Freitag, 4. Januar 2013

Fingerfood: Mascarpone-Gurken-Häppchen

Fingerfood kann so einfach und schnell sein! Außerdem könnt Ihr die Häppchen bis zu 4 Stunden vorher zubereiten!




Zutaten:
250 g Mascarpone
4 gehäufte TL fein gehackte, frische Kräuter (z.B. Petersilie, Basilikum, Estragon und Schnittlauch)
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
2-3 Spritzer Tabasco
8 Scheiben Vollkorntoast
1/2 Salatgurke

Zubereitung:
Mascarpone, Kräuter, Zitronenschale, Salz, Pfeffer und Tabasco verrühren. Die Salatgurke in sehr feine Scheiben schneiden. Die Hälfte der Toastbrotscheiben mit der Kräuter-Mascarpone-Masse bestreichen und mit Gurkenscheiben belegen. Danach jeweils eine Toastbrotscheibe darauf legen, fest drücken und die Rinde abschneiden. Danach das Gurken-Sandwich in neun kleine Quadrate schneiden. Zahnstocher in die Häppchen und in einer Schale oder auf einer Platte servieren.

Fingerfood: Fontina-Fenchel-Häppchen


Wer ein Fingerfood-Buffet anbieten möchte, liegt mit diesen Fontina-Fenchel-Sandwichs richtig. Sie schmecken frisch und nach Urlaub! Probiert sie einfach mal aus. Fontina-Käse erhaltet Ihr in guten Käseläden, in italienischen Feinkostgeschäften oder auf dem Markt (dort werde ich immer fündig). Wer keinen Fontina findet, kann zu Emmentaler oder Greyerzer greifen.



Zutaten (für 12 Stück):
1 kleine Zwiebel
2 Knollen Fenchel
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1/2 TL Safran
12 Scheiben Weizenvollkornbrot
6 Scheiben Fontina (in der Größe der Brotscheiben) 

Zubereitung:
Die Zwiebel und den Fenchel in feine Scheiben schneiden und bei niedriger Temperatur circa 5 Minuten unter Rühren anschwitzen.  Nach Geschmack salzen und pfeffern. Etwas Wasser zufügen und zugedeckt für 10 Minuten dünsten. Der Fenchel sollte dabei weich werden. Den Safran einrühren und die Flüssigkeit einkochen. Das Gemüse danach zur Seite stellen und abkühlen lassen.
Auf der Hälfte der Brotscheiben den Käse und die Fenchelmasse verteilen, jeweils eine Scheibe Brot darauf legen. Die Sandwichs leicht zusammendrücken und diagonal durchschneiden. Mit einem Zahnstocher durchpicksen und auf einer Platte oder in einer Schüssel anrichten. 

Mittwoch, 2. Januar 2013

Hauptgericht: Türkische Hacktaschen

Von unserem Kurztrip in Istanbul haben wir (neben einem Sieg von Borussia Mönchengladbach gegen Fenerbahce und unvergesslichen Impressionen einer wunderschönen Stadt) vor allem eins mitgebracht: Lust auf die türkische Küche. Also habe ich sofort nach unserer Rückkehr ein türkisches Kochbuch bestellt. An Silvester haben wir die ersten Rezepte daraus ausprobiert und definitiv für gut befunden!


Zutaten:
200 g Möhren
500 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
2 EL Tomatenmark
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
frische Petersilie
1 Packung Filoteig

Zubereitung:
Das Hackfleisch und die klein geschnittene Zwiebel anbraten. Die Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden, dann mit der Hackfleischmischung anbraten. Als nächstes wird das Tomatenmark zu dem Fleisch gegeben, alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Petersilie klein hacken und zur Masse geben.
Den Filoteig ausbreiten, von der kurzen Seite ca 5 Zentimeter abschneiden. Jetzt von der breiteren Seite aus vier Streifen abschneiden. Jeweils in die obere Ecke 1-2 EL Hackfleischmasse  geben, dann immer weiter zum Dreieck falten, bis es nicht mehr geht. Die Ecken am Ende mit etwas Wasser anfeuchten und fest drücken. Die Falttechnik habe ich nach Gefühl gemacht, wahrscheinlich gibt es traditionell einen bestimmten Weg, wie der Filoteig zum Dreieck wird, aber es hat auch so gut funktioniert.  
Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und die Hacktaschen darin für ca 35 Minuten backen. Den Teig zwischendurch mit Olivenöl bestreichen, damit er nicht zu knusprig wird und zerspringt.
Natürlich kann die Füllung variiert werden. Probiert einfach, was Euch schmeckt!


Fingerfood: Auberginenröllchen

An Weihnachten waren meine Tante und ich für die Verpflegung zuständig und haben uns für viele kleine Leckereien (meist aus der mediterranen Küche) entschieden. Ich habe unter anderem diese leckeren Auberginen-Feta-Röllchen ausprobiert, die gut und schnell vorzubereiten waren.


Zutaten:
2 Auberginen
1 Glas geröstete Paprika
1 Paket Feta-Käse
Salz, Pfeffer
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1-2 Zweige Rosmarin

Zubereitung:
Die Auberginen waschen und von der langen Seite ca 0,5 cm dicke Scheiben abschneiden. Diese salzen und kurz ziehen lassen. In dieser Zeit die Paprika in Stückchen schneiden, mit dem zerbröckelten Feta-Käse, Salz, Pfeffer und klein gehacktem Rosmarin in einem Mixer oder Häcksler zu einer Creme verarbeiten.
Die Auberginenscheiben im erhitzten Olivenöl in einer Grillpfanne anbraten, danach zur Seite stellen. Wenn die Auberginenscheiben leicht abgekühlt sind, mit der Paprika-Feta-Creme bestreichen und aufrollen.
Guten Appetit!

Montag, 10. Dezember 2012

Vorspeise: Cremige Maronensuppe

Auf der Suche nach einer leckeren Vorspeise für mein Weihnachts-Menu bin ich auf verschiedene Maronen-Suppen gestoßen. Bis ich das perfekte Rezept gefunden habe, hat es allerdings ein paar Durchläufe gebraucht. Dies ist nun mein Favorit!


Zutaten für 4 Personen:
250 g gegarte Maronen (vakuumverpackt) oder 400 g frische Maronen
2 Schalotten
1 EL Olivenöl
100 ml Sherry
600 ml Geflügelfond ( für die vegetarische Variante Gemüsefond)
200 ml Sahne
Salz, frischer gemahlener Pfeffer
50 ml geschlagene Sahne

Zubereitung:
Die vakuumverpackten Maronen 5 Minuten in kochendem Wasser garen. Wer sich für frische Maronen entscheidet, heizt den Ofen auf 200 Grad vor und ritzt die Maronen kreuzweise an der gewölbten Seite ein. 25 Minuten in den Ofen schieben, danach schälen. Die Schalotten ebenfalls schälen und fein würfeln. Maronen in kleine Stücke schneiden, als Deko pro Teller eine Marone in feine Scheiben schneiden. Die Schalotten in einem großen Topf im Olivenöl anschwitzen, wenn sie glasig sind, die Maronenstücke dazugeben. Mit Sherry ablöschen und den Fond aufgießen. Bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln, dann die Sahne dazugießen und nochmals aufkochen. Suppe mit dem Stabmixer pürieren, durch ein feines Sieb in einen anderen Topf gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Suppe in die Schälchen geben, je mit einem Klecks geschlagener Sahne dekorieren, auf denen die feinen Maronenscheiben drapiert werden.

Montag, 3. Dezember 2012

Hauptspeise: Medaillons mit Pfeffer-Sekt-Sauce


Dieses Gericht ist eines meiner Lieblingsgerichte, weil die Sauce einfach zum Reinlegen schmeckt! Und der perfekte Tipp für ein gutes Weihnachtsessen!


Zutaten (für 4 Personen):
5 Eigelb
250 ml süße Sahne
4 Rindermedaillons (ich nehme Rinderhüfte oder Filet)
4 dünne Scheiben geräucherter Speck
30 Gramm Butterschmalz
1 EL grüne Pfefferkörner
250 ml Sekt
Salz, Pfeffer
grüne Bohne
Speckscheiben für die Bohnen
250 g Mehl
10 g Salz
4 Eier
50 ml Milch

Zubereitung:
Das Eigelb mit der Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen und in einem Topf bei mäßiger Hitze so lange schlagen, bis eine dicke Creme entsteht (geht auch im Wasserbad). Die Medaillons mit Küchenkrepp trocken tupfen und den Rand mit einer Scheibe Speck umwickeln (mit einem Faden oder kleinen Zahnstochern befestigen). Die Steaks in einer Pfanne beidseitig (je ca 3 Minuten) anbraten, danach mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und warm stellen. Im Bratenfond die grünen Pfefferkörner zerdrücken und mit Sekt aufgießen, kurz aufkochen und einkochen lassen. Diese Reduktion dann unter die vorbereitete dicke Creme rühren (Achtung: bitte einen Schneebesen verwenden und langsam einrühren. Nicht mehr aufkochen, sonst gerinnt die Sauce!) Zu den Medaillons passen grüne Prinzessböhnchen im Speckmantel und Spätzle. Die Bohnen kochen, mit Speck umwickeln und anbraten. Für die selbstgemachten Spätzle benötigt man eine Spätzlereibe - und dann muss man sich einfach trauen. Versprochen, danach will man keine fertigen Spätzle mehr essen. Mehl in eine Schüssel sieben, mit Salt, Eiern und Milch verrühren, bis der Teig blasen wirft. Wasser kochen und die Spätzle mit der Reibe ins Wasser schaben. Sie sind gut, wenn sie oben im Wasser schwimmen. Guten Appetit. 


Samstag, 1. Dezember 2012

Kuchen: Nussiger Schokoladenkuchen

Zum 60. Geburtstag meines lieben Papas haben meine Schwester und ich zwei Kuchen gebacken. Meine Volontärin Vio hat mir dieses Rezept gegeben. Der Kuchen geht schnell, ist saftig und unfassbar lecker. Probiert ihn einfach mal aus.



Zutaten für eine 26er Form:
8 Eier
200 g Zucker
250 g gemahlene Nüsse
1 Löffel Butter
1 Tafel Zartbitterschokolade
2 EL Milch
1 Becher Sahne

Zubereitung:
Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und separat das Eigelb mit dem Zucker weiß schlagen. Das dauert locker 5 Minuten (im Gegensatz zu Vio überlasse ich das Cremig Rühren meiner guten Küchenmaschine). Nun die Hälfte des Eiweißes mit der Eigelb-Creme vermengen. 250 g gemahlene Nüsse durch ein Sieb darunter mengen. Achtung, das ist anstrengend, aber wichtig, denn die Nüsse ersetzen das Mehl. Wenn ihr keine gute Küchenmaschine zum Mahlen habt, kauft besser ein paar Nüsse mehr, denn meistens sind selbst die gemahlenen Nüsse noch zu grobkörnig fürs Sieb. Ich habe den Kuchen mit Haselnüssen gebacken, Vio mit Walnüssen, beides schmeckt sehr gut. Jetzt das restliche Eiweiß unterheben. Teig in eine gefettete Form geben und bei 160 Grad für 50 bis 60 Minuten backen. Gut abkühlen lassen. Dann die Schokolade in Stückchen mit der Butter und der Milch in einem Topf schmelzen und als Kuvertüre über den Kuchen streichen. Wieder abkühlen lassen. Dann den Becher Sahne steif schlagen und damit den Kuchen verzieren. Guten Appetit.