilipulver und Currypulver abschmecken. Unsere Version haben wir noch mit einem Schuss Sherry verfeinert. Die Würstchen werden in Stücke geschnitten, die Sauce wird darauf verteilt. Zum Schluss noch mit etwas Currypulver bestäuben.

Donnerstag, 1. September 2011

Nachtisch: Gegrillte Früchte

Ein köstliches Dessert muss nicht immer aufwendig sein. Manchmal kann es auch ganz schnell und unkompliziert gehen – und trotzdem fühlt man sich beim Essen wie im siebten Himmel. Versucht doch mal gegrillte Früchte – nicht nur wegen der Tatsche, dass der Nachtisch gegrillt wird, auch für alle Männer ein Leckerbissen.
Früchte nach Wahl (Pflaumen, Aprikosen, Nektarinen,....) in der Mitte durchschneiden und entkernen. Eventuell die Fläche, wo sich der Kern befand, etwas weiter aushöhlen. In diese Mulde braunen Zucker geben. Die Früchte auf eine Aluschale für den Grill legen und circa zehn Minuten auf den Grill legen. Der Wert gilt für einen Gasgrill, bei dem man den Deckel schließen kann. Wer einen Holzkohlegrill oder einen Grill ohne Deckel hat, sollte einfach austesten, wann die Früchte gut sind. Der braune Zucker sollte auf jeden Fall geschmolzen sein. Die fertigen Früchte mit Vanilleeis garnieren – fertig!