Dienstag, 10. Januar 2012

Restaurantkritik: The Taste of India






Ich habe mich entschieden, auch Restaurantkritiken (hauptsächlich aus Neuss, Kaarst und Umgebung) zu veröffentlichen, denn ich liebe es, Essen zu gehen! Sich einfach mal verwöhnen lassen und Inspiration in einer anderen Küche finden!

Meine erste Restaurantkritik geht über unseren guten Redaktionsfreund Rajiv Datt aus Kaarst-Vorst, ein echt indisches Vorster-Original ;-)
„Taste of India“ – bei Rajiv Datt gibt es neben indischen Spezialitäten auch Gerichte aus Italien und Deutschland. Oberste Devise bei der Zubereitung ist, dass ausschließlich frische Zutaten verwendet werden. Die gute Qualität hat sich mittlerweile herumgesprochen. Rajiv Datts Restaurant „Rajas“ ist schon lange kein Geheimtipp mehr: Von überall her kommen die Gourmets, um an der Antoniusstraße Spezialitäten zu genießen. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Es ist die Liebe zum Detail und die Frische der Produkte, die für Datt, seine Familie und die Mitarbeiter oberste Priorität haben. „Alles, was es bei uns gibt, bereiten wir frisch zu: Ob Pizza, Nudeln oder die indischen Gerichte – wir machen alle Gerichte selbst und verwenden ausschließlich frische Waren“, so der Inhaber, der mit Stolz von sich behauptet, mittlerweile ein „richtiger Vorster“ geworden zu sein. Bekannt ist der gebürtige Inder Datt vor allem für die Gerichte aus seinem Heimatland: „Indisches Essen liegt im Trend. Wir setzen schon lange darauf und bieten unterschiedliche Gerichte an.“ Natürlich darf dabei das beliebte Chicken Curry ebenso wie das Lamm Curry oder die Scampi nach Art des Hauses nicht fehlen. Aber auch viele vegetarische Gerichte bereichern die Speisekarte des „Rajas“. Dazu schmeckt ein frisches indisches Bier oder ein Wein aus dem Bollywood-Land. „Wir gehen bei allen Gerichten auf die Wünsche unserer Kunden ein. Das hat sich besonders bei den indischen Gerichten bezahlt gemacht, denn die Europäer sind doch empfindlicher als die Inder, wenn es um die Schärfe des Essens geht. Bei uns bekommt jeder sein Essen so, wie er es sich wünscht“, verspricht Datt. Das gilt natürlich auch für die anderen Spezialitäten, die den exotischen Gerichten in keinster Weise nachstehen. Rajas Burger mit scharfer Salsa-Soße, knackige Salate, frische Pizzen nach Herzenswunsch belegt oder Pasta mit diversen Soßen gehören zu der breiten Angebotspalette und werden ebenfalls nur mit frischen Zutaten zubereitet. Im Restaurant, zu dem auch eine Sonnenterrasse mit 40 Sitzplätzen gehört, erweitern Tagesangebots- Tafeln die Speisekarte mit neuen Gerichten. Wer nach dem Essen noch einen Nachtisch möchte oder sich eine kleine Erfrischung gönnen will, kann beim selbst hergestellten Eis zugreifen (meine Schwester schwört auf das Mango-Eis).

Meine erste Friteuse...

Ich habe mich jahrelang gewehrt, mir eine Friteuse zu kaufen. Viel zu fettig und ungesund und den Fettgestank wollte ich auch auf keinen Fall in meiner Küche haben. Ich muss zugeben: deshalb wusste ich auch bis vor kurzem gar nicht, wie frische, selbstgemachte Pommes schmecken... Das Christkind hat jetzt aber Abhilfe geschaffen und uns eine neue Friteuse beschert: die Tefal "Actifry". Mit nur einem kleinen Messlöffel Öl (2cl) können aus einem Kilo Kartoffeln frische Pommes hergestellt - und nach Belieben verfeinert und gewürzt werden. Wir haben es ausprobiert und sind begeistert. Die Arbeit hält sich in Grenzen: Kartoffeln schälen, in Stifte schneiden, in den Actifry geben, Öl dazu geben und auf 45 Minuten stellen. Mehr Arbeit hat man nicht, den Rest übernimmt der Drehmechanismus der Maschine. Geruch? Fehlanzeige! Die Pommes dann noch würzen und schmecken lassen! Versprochen: danach will man nie wieder Backofenpommes oder welche aus der Frittenbude essen!Wir haben übrigens nicht nur an den Pommes Gefallen gefunden, sondern vor allem an den Rosmarinkartoffeln. Dafür werden Drillinge mit Öl, Mehl und Gewürzen mariniert und in die Actifry gegeben. Auch diese Kartöffelchen müssen 45 Minuten gegart werden und kommen bei uns jetzt ständig auf den Tisch. Die Ideen für die Rezepte stammen aus einem mitgelieferten Rezeptbuch. Darin sind auch Nachtische vorgestellt oder Fleischgerichte wie Chili con Carne oder Geschnetzeltes, die man ebenfalls in der Actifry zubereiten kann. Das haben wir zwar noch nicht getestet, werden wir aber mal ausprobieren. Das Beste neben dem tollen Geschmack: Alle Teile lassen sich ohen Probleme in der Spülmaschine reinigen! Die Bedienung ist kinderleicht: Zeit einstellen und loslegen.

Freitag, 28. Oktober 2011

Hauptspeise: Spaghetti Bolognaise & Grünes Pesto


Ja, ich weiß: Es ist der Klassiker überhaupt, von dem es unzählige Varianten gibt. Ich stelle Euch hier trotzdem unsere Lieblingsvariante vor, die sich aus diversen Rezepten, nach zahlreichen Versuchen und mit Hilfe der Meinungen von lieben Testessern heraus kristallisiert hat. Es ist und bleibt einfach mein absolutes Lieblingsgericht - und selbst mein Nudel verachtender Freund liebt unsere Bolognaise, ist ja auch genug Fleisch drin ;-)

Zutaten für die Bolognaise:
500 Gramm gemischtes Hackfleisch
1 große Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
100 Gramm Mailänder Salami
250 ml Rotwein
frische Tomaten nach Bedarf
1 Dose Tomatenstücke (ich nehme scharf oder mit Basilikum)
Salz, Pfeffer, italienische Gewürze, Paprikapulver, frisches Baslikum
Nudeln

Zubereitung:
Die Zwiebel in kleine Stückchen schneien, ebenso den Knoblauch. In einer Pfanne Öl erhitzen, das Hackfleisch krümelig braten, salzen und pfeffern. Zwiebeln und Knoblauch dazu geben. Die Möhren schälen und klein raspeln. Mit dem Hackfleisch leicht anbraten (erst dazu geben, wenn das Hackfleisch schon krümelig gebraten ist). Die Salami klein schneiden und in die Sauce geben. Dann auch den Rotwein und die Tomatenstücke dazu geben (jetzt ist auch der Zeitpunkt für leckere, frische Tomatenstücke). Die Sauce ca 25 Minuten köcheln und immer wieder rühren. Mit Paprikapulver und italienischen Gewürzen abschmecken. Und fertig! Mit frischem Basilikum ganieren. So einfach und schnell kann eine richtig leckere Bolognaise sein - wieder mal der Beweis, dass Fertigsaucen vollkommen überbewertet sind, denn frisch geht es ruckzuck und ist wirklich einfach.

Wir kombinieren die Sauce gerne mit frischem Pesto, das auch ganz ganz leicht zubereitet werden kann. Und dabei muss ich mich wohl jetzt schon entschuldigen, denn bei dem Pesto muss ich gestehen, dass ich die Mengenangaben nach dem Motto "Passt schon" variiere. Übrigens hat dieses Pesto eine lustige Geschichte: Wir haben es nämlich mal an Altweiber bei einer kleinen Nudel-Vorglüh-Party zubereitet. Das Rezept hatte eine meiner Freundinnen von ihrem Freund. Ich will ihm ja nichts unterstellen, aber irgendwie haben wir statt zwei Knoblauchzehen mehr als zehn "Vampirtöter" in das Pesto gegeben. Da war dann auch schnell klar, dass wir an diesem Abend, als wir eine Kneipentour durch Neuss gemacht haben, sehr, sehr alleine waren und nicht angequatscht wurden.

Zutaten für das Pesto:
2 Hand voll Basilikum
2-3 Knoblauchzehen
eine Hand voll Pinienkerne
gutes (!) Olivenöl
1-2 Esslöffel geriebenen, frischen Parmesan
Salz

Zubereitung:
Alles in einen Häcksler geben und verrühren. Mit dem Olivenöl die Konsistenz nach Belieben variieren.
Guten Appetit :-*

Dienstag, 18. Oktober 2011

Schönes aus meiner Küche...


Jeder hat sicher so seine Favoriten, wenn es um Küchenutensilien geht. Das ist auch bei mir so. Hier ein kleiner Überblick über Dinge, die in meiner Küche nicht fehlen dürfen und die ich ohne Weiteres empfehlen kann. Ihr könnt ja mal raten, welchen Gegenstand mein Freund vorgeschlagen hat, als ich ihn um Hilfe gebeten habe, welche Gegenstände ich Euch vorschlagen kann...

1. Russell Hobbs Saftpresse: Ich habe ehrlich schon viele Saftpressen gehabt, aber keine war so einfach zu bedienen und zu säubern wie diese! Zwar wird direkt ins Glas gepresst statt in eine kleine Karaffe, wie es bei einigen anderen Saftpressen der Fall ist, aber damit kann man gut leben. Das einfache Zusammenbauen, die Spülmaschinentauglichkeit und das leichte Bedienen machen diesen Nachteil wieder wett!
2. WMF Dosenöffner "Tin up": Zugegeben, ich habe ein paar Anläufe gebraucht, bis ich die erste Dose mit dem "Tin up" offen hatte, was aber daran lag, dass ich die Bedienungsanleitung nicht mehr hatte... Hat man einmal den Dreh raus, ist es einfach wie nie zuvor erlebt, eine Dose zu öffnen. Und das Beste: Es gibt keine scharfen Ränder mehr an der Dose, an denen man sich schneiden kann.
3. Geschirr "Melodie" von Ritzenhoff & Breker: Klassisch und trotzdem modern. Das Weiß passt zu allem, das geschwungene Geschirr ist zeitlos, ohne dabei spießig zu wirken. Da es viel Zubehör gibt, kann es beliebig erweitert werden. Klar, das Geschirr hat seinen Preis, aber dieser lohnt sich und bei uns kommt das gute Geschirr jeden Tag auf den Tisch und nicht nur zu besonderen Anlässen - aber ihr kennt das "Melodie" ja von den Rezeptfotos.
4. Flaschenöffner Simpsons: Gut, dieser Vorschlag ist nicht auf meinem Mist gewachsen aber laut Aussage meines Freundes der wichtigste Gegenstand in unserer Küche - also glaube ich ihm mal und habe seinen Flaschenöffner in meine Liste aufgenommen.
5. Kühlschrank SMEG: Rot, groß und geräumig - unser Kühlschrank hat alles, was man braucht. Klar, manchmal stößt er an seine Grenzen, wenn ich mal wieder viel zu viel einkaufe, aber irgendwie bekommt man immer noch alles hineingequetscht. Ich mag besonders den Flascheneinschub.
6. Bosch Solitaire: Es ist zwar keine Kitchen Aid, aber meine Küchenmaschine ist trotzdem toll und mein absolutes Lieblingsteil in der Küche! Ein riesiges Danke also noch mal an die Oma meines Freundes, die uns das gute Stück geschenkt hat! Es gibt so viele Funktionen, Aufsätze und Zubehör, dass ich das alles an dieser Stelle kaum aufzählen kann. Ideal ist die Bosch als Standmixer, Rührschüssel, Knetschüssel, zum Reiben von Kartoffeln, um frische Rösti zu machen (mit ganz vielen Schneidescheiben für unterschiedliche Dicke) und für so viel mehr. Man sollte allerdings Platz haben, denn das ganze Zubehör muss untergebracht werden. Die Maschine selbst habe ich auf der Arbeitsfläche stehen - in ihrer matt-silbernen Edelstahloptik und mit einem Deckel sieht sie einfach nur schick aus.
7. Küchenzange Rösle: Dank des Silikonüberzugs gibt es kein Verkratzen der Pfanne mehr. Die Zange liegt toll in der Hand und kann mit nur einer Hand geöffnet und geschlossen werden (dafür muss sie lediglich gedreht werden - das sorgte für verzweifeltes Austesten, denn auch in diesem Fall hätte ich vielleicht einen Blick in die Gebrauchsanweisung werfen sollen. Statt dessen verbrachten meine Kollegen und ich einen Nachmittag mit der Frage "Wie öffnet sich diese Zange???") Einmal geschafft, mag man nie wieder eine andere Zange haben, die sich ständig selbst öffnet und so zum Ärgernis wird...
8. Steak-Besteck WMF "Bistro": Als ich dieses Besteck von den Eltern meines Freundes zum Geburtstag bekommen habe, habe ich mich tierisch gefreut. Es ist für mich ein Anfang, denn ich möchte gerne noch das normale Besteck und so Dinge wie Salatbesteck oder Vorlegebesteck aus dieser Reihe haben. Das Besteck ist auch sehr klassisch, ohne viel Geschnörkel und passt so perfekt zu uns. Es liegt toll in der Hand und ist nicht zu schwer. Und die Messer schneiden fantastisch!

Donnerstag, 29. September 2011

Hauptspeise: Rinderfilet in Traubensauce


Es ist und bleibt einfach meine Leidenschaft: Fleisch mit Obst. Mh, lecker! Dieses Rezept gab es an Weihnachten bei den Eltern von meinem Schatz und ich war direkt hin und weg. Beim Originalrezept wird es mit Hirsch gemacht, aber ich ersetze Wild ganz gerne durch Rindfleisch, weil es mir einfach viel besser schmeckt!

Zutaten:
4 Scheiben Rinderfilet (oder Rinderhüftsteak)
500 Gramm Weintrauben ohne Kerne (grün und lila)
2 Loorbeerblätter
250 ml Rotwein
250 ml Sahne
50 Gramm Zucker

Zubereitung:
Die Trauben in Hälften schneiden. Mit dem Rotwein und dem Zucker 15 Minuten köcheln.
Das Rinderfilet scharf anbraten. Ich weiß, dass das gaaaaaanz schwer ist, aber als Richtlinie gelten auf jeder Seite 2-3 Minuten - es sei denn ihr esst das Fleisch noch, wenn es lebt... Mit viel Pfeffer abschmecken. Ebenso Pfeffer und Salz an die Sauce geben. Auf einem Teller anrichten. Tipp: Wenn die Sauce zu rosa ist, gebe ich immer ein paar Tropfen Zuckercouleur in die Sauce (es ist ernst gemeint: 2-3 Tropfen reichen, ansonsten versaut ihr die ganze Traubensauce). Dazu schmecken Kroketten am besten.

Samstag, 24. September 2011

Nachtisch: Eis-Waldfrucht-Gratin


Nachtisch: Eis-Waldfrucht-Gratin

Ein Nachtisch, der nicht nur schön aussieht, sondern auch himmlisch schmeckt. Und endlich konnte ich meinen Flambierer mal wieder nutzen...

Zutaten:
4 Kugeln Vanilleeis
3 Eigelb
300 Gramm TK-Beerenmischung (am besten mit vielen Kirschen)
75 Gramm Zucker
1/2 TL frischen Zitronensaft
100 ml trockenen Weißwein
etwas braunen Zucker

Zubereitung:
4 Förmchen kalt stellen (ich nehme meine Creme-Brulee-Förmchen). Die Waldbeeren antauen lassen. Eigelb, Zucker, Wein und Zitronensaft in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen über Wasserdampf zu einer Creme aufschlagen. Je eine (große) Kugel Eis in ein Förmchen geben und breit drücken. Die Beeren darüber verteilen und mit der Weinschaumcreme übergießen. Braunen Zucker darüber streuen und flambieren. Wer keinen Flambierer hat, kann die Förmchen auch unter den Grill im Backofen geben, bis alles goldbraun überbacken ist. Sofort servieren und genießen.

Montag, 5. September 2011

Hauptspeise: Schweinefilet in Mascarponesauce







Dieses Rezept ist genau das richtige für alle Kääääääseliebhaber! Ich war erst selbst skeptisch, aber probiert es einfach aus!

Zutaten:
1 kg grünen Spargel oder ein Paket grüne Bohnen (dann natürlich noch Speck...)
2 große Zwiebeln
1 großes Schweinefilet
Salz und Pfeffer
1 EL Mehl
250 ml Weißwein
250 Gramm Mascarpone

Zubereitung:
Den Spargel waschen und die unteren Enden abschneiden (denkt daran, dass grüner Spargel nicht geschält wird!). Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Das Filet trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Fleisch darin portionsweise bei starker Hitze von jeder Seite ca. 1 Minute braten. Das Fleisch sollte schön braun werden. Mit Salz und dem bunten Pfeffer würzen, warm halten. Inzwischen den Spargel in kochendem Salzwasser mit einer Prise Zucker in 6-8 Minuten bissfest kochen. Die Zwiebeln im Bratfett anbraten. Mit Mehl bestäuben, kurz hell anschwitzen. Wein zugießen, aufkochen lassen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Mascarpone einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Denkt beim Einrühren daran, den Schneebesen zu benutzen, um Klumpen zu vermeiden. Fleisch in die Sauce geben. Auf einem Teller mit dem Spargel anrichten. Der Spargel kann entweder in Stücke geschnitten und in die Sauce gegeben werden oder kurz angebraten werden!
Bitte nicht wundern: Auf dem Foto sind natürlich Zuckerschoten zu sehen und kein grüner Spargel. Die passen auch und auf dem Markt gab es keinen grünen Spargel mehr, als ich das Rezept das letzte Mal gekocht habe!