Montag, 10. Dezember 2012

Vorspeise: Cremige Maronensuppe

Auf der Suche nach einer leckeren Vorspeise für mein Weihnachts-Menu bin ich auf verschiedene Maronen-Suppen gestoßen. Bis ich das perfekte Rezept gefunden habe, hat es allerdings ein paar Durchläufe gebraucht. Dies ist nun mein Favorit!


Zutaten für 4 Personen:
250 g gegarte Maronen (vakuumverpackt) oder 400 g frische Maronen
2 Schalotten
1 EL Olivenöl
100 ml Sherry
600 ml Geflügelfond ( für die vegetarische Variante Gemüsefond)
200 ml Sahne
Salz, frischer gemahlener Pfeffer
50 ml geschlagene Sahne

Zubereitung:
Die vakuumverpackten Maronen 5 Minuten in kochendem Wasser garen. Wer sich für frische Maronen entscheidet, heizt den Ofen auf 200 Grad vor und ritzt die Maronen kreuzweise an der gewölbten Seite ein. 25 Minuten in den Ofen schieben, danach schälen. Die Schalotten ebenfalls schälen und fein würfeln. Maronen in kleine Stücke schneiden, als Deko pro Teller eine Marone in feine Scheiben schneiden. Die Schalotten in einem großen Topf im Olivenöl anschwitzen, wenn sie glasig sind, die Maronenstücke dazugeben. Mit Sherry ablöschen und den Fond aufgießen. Bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln, dann die Sahne dazugießen und nochmals aufkochen. Suppe mit dem Stabmixer pürieren, durch ein feines Sieb in einen anderen Topf gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Suppe in die Schälchen geben, je mit einem Klecks geschlagener Sahne dekorieren, auf denen die feinen Maronenscheiben drapiert werden.

Montag, 3. Dezember 2012

Hauptspeise: Medaillons mit Pfeffer-Sekt-Sauce


Dieses Gericht ist eines meiner Lieblingsgerichte, weil die Sauce einfach zum Reinlegen schmeckt! Und der perfekte Tipp für ein gutes Weihnachtsessen!


Zutaten (für 4 Personen):
5 Eigelb
250 ml süße Sahne
4 Rindermedaillons (ich nehme Rinderhüfte oder Filet)
4 dünne Scheiben geräucherter Speck
30 Gramm Butterschmalz
1 EL grüne Pfefferkörner
250 ml Sekt
Salz, Pfeffer
grüne Bohne
Speckscheiben für die Bohnen
250 g Mehl
10 g Salz
4 Eier
50 ml Milch

Zubereitung:
Das Eigelb mit der Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen und in einem Topf bei mäßiger Hitze so lange schlagen, bis eine dicke Creme entsteht (geht auch im Wasserbad). Die Medaillons mit Küchenkrepp trocken tupfen und den Rand mit einer Scheibe Speck umwickeln (mit einem Faden oder kleinen Zahnstochern befestigen). Die Steaks in einer Pfanne beidseitig (je ca 3 Minuten) anbraten, danach mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und warm stellen. Im Bratenfond die grünen Pfefferkörner zerdrücken und mit Sekt aufgießen, kurz aufkochen und einkochen lassen. Diese Reduktion dann unter die vorbereitete dicke Creme rühren (Achtung: bitte einen Schneebesen verwenden und langsam einrühren. Nicht mehr aufkochen, sonst gerinnt die Sauce!) Zu den Medaillons passen grüne Prinzessböhnchen im Speckmantel und Spätzle. Die Bohnen kochen, mit Speck umwickeln und anbraten. Für die selbstgemachten Spätzle benötigt man eine Spätzlereibe - und dann muss man sich einfach trauen. Versprochen, danach will man keine fertigen Spätzle mehr essen. Mehl in eine Schüssel sieben, mit Salt, Eiern und Milch verrühren, bis der Teig blasen wirft. Wasser kochen und die Spätzle mit der Reibe ins Wasser schaben. Sie sind gut, wenn sie oben im Wasser schwimmen. Guten Appetit. 


Samstag, 1. Dezember 2012

Kuchen: Nussiger Schokoladenkuchen

Zum 60. Geburtstag meines lieben Papas haben meine Schwester und ich zwei Kuchen gebacken. Meine Volontärin Vio hat mir dieses Rezept gegeben. Der Kuchen geht schnell, ist saftig und unfassbar lecker. Probiert ihn einfach mal aus.



Zutaten für eine 26er Form:
8 Eier
200 g Zucker
250 g gemahlene Nüsse
1 Löffel Butter
1 Tafel Zartbitterschokolade
2 EL Milch
1 Becher Sahne

Zubereitung:
Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und separat das Eigelb mit dem Zucker weiß schlagen. Das dauert locker 5 Minuten (im Gegensatz zu Vio überlasse ich das Cremig Rühren meiner guten Küchenmaschine). Nun die Hälfte des Eiweißes mit der Eigelb-Creme vermengen. 250 g gemahlene Nüsse durch ein Sieb darunter mengen. Achtung, das ist anstrengend, aber wichtig, denn die Nüsse ersetzen das Mehl. Wenn ihr keine gute Küchenmaschine zum Mahlen habt, kauft besser ein paar Nüsse mehr, denn meistens sind selbst die gemahlenen Nüsse noch zu grobkörnig fürs Sieb. Ich habe den Kuchen mit Haselnüssen gebacken, Vio mit Walnüssen, beides schmeckt sehr gut. Jetzt das restliche Eiweiß unterheben. Teig in eine gefettete Form geben und bei 160 Grad für 50 bis 60 Minuten backen. Gut abkühlen lassen. Dann die Schokolade in Stückchen mit der Butter und der Milch in einem Topf schmelzen und als Kuvertüre über den Kuchen streichen. Wieder abkühlen lassen. Dann den Becher Sahne steif schlagen und damit den Kuchen verzieren. Guten Appetit.


Montag, 19. November 2012

Nachtisch: Weiße Mousse mit Himbeercreme


Leckerer Nachtisch ist immer eine Sünde wert! Und ich meine wirklich IMMER!!! Dieses mal habe ich mich für eine nicht zu süße weiße Mousse au Chocolat entschieden, die einen gewissen Pfeffer-Kick als Überraschung mit sich bringt. Dazu Himbeersauce - und man fühlt sich beim Genießen wie im siebten Himmel!



Zutaten (für 5 Personen):
4 Blatt Gelatine
1.250 g Schlagsahne
300 g weiße Schokolade
400 g Himbeeren
10 g roter Pfeffer
40 g Puderzucker
2 Limetten
weiße Schokolade



Zubereitung:

Die Gelatine in kaltem Wasser für circa zehn Minuten einweichen. Die Sahne (bis auf einen Becher) in einem Topf erhitzen. Gelatine aus dem Wasser nehmen und ausdrücken. In eine beschichtete, tiefe Suppenkelle die Gelatine legen und über der heißen Sahne rührend zum Schmelzen bringen. Wenn die Gelatine flüssig gerührt wurde, einen Esslöffel von der Sahne in die Kelle geben und wieder alles verrühren. Erst dann die Gelatine in die Sahne einrühren. Danach die Schokolade (am besten in kleinen Stückchen) in die heiße Sahne-Mischung geben und schmelzen lassen. Kalt stellen!Den roten Pfeffer zermörsern. Die Himbeeren mit Puderzucker bestäuben (am besten nehmt ihr natürlich frische Himbeeren, in diesem Fall tun es tiefgekühlte aber genau so gut), Limettensaft darüber auspressen, alles gut verrühren, so dass eine flüssige Sauce entsteht (ich persönlich mag Himbeer-Sauce, wenn noch ein paar Stückchen drin sind. Wer es edler mag, passiert die Himbeer-Sauce, so dass keine Kerne und Fasern bleiben). Ebenfalls kalt stellen. Den übrig gebliebenen Becher Sahne steif schlagen und unter die Schokoladen-Sahne-Mischung heben. Diese Mischung als erste Schicht in Gläser füllen, darauf den Pfeffer verteilen und dann die Himbeer-Sauce als oberste Schicht im Glas verteilen. Weiße Schokolade hobeln und als Deko auf der Himbeer-Sauce verteilen.


Zubereitung:Die Gelatine in kaltem Wasser für circa zehn Minuten einweichen. Die Sahne  (bis auf einen Becher) in einem Topf erhitzen. Gelatine aus dem Wasser nehmen und ausdrücken. In eine beschichtete, tiefe Suppenkelle die Gelatine legen und über der heißen Sahne rührend zum Schmelzen bringen. Wenn die Gelatine flüssig gerührt wurde, einen Esslöffel von der Sahne in die Kelle geben und wieder alles verrühren. Erst dann die Gelatine in die Sahne einrühren. Danach die Schokolade (am besten in kleinen Stückchen) in die heiße Sahne-Mischung geben und schmelzen lassen. Kalt stellen!Den roten Pfeffer zermörsern. Die Himbeeren mit Puderzucker bestäuben (am besten nehmt ihr natürlich frische Himbeeren, in diesem Fall tun es tiefgekühlte aber genau so gut), Limettensaft darüber auspressen, alles gut verrühren, so dass eine flüssige Sauce entsteht (ich persönlich mag Himbeer-sauce, wenn noch ein paar Stückchen drin sind. Wer es edler mag, passiert die Himbeer-Sauce, so dass keine Kerne und Fasern bleiben). Ebenfalls kalt stellen.  Den übrig gebliebenen Becher Sahne steif schlagen und unter die Schokoladen-Sahne-Mischung heben. Diese Mischung als erste Schicht in Gläser füllen, darauf den Pfeffer verteilen und dann die Himbeer-Sauce als oberste Schicht im Glas verteilen. Weiße Schokolade hobeln und als Deko auf der Himbeer-Sauce verteilen.

Montag, 29. Oktober 2012

Kartoffelfrikadellen auf frischem Wirsinggemüse


Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, ist es mal wieder Zeit für frisches Gemüse aus der Region. Wirsing und Kartoffeln lassen sich bestens kombinieren. Mir hat das Kochen richtig Spaß gemacht, weil es meine ersten (und sicher nicht letzten) Kochversuche mit Wirsing waren. Als es Gemüse früher bei meiner Oma gab, habe ich es nicht mal gerne gemocht. Jetzt ist es für mich ein wahrer Genuss!



Zutaten für vier Personen:
800 g Kartoffeln
1 Kopf Wirsing (circa 1 Kilo)
1 kleine Zwiebel
2 Eier
100 g Edelschinkenspeck
50 g Magerquark
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
50 g Mehl
Öl
½ Bund Petersilie
4 feine Mettwürstchen
250 ml frische Gemüsebrühe
1 Schuss Sahne

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und kochen. Den Wirsingkopf entstrunken, die Blätter „abschälen“ und sorgfältig putzen. Schinkenspeck kurz anbraten. Zwiebel klein schneiden, mit dem verquirlten Ei, dem Mehl, und dem Schinkenspeck in eine Schüssel geben. Kartoffel durch eine Kartoffelpresse drücken und in diese Schüssel geben. Alles gut verkneten (bei Bedarf zum Binden noch ein wenig Paniermehl dazu geben). Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Aus der Masse Frikadellen formen. Wirsing in kleine Stücke schneiden. Öl in einem Bräter erhitzen, den Wirsing darin garen. Mit der Brühe ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Mettwürstchen im Wirsing erhitzen. Einen Schuss Sahne dazu geben, alles gut vermengen. In einer Pfanne Öl erhitzen und darin die Kartoffelfrikadellen braten.
Petersilie waschen und über den Wirsing streuen. Kartoffelfrikadellen auf dem Wirsing anrichten, die Mettwürstchen daneben anrichten.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Hauptspeise: Zwiebelkuchen

Die Herbstzeit ist perfekt, um frischen und selbstgemachten Zwiebelkuchen zu genießen. Dazu ein Glas Federweißer und man kann es sich richtig gut gehen lassen!


Zutaten:
250 g Mehl
50 g Butter
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
150 ml lauwarme Milch
500 g Zwiebeln
100 g feiner Speck
Salz, Pfeffer (wer es mag noch Kümmel)
2 Eier
1 Becher saure Sahne

Zubereitung:
Die Milch in einem Topf erwärmen, ohne sie aufzukochen. In eine Schüssel das Mehl sieben, in der Mitte eine Mulde frei lassen. Darein wird die Hefe gebröselt und mit einem Schuss der warmen Milch übergossen. Mit einem Küchenhandtuch abdecken und 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Im Anschluss die Milch wieder erhitzen und die Butter darin schmelzen. Salz und Zucker dazugeben und alles zu dem Mehlgemisch geben. Mit dem Knethaken zu einem festen Teig kneten. Wieder die Schüssel abdecken und für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Kurz bevor der Teig weiter verarbeitet wird, die Zwiebeln schälen und anbraten. Warm stellen, bevor der Speck (ich nehme immer Edelspeck, da ist kein bisschen Fett dran!) angebraten wird. Eier in einer separaten Schüssel aufschlagen und verquirlen. Mit der sauren Sahne vermischen und alles mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.
Den Teig ausrollen und auf ein Backblech legen. Saure Sahne-Mischung auf dem Teig verteilen, darauf die Zwiebeln und den Speck geben. Wer es lieber vegetarisch mag, kann den Speck ganz einfach weglassen! Käse-Fans geben noch frisch geriebenen Käse über den Zwiebelkuchen. Im vorgeheizten Backofen (200 Grad Umluft) für 40-45 Minuten backen.


Montag, 24. September 2012

Restaurant-Tipp: Garum Marbella


Meine kleine Glücksblume, die als Deko beim Essen war. Als Erinnerung
habe ich sie getrocknet und mit nach Hause genommen.


Dass gutes Essen meine Leidenschaft ist, ist ja kein Geheimnis. Und dass ich es immer schwerer finde, ein wirklich gutes Restaurant zu entdecken, in dem wirklich alles stimmt, ist auch kein Geheimnis. Umso glücklicher war ich, als wir jetzt im Spanienurlaub ein Restaurant gefunden haben, das all meine Wünsche umgesetzt hat: das Garum in Marbella, bei dem eine ausgefallene Küche für ein wahres Geschmackserlebnis sorgt. In perfekter Lage direkt am Strand kümmern sich der Inhaber und seine Mitarbeiter freundlich, aber nicht aufdringlich um die Gäste und versüßen den Abend mit vielen kleinen Aufmerksamkeiten. Romantisch im Kerzenlicht lässt es sich eben perfekt genießen. Wir haben uns nur durch Zufall für dieses Restaurant entschieden und waren beide absolut überzeugt von wirklich allem. Und was könnte es für ein besseres Lob geben, als dass mein Freund und ich sofort wussten, dass wir zurück nach Marbella kommen werden und auf jeden Fall wieder im Garum essen wollen - weil es einfach seit Ewigkeiten nirgendwo so gut geschmeckt und alles so hervorrganed zueinander gepasst hat. Mit Abstand einer der schönsten und leckersten Abende der letzten Zeit! 
Zwischen den Gängen wurden wir immer wieder mit kleinen Leckereien aus der Küche verwöhnt. Zu Beginn gab es neben frischem Rosmarinbrot und gutem Olivenöl (hieran erkennt man in meinen Augen die guten Restaurants immer noch!) kleine Wraps, gefüllt mit Gemüse als Gruß aus der Küche. Nach der Vorspeisensuppe wurde uns ein Glas Cava mit erfrischendem Zitronensorbet gereicht. Ein prickelnder Genuss. Zum Abschluss bedankte sich der Chef mit einem guten Schnaps, der gleichzeitig mild und würzig ein perfekter Abschluss für ein gelungenes Essen war. (Wer mehr wissen will, erfährt alles über das Garum unter  http://www.garummarbella.com/)


Glücklich, endlich ein gutes Restaurant gefunden
zu haben. Eins ist klar: Wir kommen wieder!

Hier unser Menu: Als Vorspeise gab es eine milde Kürbiscremesuppe mit Curry, verfeinert mit Walnüssen und Pfirsichen.
 


Zur Hauptspeise habe ich Lachs-Saltimbocca mit Serranoschinken und Salbei serviert mit Gemüse-Coscous und Cherry-Tomaten an Weißwein-Trüffel-Sauce genossen. 


Mein Freund hat sich für Rinderfilet an Schalottensauce mit frischen Pommes im Glas, angereichert mit Chimichurri-Sauce und Chili-Estragon-Butter entschieden. Sein Fazit: "Das leckerste und zarteste Rinderfilet aller Zeiten!"



Der Nachtisch: "Midnight in Buenos Aires" -  Creme Brulee mit Walnüssen und frischer, süßer Safransauce. Ein Genuss!!!




Leider hatten wir an diesem Abend nur unsere kleine Kamera dabei,
die Fotos sind also nicht besonders gut. Aber ich verspreche,
dass ich beim nächsten Garum-Besuch wieder
Bilder mache und Euch auf dem Laufenden halte ;-)